Galapagos Biopharma Germany GmbH

Pharmaunternehmen · München

Galapagos Biopharma Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Galapagos Biopharma Germany GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Theresienhöhe 30
80339 München

Unternehmensprofil

1999

Gegründet

2.000+

Mitarbeiter

```html

Galapagos Biopharma Germany GmbH im Überblick

Galapagos Biopharma Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung des belgischen Biotechnologieunternehmens Galapagos NV, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer Therapien für entzündliche Erkrankungen und andere schwer behandelbare Erkrankungen spezialisiert hat. Die deutsche Gesellschaft hat ihren Sitz in München und spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung neuer therapeutischer Lösungen innerhalb der Galapagos-Gruppe. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensqualität für Patienten zu verbessern, indem es maßgeschneiderte Behandlungsansätze entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Patienten mit chronischen Erkrankungen abgestimmt sind.

Entzündungstherapien und Rheumatologie

Galapagos ist in Deutschland vor allem durch den JAK-1-Inhibitor Filgotinib (Jyseleca) bekannt. Dieser ist zur Behandlung von rheumatoider Arthritis und Colitis ulcerosa zugelassen und hat sich als wirksam in der Linderung von Symptomen und Verbesserung der Lebensqualität erwiesen. Darüber hinaus forscht das Unternehmen intensiv an neuen Therapieansätzen für Fibrose, Morbus Crohn und weitere chronisch-entzündliche Erkrankungen. Filgotinib stellt einen bedeutenden Fortschritt in der rheumatologischen Therapie dar und stärkt die Anwendung von zielgerichteten Therapien, die direkt in die molekularen Abläufe der Erkrankungen eingreifen. Die Partnerschaft mit Gilead Sciences erweitert die globale Entwicklungs- und Vermarktungskapazität von Galapagos erheblich und ermöglicht einen fundierten Austausch über klinische Daten und Marktstrategien.

Produktbereiche und regulatorische Einordnung

Die Produktpalette von Galapagos erstreckt sich über mehrere therapeutische Bereiche, wobei der Fokus auf entzündlichen Erkrankungen sowie immunologischen und dermatologischen Krankheiten liegt. Neben Filgotinib untersucht das Unternehmen auch fortschrittliche Behandlungsansätze in der Entwicklung von Medikamenten, die verschiedene Signalwege im Körper anvisieren. Die regulatorische Einordnung der Produkte erfolgt gemäß den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der Food and Drug Administration (FDA) in den USA, die strenge Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit stellen. Diese regulatorischen Prozesse sind entscheidend, um die Qualität der Therapien zu gewährleisten und den Patienten sichere und effektive Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Standort München

Von München aus betreut Galapagos Biopharma Germany Rheumatologen, Gastroenterologen und entzündungsmedizinische Zentren in Deutschland. München bietet als einer der führenden Biotech-Standorte Deutschlands nicht nur eine hervorragende Forschungsinfrastruktur, sondern auch ein aktives Netzwerk von Fachleuten und Institutionen. Die Nähe zu renommierte Kliniken und Forschungseinrichtungen ermöglicht eine enge Zusammenarbeit bei klinischen Studien und der Durchführung von Forschungsprojekten. Diese regionalen Besonderheiten fördern den Wissenstransfer und unterstützen Galapagos dabei, innovative Lösungen auf den Markt zu bringen, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Besonderheiten der Unternehmensstrategie

Galapagos verfolgt eine klare unternehmerische Strategie, die sich an der kontinuierlichen Verbesserung der Therapieergebnisse orientiert. Das Unternehmen setzt auf eine integrierte Pipeline-Strategie, die Forschung, Entwicklung und Vermarktung umfasst. Durch gezielte Investitionen in klinische Studien und Partnerschaften mit führenden Akademikern wird das Wissen über entzündliche Erkrankungen ständig erweitert. Die enge Zusammenarbeit mit Konzernen wie Gilead Sciences und medizinischen Forschungseinrichtungen macht Galapagos zu einem wichtigen Akteur im Bereich der biopharmazeutischen Technologien. Das Engagement, nachhaltige Therapien zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind, ist von zentraler Bedeutung für die Unternehmensphilosophie.

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Häufige Fragen zu Galapagos Biopharma Germany GmbH

Was macht Galapagos Biopharma Germany?

Galapagos Biopharma Germany GmbH ist ein Biotechnologieunternehmen, das nach neuen Wirkmechanismen von Arzneimitteln sucht, um Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Therapiegebiete sind hauptsächlich entzündliche Erkrankungen, Fibrose, Antiinfektiva und Stoffwechselerkrankungen. Dabei forschen sie auf dem Gebiet der Fehlfunktionen bestimmter Proteine.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen