Ypsomed GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2003
Gegründet
2.500+ (global)
Mitarbeiter
Ypsomed GmbH im Überblick
Die Ypsomed GmbH ist die deutsche Niederlassung des Schweizer Unternehmens Ypsomed AG mit Sitz im Main-Taunus-Kreis, Hessen. Ypsomed ist auf Selbstinjektionssysteme und Injektionsgeräte für die subkutane Verabreichung von Medikamenten spezialisiert. Mit einem klaren Fokus auf innovative Lösungen verbessert das Unternehmen die Lebensqualität von Patienten, die regelmäßig Medikamente in Eigenregie verabreichen müssen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Ypsomed entwickelt und produziert Autoinjektoren, Pens und Injektionssysteme für Pharmaunternehmen, die ihren Wirkstoffen patientenfreundliche Applikatoren zur Verfügung stellen möchten. Insbesondere in den Bereichen Insulintherapie, Biologika-Injektionen und der Selbstmedikation bei chronischen Erkrankungen hat sich Ypsomed als Schlüsselakteur etabliert. Zu den Hauptprodukten gehören:
- Autoinjektoren: Diese Systeme ermöglichen eine einfache und sichere Selbstverabreichung von Medikamenten, die häufig auch in Notfallsituationen eingesetzt werden.
- Insulinpens: Ergonomisch gestaltete Pens für Diabetiker, die die tägliche Insulinverabreichung erleichtern und präziser machen.
- Injektionssysteme für Biologika: Für Patienten, die biologische Medikamente benötigen, bietet Ypsomed Lösungen, die sowohl Benutzerfreundlichkeit als auch Präzision gewährleisten.
Die Kunden von Ypsomed umfassen führende Pharmaunternehmen in der ganzen Welt, die zukunftsorientierte Gesundheitslösungen anbieten und dabei auf die Integration von Ypsomeds Geräten mit ihren Wirkstoffen setzen. Diese Zusammenarbeit bringt innovative Behandlungskonzepte hervor, die auf die individuellen Bedürfnisse von Patienten abgestimmt sind.
Geschichte & Regulierung
Ypsomed wurde 2003 als Management-Buyout aus Disetronic Medical Systems gegründet und hat sich seither rasant als führender Anbieter für Drug-Delivery-Systeme etabliert. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter weltweit und ist an der Schweizer Börse kotiert, was seine Stabilität und seine Marktstellung unterstreicht. Die regulatorischen Anforderungen für Injektionssysteme sind anspruchsvoll, weshalb die Produkte von Ypsomed strengen Prüfungen unterliegen. Diese Systeme müssen sowohl die EU-Medizinprodukteverordnung als auch die Anforderungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erfüllen.
Regionale Bedeutung
Im Main-Taunus-Kreis ist die Ypsomed GmbH nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber, sondern auch ein zentraler Player im Bereich der Medizintechnik. Die Region profitiert von der hohen Innovationskraft und den damit verbundenen technologischen Fortschritten, die durch Ypsomed vorangetrieben werden. Zudem spielen die engen Verbindungen zu nahegelegenen Forschungsinstitutionen und Universitäten eine wesentliche Rolle in der Entwicklung neuer Produkte und Technologien.
Besonderheiten und Innovationen
Ypsomed zeichnet sich durch seine Vorreiterrolle in der Digitalisierung von Injektionssystemen aus. Mit der Einführung von „smart“ Injektionssystemen, die beispielsweise mit Smartphone-Technologie gekoppelt sind, trägt das Unternehmen zur Verbesserung des Patientenmanagements bei. Diese Systeme ermöglichen eine Überwachung der Medikamenteneinnahme und bieten personalisierte Erinnerungen an die Patienten. Zudem investiert Ypsomed kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um der steigenden Nachfrage nach innovativen und effizienten Arzneimittelliefermethoden gerecht zu werden.
Des Weiteren engagiert sich Ypsomed im Bereich der nachhaltigen Produktion, indem umweltfreundliche Materialien verwendet und energieeffiziente Prozesse implementiert werden. Dies sorgt nicht nur für geringere CO2-Emissionen, sondern auch für eine positive Akzeptanz bei umweltbewussten Kunden und Partnern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Ypsomed GmbH
Was macht Ypsomed GmbH?
Ypsomed GmbH entwickelt und stellt her Injektions- und Infusionssysteme für die Selbstmedikation. Am deutschen Standort bei Frankfurt hat sich das schweizerische Unternehmen auf den Diabetes-Markt fokussiert und bietet mit der Marke mylife Diabetescare Produkte und Dienstleistungen für Diabetiker an.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.