Ypsomed GmbH

Pharmaunternehmen · Main-Taunus-Kreis

Ypsomed GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Main-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Ypsomed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Höchster Straße 70
65835 Main-Taunus-Kreis

Unternehmensprofil

2003

Gegründet

2.500+ (global)

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Selbstinjektionssysteme, Drug Delivery, Digital Health

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Ypsomed GmbH: Profil

Die Ypsomed GmbH ist die deutsche Niederlassung der Schweizer Ypsomed AG mit Sitz im Main-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen ist auf Selbstinjektionssysteme und Injektionsgeräte für die subkutane Verabreichung von Medikamenten spezialisiert und richtet sich an Patienten, die Medikamente regelmäßig in Eigenregie verabreichen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Ypsomed entwickelt und produziert Autoinjektoren, Pens und Injektionssysteme für Pharmaunternehmen, die ihren Wirkstoffen patientenfreundliche Applikatoren beifügen möchten. Das Portfolio deckt die Bereiche Insulintherapie, Biologika-Injektionen und Selbstmedikation bei chronischen Erkrankungen ab. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Autoinjektoren: Diese Systeme ermöglichen eine einfache und sichere Selbstverabreichung von Medikamenten, die häufig auch in Notfallsituationen eingesetzt werden.
  • Insulinpens: Ergonomisch gestaltete Pens für Diabetiker, die die tägliche Insulinverabreichung erleichtern und präziser machen.
  • Injektionssysteme für Biologika: Für Patienten, die biologische Medikamente benötigen, bietet Ypsomed Lösungen, die sowohl Benutzerfreundlichkeit als auch Präzision gewährleisten.

Zum Kundenkreis zählen Pharmaunternehmen weltweit, die Ypsomeds Geräte mit eigenen Wirkstoffen kombinieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Abstimmung der Applikatoren auf spezifische Patientenanforderungen.

Geschichte & Regulierung

Ypsomed wurde 2003 als Management-Buyout aus Disetronic Medical Systems gegründet und hat sich seither als Anbieter für Drug-Delivery-Systeme etabliert. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter weltweit und ist an der Schweizer Börse kotiert. Die regulatorischen Anforderungen für Injektionssysteme sind anspruchsvoll, weshalb die Produkte von Ypsomed strengen Prüfungen unterliegen. Diese Systeme müssen sowohl die EU-Medizinprodukteverordnung als auch die Anforderungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erfüllen.

Regionale Bedeutung

Im Main-Taunus-Kreis ist die Ypsomed GmbH ein Arbeitgeber im Bereich der Medizintechnik. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten der Region fließt in die Produktentwicklung ein.

Besonderheiten und Innovationen

Ypsomed arbeitet an der Digitalisierung von Injektionssystemen. Mit der Einführung von „smart" Injektionssystemen, die beispielsweise mit Smartphone-Technologie gekoppelt sind, trägt das Unternehmen zur Verbesserung des Patientenmanagements bei. Diese Systeme ermöglichen eine Überwachung der Medikamenteneinnahme und bieten personalisierte Erinnerungen an die Patienten. Zudem investiert Ypsomed kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um der steigenden Nachfrage nach effizienten Arzneimittelliefermethoden gerecht zu werden.

Des Weiteren engagiert sich Ypsomed im Bereich der nachhaltigen Produktion, indem umweltfreundliche Materialien verwendet und energieeffiziente Prozesse implementiert werden. Dies sorgt nicht nur für geringere CO2-Emissionen, sondern auch für eine positive Akzeptanz bei umweltbewussten Kunden und Partnern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Ypsomed GmbH

Was macht Ypsomed GmbH?

Ypsomed GmbH entwickelt und stellt her Injektions- und Infusionssysteme für die Selbstmedikation. Am deutschen Standort bei Frankfurt hat sich das schweizerische Unternehmen auf den Diabetes-Markt fokussiert und bietet mit der Marke mylife Diabetescare Produkte und Dienstleistungen für Diabetiker an.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen