BioMonde GmbH

Pharmaunternehmen · Stormarn

BioMonde GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Stormarn, Hamburg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

BioMonde GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kiebitzhörn 33-35
22885 Stormarn

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BioMonde GmbH im Überblick

BioMonde GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz im Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein, das auf biotechnologische Wundtherapeutika spezialisiert ist. BioMonde ist der führende europäische Hersteller und Anbieter von Madentherapie (Larventherapie) für die Wundbehandlung – einer biologischen Methode zur Reinigung chronischer Wunden. Die innovative Herangehensweise von BioMonde an die Wundheilung hat das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene anerkannt gemacht. Im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie steht die Lösung chronischer Wundproblematik durch modernste biotechnologische Anwendungen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

BioMonde GmbH stellt sterile Larven der Goldfliege (Lucilia sericata) als zugelassene Medizinprodukte für die Wundbehandlung her. Die Larven werden in zwei Applikationsformen angeboten: als freie Larven (BioBag) oder in speziellen Polyvinylalkohol-Beuteln (BioBag) für eine gezieltere Anwendung. Diese Form der Therapie nutzt die natürlichen Eigenschaften der Maden, die abgestorbenes Gewebe und Bakterien abtragen, ohne gesundes Gewebe zu schädigen.

  • Diabetisches Fußsyndrom: Die Madentherapie hat sich als äußerst wirkungsvoll bei der Behandlung von diabetischen Wunden erwiesen, die oft aufgrund von Durchblutungsstörungen und Nervenschäden schwer zu heilen sind.
  • Venöse Ulzera: Bei venösen Problemen kann die Larventherapie die Heilung beschleunigen und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern.
  • Dekubiti: Auch bei Wunden, die durch Druckeinwirkungen entstehen, manifestiert sich die hohe Effektivität der natürlichen Therapieform.

Diese Anwendungsgebiete unterstreichen die Relevanz von BioMonde in der modernen Medizin und die Lösung von Problemen, mit denen viele Patienten konfrontiert sind. Durch Integration fortschrittlicher Biotechnologie in der Wundversorgung trägt BioMonde aktiv zur Verbesserung der Heilungsergebnisse und der Lebensqualität der Patienten bei.

Regulierung & Qualität

Die Larven von BioMonde sind in Deutschland als Medizinprodukt der Klasse III (höchste Risikoklasse) zugelassen und unterliegen der CE-Kennzeichnungspflicht nach der Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Unternehmen hat sich verpflichtet, höchste Standards in der Produktion zu gewährleisten. Dies wird durch die Einhaltung strenger Kriterien, einschließlich der ISO 13485, sichergestellt, die speziell für Medizinprodukte entwickelt wurden.

Die Produktion erfolgt in einem modernen spezialisierten Facility, das alle notwendigen Bedingungen erfüllt, um höchste Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Standards sind nicht nur wichtig für die Zulassung in Deutschland, sondern auch für den internationalen Markt, da BioMonde zahlreiche Kliniken, Wundzentren und spezialisierte Pflegeeinrichtungen in ganz Europa beliefert. Der Fokus auf Qualität und Sicherheitsstandards macht BioMonde zu einem vertrauenswürdigen Partner im Gesundheitssektor.

Ein weiteres Merkmal des Unternehmens ist die umfassende Schulung der medizinischen Fachkräfte, die mit den Produkten arbeiten. BioMonde bietet regelmäßige Fortbildungen an, um Ärzte und Pflegepersonal über die besten Anwendungstechniken und die Vorteile der Madentherapie zu informieren.

Regionale Bedeutung

Die BioMonde GmbH hat nicht nur eine zentrale Rolle in der Wundheilkunde auf europäischer Ebene, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitswirtschaft Schleswig-Holsteins. Als eines der wenigen Unternehmen, das sich auf biotechnologische Wundtherapeutika spezialisiert hat, trägt BioMonde zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und unterstützt die lokale Wirtschaft. Die enge Kooperation mit regionalen Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen bietet zudem einen Austausch, der die Entwicklung neuer Therapien fördert und die Innovationskraft der Region stärkt.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu BioMonde GmbH

Was macht BioMonde GmbH?

BioMonde GmbH stellt Produkte für die Larventherapie her. Die Larventherapie, bestehend aus den Larven der Goldfliege, wird zur Entfernung von Nekrosen, Fibrinbelägen, Biofilmen und Infektionen aus chronischen und schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Die Larven befinden sich dabei in einem fest geschlossenen Verband, der leicht anzubringen ist.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen