Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1954
Gegründet
Spezialisierungen
Humanarzneimittel, Veterinärmedizin, Infusionslösungen, Ophthalmologie, Diagnostika
Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH
Die Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH hat ihren Hauptsitz im Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt, und übernimmt den Vertrieb für das Serumwerk Bernburg. Das Unternehmen ist auf veterinärmedizinische und humanmedizinische Immunologika spezialisiert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung dieser Produktklassen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Produktportfolio umfasst Impfstoffe, Seren und weitere biologische Arzneimittel. Im Bereich Tiermedizin werden Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten angeboten, die sowohl in der Nutztier- als auch in der Heimtierhaltung eingesetzt werden. Diese Produkte richten sich an die Tierhaltungswirtschaft und sollen zur Gesunderhaltung der Bestände beitragen.
Im Humanmedizinspektrum konzentriert sich das Unternehmen auf immunologische Produkte zur Prävention und Therapie von Allergien und Infektionen. Die Herstellung erfolgt nach europäischen Standards, die Sicherheit und Wirksamkeit der Präparate sicherstellen sollen. Daneben wird in Forschung und Entwicklung investiert, um das Produktportfolio bei Impfstoffen und Therapien weiterzuentwickeln.
Geschichte & Regulierung
Die Wurzeln des Serumwerks Bernburg reichen bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück, was es zu einem der ältesten Impfstoffproduzenten Deutschlands macht. Diese lange Tradition hat es dem Unternehmen ermöglicht, wertvolle Kenntnisse und Erfahrungen in der Serumproduktion zu sammeln. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen durch technologische Entwicklungen und Forschung ständig weiterentwickelt und ist heute bei Fachleuten für seine hohen Qualitätsstandards und Zuverlässigkeit anerkannt.
Als Hersteller biologischer Arzneimittel steht das Serumwerk Bernburg unter einer strengen Regulierung. Es unterliegt den Richtlinien des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Sicherheit und Wirksamkeit aller Impfstoffe in Deutschland zuständig ist. Zusätzlich wird das Unternehmen durch das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt überwacht, das sicherstellt, dass alle Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sind entscheidend für das Vertrauen der Kunden in die Qualität der Produkte.
Regionale Bedeutung
Der Standort Bernburg hat eine historische Verwurzelung in der Region und ist Teil der Wirtschaftsstruktur Sachsen-Anhalts. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und kooperiert mit örtlichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Investitionen in Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter gehören nach eigenen Angaben zum Geschäftsmodell.
Zusätzlich engagiert sich die Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über die Wichtigkeit von Impfungen sowohl im veterinärmedizinischen als auch im humanmedizinischen Bereich. Diese Maßnahmen sind von wesentlicher Bedeutung, um das Bewusstsein für Präventionsstrategien zu schärfen und Vertrauen in moderne Immuntherapien zu fördern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Sachsen-Anhalt oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH
Was macht Serumwerk Bernburg?
Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH stellt Arzneimittel, Medizinprodukte und Wirkstoffe her. Für die Humanmedizin stellt sie Wund-, Heil- und Erkältungssalben her; für Krankenhäuser Infusionslösungen und Darmreinigungsmittel, Mittel für Diagnostik und Dialyse und Spüllösungen für das Auge. Auch Heilmittel für die Tiermedizin sind im Angebot.
Welche Arzneimittel stellt Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH her?
Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Salzlandkreis. Überblick über Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Biotest AG, ist ein international bekanntes Pharmaunternehmen mit Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.