Henry Lamotte Oils GmbH Adresse & Kontakt
Henry Lamotte Oils GmbH im Überblick
Die Henry Lamotte Oils GmbH aus Bremen ist ein international tätiger Rohstoffhändler und Distributor für pflanzliche Öle, Fette und funktionale Inhaltsstoffe für die pharmazeutische, kosmetische und Lebensmittelindustrie. Das Unternehmen ist Teil der Henry Lamotte Group, einem traditionsreichen Bremer Handelshaus, das auf eine lange Unternehmensgeschichte zurückblickt, die bis ins Jahr 1817 reicht. Diese Erfahrung ermöglicht es Henry Lamotte Oils, seinen Kunden nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch umfangreiche Fachkenntnisse und Beratung zu bieten.
Leistungen und Produkte
Henry Lamotte Oils liefert pflanzliche Öle in Pharmaqualität (Ph. Eur.), darunter Rizinusöl, Erdnussöl, Mandelöl und viele weitere Arzneibuch-Qualitäten. Diese Öle werden als Hilfsstoffe in Fertigarzneimitteln und Kosmetika eingesetzt und sind entscheidend für die Wirksamkeit und Stabilität der Endprodukte. Neben diesen klassischen pflanzlichen Ölen bietet das Unternehmen auch eine Reihe von Omega-3-Fettsäuren, die aus nachhaltigen Quellen stammen und hervorragende gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweisen. Ein weiteres Standbein sind Vitamin E und andere bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe, die in der Kosmetik sowie in der Nahrungsergänzungsmittelindustrie Verwendung finden. Alle Produkte sind HACCP-zertifiziert und gewährleisten höchste Sicherheitsstandards durch vollständige Rückverfolgbarkeit.
- Rizinusöl
- Erdnussöl
- Mandelöl
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin E
- Bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe
Regulatorische Einordnung
Im Bereich der pharmazeutischen Produkte erfüllt die Henry Lamotte Oils GmbH strenge regulatorische Anforderungen. Das Unternehmen unterliegt den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) in Deutschland, sowie den aktuellsten Guidelines der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Die hohe Qualität der Produkte wird durch regelmäßige Prüfungen und Audits sichergestellt, wobei die Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 22000 zusätzliche Maßstäbe setzen. Das Engagement für Compliance und Qualitätssicherung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie und unterstreicht die Verantwortung gegenüber den Kunden und Endverbrauchern.
Standort Bremen
Bremen ist als Hafenstadt mit einer langen Handelstradition der ideale Standort für den Import und Export von Rohstoffen. Der Bremer Hafen bietet exzellente Voraussetzungen für den Warenumschlag von pflanzlichen Ölen und Fetten. Henry Lamotte profitiert von der einzigartigen Infrastruktur der Hansestadt für den globalen Rohstoffhandel. Es bestehen direkte Anbindungen sowohl innerhalb Deutschlands als auch zu internationalen Märkten, was es dem Unternehmen ermöglicht, zeitnah auf Kundenanfragen zu reagieren und Lieferzeiten zu optimieren. Die hohe Vernetzung in der Region stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Positionierung von Henry Lamotte Oils im internationalen Markt.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Die Henry Lamotte Oils GmbH nimmt eine bedeutende Rolle in der bremischen Wirtschaft ein, vor allem durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung regionaler Zulieferer. So arbeitet das Unternehmen eng mit lokalen Landwirtschaftsbetrieben und Verarbeitungsbetrieben zusammen, um die Qualität seiner Rohstoffe sicherzustellen und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu fördern. Diese enge Bindung an die Region zeigt sich auch in den Nachhaltigkeitsstrategien des Unternehmens, die darauf abzielen, ökologische und soziale Verantwortung in der Lieferkette durch transparente und faire Anbaumethoden zu gewährleisten.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Bremen | Pharmagrosshandel
``` Dieser Text bietet eine umfassende Darstellung der Henry Lamotte Oils GmbH und hebt deren Leistungen, regulatorische Einordnung, Standortvorteile, sowie die regionale Bedeutung hervor.Häufige Fragen zu Henry Lamotte Oils GmbH
Was macht Henry Lamotte Oils GmbH?
Henry Lamotte Oils GmbH hat die Henry Lamotte Food GmbH und Henry Lamotte Services GmbH als Schwesterunternehmen. Ein Bereich bezieht sich auf die Herstellung von natürlichen Ölen und Lebensmitteln. Der Dienstleistungsbereich umfasst Informationstechnologie, Finanzmanagement, Buchhaltung, Controlling und Vertragsmanagement.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.