Venipharm GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Generika und Biosimilars, regulatorische und Qualitaetsunterstuetzung, internationale Distribution (40+ Laender)
Zur Venipharm GmbH
Venipharm GmbH ist ein Hamburger Pharmaunternehmen für Spezialarzneimittel. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und arbeitet im Import und Vertrieb pharmazeutischer Produkte. Hamburg bietet als Pharmastandort Vorteile bei Import- und Vertriebsaktivitäten. Venipharm ist im deutschen Gesundheitswesen etabliert und wird von Fachleuten und medizinischen Einrichtungen genutzt.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Venipharm GmbH importiert und vertreibt Spezialarzneimittel für den deutschen Markt. Der Name verweist auf den Fokus im Bereich venöser Erkrankungen und Infusionstherapien. Das Unternehmen beliefert Apotheken, Kliniken und Fachärzte mit Arzneimitteln aus folgenden therapeutischen Bereichen:
- Hämostaseologie: Therapeutika zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen für die Patientenversorgung in Kliniken.
- Onkologie: Arzneimittel für die zielgerichtete Therapie von Krebs.
- Infusionstherapien: Produkte für parenterale Ernährung und Schmerztherapien, insbesondere in der Palliativversorgung.
- Antibiotika: Spezialanfertigungen für bestimmte Patientengruppen in klinischen Umfeldern.
Das Portfolio umfasst fertige Arzneimittel sowie individuell angepasste Therapielösungen für spezifische medizinische Anforderungen.
Regulierung
Venipharm unterliegt den Anforderungen des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG) und der Aufsicht der Hamburgischen Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Alle importierten Arzneimittel müssen in Deutschland oder der EU zugelassen sein. Das Unternehmen erfüllt Qualitätsstandards durch regelmäßige Audits und Selbstinspektionen. Die Good Distribution Practice (GDP) wird eingehalten, um die Unversehrtheit und Sicherheit der Produkte während Transport und Lagerung zu gewährleisten.
Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ermöglicht Anpassungen an Marktanforderungen und unterstützt die Produktentwicklung. Dies sichert die Wettbewerbsfähigkeit von Venipharm auf dem deutschen Markt.
Regionale Bedeutung & Besonderheiten
Als in Hamburg ansässiges Unternehmen trägt Venipharm zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Hamburg ist ein Logistikzentrum für pharmazeutische Produkte und Standort für Forschung und Entwicklung. Venipharm nutzt die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Kooperationen. Das Unternehmen beteiligt sich an regionalen Initiativen zur Gesundheit und Prävention.
Venipharm bietet regelmäßig Workshops und Seminare für medizinisches Fachpersonal an. Diese behandeln aktuelle Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie und die Anwendung der Produkte, um die Fachkräfte auf dem aktuellen Stand zu halten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Venipharm GmbH
Was macht Venipharm GmbH?
Die Venipharm GmbH ist ein Großhändler für Arzneimittel und medizinische Produkte, der außerdem internationale Unternehmen beim Marketing und Vertrieb berät. Venipharm vertreibt u.a. das Enoxaparin Ledraxen, das zur Vorbeugung und Behandlung bei Thrombosegefahr eingesetzt wird. Die Injektionslösung in einer Fertigspritze kann in verschiedener Stückzahl geliefert werden.
Welche Arzneimittel stellt Venipharm GmbH her?
Venipharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Hamburg. Einleitung Venipharm GmbH ist ein renommiertes Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von pharmazeutischen Produkten spezialisiert hat. Mit Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.