Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH

Pharmaunternehmen · Salzlandkreis

Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hallesche Landstr. 105b
06406 Salzlandkreis

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Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH im Überblick

Die Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH ist ein etablierter Akteur im deutschen Pharmasektor mit Hauptsitz im Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen fungiert als Vertriebsarm des traditionsreichen Serumwerks Bernburg und hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von veterinärmedizinischen sowie humanmedizinischen Immunologika spezialisiert. Die Stärke des Unternehmens liegt in seiner langjährigen Erfahrung, innovativen Ansätzen und dem Engagement für höchste Qualitätsstandards, was es zu einem zuverlässigen Partner in der Gesundheitsversorgung macht.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Das Produktportfolio der Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH ist vielfältig und reicht von Impfstoffen und Seren bis hin zu anderen biologischen Arzneimitteln. Im Bereich der Tiermedizin bietet das Unternehmen eine Reihe von Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten, die sowohl für die Nutztier- als auch für die Haustierhaltung von Bedeutung sind. Diese Produkte tragen entscheidend zur Gesundheit der Tiere bei und unterstützen somit die Tierhaltungswirtschaft.

Im Humanmedizinspektrum konzentriert sich das Unternehmen auf zahlreiche immunologische Produkte, die in der Prävention und Therapie von Erkrankungen wie Allergien und Infektionen eine wichtige Rolle spielen. Die Produktionen sind in Übereinstimmung mit den höchsten europäischen Standards, was die Sicherheit und Wirksamkeit der angebotenen Produkte gewährleistet. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen im Bereich der Impfstoffe und Therapien voranzutreiben.

Geschichte & Regulierung

Die Wurzeln des Serumwerks Bernburg reichen bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück, was es zu einem der ältesten Impfstoffproduzenten Deutschlands macht. Diese lange Tradition hat es dem Unternehmen ermöglicht, wertvolle Kenntnisse und Erfahrungen in der Serumproduktion zu sammeln. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen durch technologische Entwicklungen und Forschung ständig weiterentwickelt und ist heute bei Fachleuten für seine hohen Qualitätsstandards und Zuverlässigkeit anerkannt.

Als Hersteller biologischer Arzneimittel steht das Serumwerk Bernburg unter einer strengen Regulierung. Es unterliegt den Richtlinien des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Sicherheit und Wirksamkeit aller Impfstoffe in Deutschland zuständig ist. Zusätzlich wird das Unternehmen durch das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt überwacht, das sicherstellt, dass alle Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sind entscheidend für das Vertrauen der Kunden in die Qualität der Produkte.

Regionale Bedeutung

Der Standort Bernburg hat nicht nur eine große historische Bedeutung, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der regionalen Wirtschaft. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und fördert die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt, einer Region, die für ihre traditionsreiche Industrie bekannt ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen trägt das Serumwerk Bernburg zur Stärkung des regionalen Gesundheitssektors bei und investiert in die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter.

Zusätzlich engagiert sich die Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über die Wichtigkeit von Impfungen sowohl im veterinärmedizinischen als auch im humanmedizinischen Bereich. Diese Maßnahmen sind von wesentlicher Bedeutung, um das Bewusstsein für Präventionsstrategien zu schärfen und Vertrauen in moderne Immuntherapien zu fördern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Sachsen-Anhalt oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH

Was macht Serumwerk Bernburg?

Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH stellt Arzneimittel, Medizinprodukte und Wirkstoffe her. Für die Humanmedizin stellt sie Wund-, Heil- und Erkältungssalben her; für Krankenhäuser Infusionslösungen und Darmreinigungsmittel, Mittel für Diagnostik und Dialyse und Spüllösungen für das Auge. Auch Heilmittel für die Tiermedizin sind im Angebot.

Welche Arzneimittel stellt Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH her?

Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Salzlandkreis. Überblick über Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH Serumwerk Bernburg Vertriebs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Biotest AG, ist ein international bekanntes Pharmaunternehmen mit Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen