Novo Nordisk Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1923
Gegründet
60.000+ (global)
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Diabetes, Adipositas, Hämophilie
Novo Nordisk Pharma GmbH – Unternehmensstruktur
Novo Nordisk Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung des dänischen Pharmaunternehmens Novo Nordisk A/S. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Therapien für chronische Erkrankungen, darunter Diabetes, Adipositas und seltene Bluterkrankungen. Der Firmensitz befindet sich in Mainz.
Das Unternehmen konzentriert sich auf die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit chronischen Krankheiten. Dies geschieht durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften.
Produktportfolio: Diabetes, Adipositas und Bluterkrankungen
Novo Nordisk Pharma vertreibt in Deutschland verschiedene Insulinpräparate wie NovoRapid, Tresiba und Levemy für Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Auch GLP-1-Rezeptor-Agonisten gehören zum Portfolio: Ozempic (Semaglutid) wird zur Blutzuckerkontrolle und bei Gewichtsreduktion eingesetzt.
Für die Adipositas-Behandlung bietet das Unternehmen Wegovy an – Semaglutid in höherer Dosierung zur medikamentösen Therapie von Übergewicht. Dieses Medikament eröffnet Therapieoptionen jenseits der Diabetesbehandlung.
Im Bereich seltener Bluterkrankungen wie Hämophilie kommen Produkte wie NovoSeven und Alhemo zum Einsatz. Das Unternehmen bietet zudem Therapien für Wachstumshormonmangel an.
Regulatorische Anforderungen und Forschung
Novo Nordisk Pharma GmbH unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem deutschen Arzneimittelrecht. Das Unternehmen führt klinische Studien durch und arbeitet mit Forschungseinrichtungen zusammen, um Sicherheitsprofile zu optimieren und neue therapeutische Lösungen zu entwickeln.
Kooperationen mit deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen prägen die Arbeit, insbesondere in der Diabetesforschung.
Standort Mainz und regionale Zusammenarbeit
Mainz beherbergt die deutsche Niederlassung aufgrund seiner Nähe zu medizinischen Einrichtungen und Universitäten mit Schwerpunkt auf Endokrinologie und medizinische Forschung. Die Universitätsstadt bietet Anknüpfungspunkte für wissenschaftliche Kooperationen und klinische Forschung.
Novo Nordisk Pharma GmbH arbeitet mit lokalen Kliniken und Fachärzten zusammen, um Therapien in der medizinischen Praxis umzusetzen. Dies trägt zur regionalen Gesundheitsversorgung bei.
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```Häufige Fragen zu Novo Nordisk Pharma GmbH
Was macht Novo Nordisk Pharma GmbH?
Novo Nordisk Pharma GmbH ist ein dänisches Pharmaunternehmen mit deutschem Standort in Mainz. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von therapeutischen Lösungen für Diabetes 1 und 2, für Adipositas, Wachstumsstörungen und Hämophilie. Weitere Anwendungsgebiete sind Leber- und Nierenerkrankungen, Demenz und kardiovaskuläre Erkrankungen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.