Cannaflos - Gesellschaft Für Medizinisches Cannabis Mbh

Pharmaunternehmen · Köln

Cannaflos - Gesellschaft Für Medizinisches Cannabis Mbh ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Köln, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Cannaflos - Gesellschaft Für Medizinisches Cannabis Mbh Adresse & Kontakt

Adresse

Vogelsanger Str. 348
50827 Köln

Unternehmensprofil

2019

Gegründet

Zertifizierungen

EU GMP, EU GDP

Spezialisierungen

Medizinisches Cannabis, API-Entwicklung, Pharmazeutischer Großhandel

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Cannaflos GmbH – Kurzprofil

Cannaflos – Gesellschaft für Medizinisches Cannabis mbH ist ein Kölner Pharmaunternehmen, das auf Import und Vertrieb von medizinischem Cannabis für den deutschen Apothekenmarkt spezialisiert ist. Köln, Nordrhein-Westfalen, bietet als Pharmastandort direkten Anschluss an internationale Logistikwege. Die Lage ermöglicht eine zeitnahe Belieferung des Marktes mit frischen Produkten. Die Nähe zu Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Region kommt dem Unternehmen bei der Beobachtung der sich entwickelnden Nachfrage nach medizinischem Cannabis zugute.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Cannaflos bezieht medizinische Cannabisprodukte von EU-GMP-zertifizierten Erzeugern und stellt diese deutschen Apotheken über den autorisierten pharmazeutischen Großhandel zur Verfügung. Das Produktspektrum umfasst Cannabisblüten und Cannabisextrakte in verschiedenen Wirkstoffzusammensetzungen für Patienten mit entsprechender ärztlicher Verordnung. Zu den angebotenen Produkten zählen auch spezifische Mischungen, die auf individuelle Beschwerden abgestimmt sind. Diese Formulierungen werden bei Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose sowie Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Chemotherapie eingesetzt. Das Unternehmen arbeitet dabei mit Medizinern zusammen, um evidenzbasierte Informationen bereitzustellen.

Regulierung

Das Unternehmen verfügt über alle nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz (BtMG) erforderlichen Lizenzen und unterliegt der Aufsicht durch die Cannabisagentur des BfArM. Sämtliche vertriebenen Produkte müssen den Qualitätsanforderungen der Deutschen Apotheke entsprechen und regelmäßig auf Reinheit und Wirkstoffgehalt geprüft werden. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sichern die Produktqualität und den Patientenschutz. Darüber hinaus hält sich das Unternehmen an die Vorgaben der EU-Gesetzgebung hinsichtlich der Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln. Alle Produktions- und Verarbeitungsprozesse werden regelmäßig auditiert, um die geltenden Standards einzuhalten. Cannaflos nimmt damit eine klar definierte Rolle als lizenzierter Akteur in der Branche ein.

Regionale Bedeutung

Cannaflos beliefert Apotheken in Nordrhein-Westfalen und trägt damit zur Versorgung von Patienten bei, die auf medizinisches Cannabis angewiesen sind. Das Unternehmen beteiligt sich an Fachdialogen zum Thema medizinisches Cannabis und arbeitet mit Gesundheitseinrichtungen und Fachgesellschaften zusammen. Dies unterstützt sowohl das öffentliche Verständnis als auch die Akzeptanz unter Ärzten und Gesundheitsexperten.

Besonderheiten

Cannaflos kooperiert mit wissenschaftlichen Institutionen und unterstützt Projekte, die sich mit der Wirksamkeit und den therapeutischen Möglichkeiten von Cannabis befassen. Ziel dieser Initiativen ist die Erhebung belastbarer Daten zur medizinischen Anwendung von Cannabis. Daneben stellt das Unternehmen Schulungen für Apothekenmitarbeiter sowie Informationsmaterialien für Patienten bereit. Diese Maßnahmen sind Bestandteil der Unternehmensstrategie und sollen eine sachkundige Anwendung der Produkte fördern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Cannaflos - Gesellschaft Für Medizinisches Cannabis Mbh

Was macht Cannaflos?

Cannaflos - Gesellschaft Für Medizinisches Cannabis Mbh ist in der Entwicklung von innovativen Arzneimitteln tätig, um gemeinsam mit Ärzten, Pharmazeuten und wissenschaftlichen Fachgesellschaften neue Therapieoptionen zu herzustellen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen