Laboratorium Dr. Deppe GmbH

Pharmaunternehmen · Viersen

Laboratorium Dr. Deppe GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Viersen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Laboratorium Dr. Deppe GmbH Adresse & Kontakt

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Hooghe Weg 35
47906 Viersen

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Laboratorium Dr. Deppe GmbH im Überblick

Das Laboratorium Dr. Deppe GmbH aus Viersen ist ein pharmazeutisches Labor- und Produktionsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, das sich auf die Herstellung von Spezialrezepturen und pharmazeutischen Präparaten für Apotheken und medizinische Einrichtungen spezialisiert hat. Mit einer über 30-jährigen Firmengeschichte verbindet das Unternehmen traditionelles Labor-Know-how mit modernen Herstellungsstandards, um individuelle Kundenbedürfnisse optimal zu bedienen.

Die Produkte des Laboratoriums erfüllen nicht nur die hohen Anforderungen des deutschen Arzneimittelgesetzes, sondern auch internationale Standards, was das Unternehmen zu einem verlässlichen Partner in der pharmazeutischen Industrie macht. Durch eine ständige Anpassung an neue regulatorische Anforderungen und technologische Entwicklungen bleibt Laboratorium Dr. Deppe stets auf dem neuesten Stand der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Laboratorium Dr. Deppe stellt individuelle pharmazeutische Zubereitungen, Defekturarzneimittel und Spezialrezepturen für Apotheken her. Das Produktspektrum umfasst Lösungen, Tinkturen, Salben und Kapseln, die nach Arzneibuchstandard hergestellt werden. Um den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen der Patienten abgestimmt sind.

  • Individuelle Rezepturen: Fertigung von Rezepturen entsprechend den Vorgaben der verschreibenden Ärzte und Apotheker.
  • Defekturarzneimittel: Produktion von Arzneimitteln in kleinen Mengen, die sonst nicht industriell hergestellt werden.
  • Spezialrezepturen: Entwicklung von Rezepturen für spezielle Patientengruppen, z.B. Kinder, Senioren oder Menschen mit Allergien.
  • Beratung und Schulung: Unterstützung von Apotheken in der Anwendung und Handhabung der Produkte sowie Schulungen in deren Herstellung.

Durch GMP-konforme Produktion und lückenlose Qualitätsdokumentation stellt das Unternehmen höchste Produktqualität für seine Kunden sicher. Das beinhaltet auch regelmäßige Audits und Inspektionen, um die Einhaltung aller Qualitätsstandards sicherzustellen. In einem gut ausgestatteten Qualitätskontrolllabor werden alle Produkte vor der Markteinführung eingehend getestet.

Standort Viersen / Nordrhein-Westfalen

Viersen liegt im Niederrhein zwischen Krefeld und Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Die Nähe zu den Ballungsräumen Düsseldorf und Köln sowie die sehr gute Anbindung an das Autobahnnetz bieten dem Laboratorium Dr. Deppe günstige Bedingungen für die Belieferung von Apotheken im rheinischen Raum. Der Standort wird zudem durch ein engagiertes Team von Fachkräften gestärkt, das mit viel Fachwissen und Engagement die hohen Ansprüche an die pharmazeutische Produktion erfüllt.

Lokale Kooperationen mit regionalen Apotheken und medizinischen Einrichtungen spielen eine zentrale Rolle im Geschäftsmodell. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht es dem Labor, stets auf aktuelle Bedarfe und spezielle Anforderungen reagieren zu können, wodurch die Region von einer optimalen Versorgung mit maßgeschneiderten pharmazeutischen Produkten profitiert.

Zusätzlich engagiert sich das Laboratorium Dr. Deppe auch in sozialmedizinischen Projekten in der Region, indem es unter anderem Aufklärungsarbeit in Apotheken leistet und Informationen über individuelle Arzneimitteltherapien bereitstellt.

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Häufige Fragen zu Laboratorium Dr. Deppe GmbH

Was macht Laboratorium Dr. Deppe GmbH?

Laboratorium Dr. Deppe GmbH stellt ein Sortiment von Desinfektions-, Hygiene- und Pflegeartikeln her. Desinfektionsmittel und –tücher für Hände, Flächen und Instrumente; als Pflegeartikel Cremes und Lotionen für Gesicht, Hände und Körper. Die Produkte können von Vertriebspartnern im In- und Ausland bezogen werden.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen