Pharmacosmos GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1965
Gegründet
Pharmacosmos GmbH im Überblick
Pharmacosmos GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der dänischen Pharmacosmos A/S, einem spezialisierten Pharmaunternehmen mit Fokus auf der Behandlung von Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Wiesbaden, Hessen, und spielt eine bedeutende Rolle im Gesundheitssektor, insbesondere für Patienten, die an den Folgen eines Eisenmangels leiden. Mit einem klaren Engagement für Forschung und Entwicklung trägt Pharmacosmos zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten in Deutschland und darüber hinaus bei.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Pharmacosmos ist in Deutschland vor allem für Monofer (Eisenisomaltoside 1000) bekannt, ein intravenöses Eisenpräparat zur Behandlung von Eisenmangel bei Patienten, bei denen orales Eisen nicht ausreichend wirksam ist oder nicht vertragen wird. Monofer ermöglicht hochdosierte Eiseninfusionen in kurzer Infusionszeit, was die Effizienz der Behandlung erhöht und die Patientenraumschlangen in Kliniken verkürzt. Es findet Anwendung in verschiedenen medizinischen Bereichen, darunter:
- Hämatologie: zur Behandlung von Anämien, die durch Eisenmangel bedingt sind.
- Onkologie: unterstützt Krebspatienten, die aufgrund von Chemotherapie Eisenverluste erleiden.
- Nephrologie: hilft bei der Behandlung von Patienten mit chronisches Nierenversagen, die oftmals Eisenmangel aufweisen.
- Gynäkologie: bei Frauen in der Schwangerschaft oder mit Menstruationsstörungen, die häufig an Eisenmangel leiden.
Das Unternehmen vertreibt auch andere eisenbasierte Präparate, wie Dexferrum, das ebenfalls zur Eisenbehandlung eingesetzt wird. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten, die eine bestmögliche Patientenversorgung garantieren.
Geschichte & Regulierung
Pharmacosmos A/S wurde 1965 in Dänemark gegründet und hat sich seitdem auf innovative Eisentherapien spezialisiert. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen bedeutende Fortschritte gemacht, indem es neue Formulierungen und Anwendungsformen entwickelte, die den Bedürfnissen von Patienten und Fachkräften gerecht werden. Pharmacosmos beschäftigt mehrere Hundert Mitarbeiter und ist in zahlreichen europäischen Ländern aktiv, einschließlich Deutschland, wo die lokale Tochtergesellschaft eine zentrale Rolle spielt.
Alle Präparate in Deutschland sind durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen und unterliegen der strengen Aufsicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass die Produkte höchste Qualitätsstandards erfüllen und die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist. Die kontinuierliche Überwachung und die engagierte Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden ermöglichen es Pharmacosmos, stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft zu bleiben.
Regionale Bedeutung und Perspektiven
Die Präsenz von Pharmacosmos in Wiesbaden, Hessen, unterstreicht die regionale Bedeutung des Unternehmens. Die Stadt ist nicht nur ein Zentrum für Pharma und Biotechnologie, sondern auch ein wichtiger Standort für Forschung und Innovation in Deutschland. Pharmacosmos trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei, indem es Arbeitsplätze schafft und Fachkräfte anzieht, die in der pharmazeutischen Industrie tätig sind. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in lokalen Initiativen zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins und der Bildung, was die Bindung an die Gemeinschaft weiter festigt.
Mit der fortschreitenden Forschung im Bereich der Eisentherapie und dem Ziel, bestehende Behandlungsstandards zu verbessern, ist Pharmacosmos gut positioniert, um auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Gesundheitssystem zu spielen. Die intensiven Forschungsanstrengungen und die Entwicklung neuer innovativer Produkte könnten dazu führen, dass das Unternehmen sein Portfolio weiter ausbaut und noch mehr Patienten hilft, ihre Gesundheitsziele zu erreichen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Pharmacosmos GmbH
Was macht Pharmacosmos GmbH?
Pharmacosmos GmbH hat sich der Behandlung und Behebung von Eisenmangel verschrieben. Sie produziert eisenhaltige Präparate, die per Infusion oder Injektion verabreicht werden. Außerdem stellt sie Kohlenwasserstoffe her, die für pharmazeutische und technische Anwendungen gedacht sind.
Welche Arzneimittel stellt Pharmacosmos GmbH her?
Pharmacosmos GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Wiesbaden. Geschichte der Pharmacosmos GmbH Die Pharmacosmos GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von eisenbasierten Arzneimitteln spezialisiert h Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.