Leyh Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Schmalkalden-Meiningen

Leyh Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Schmalkalden-Meiningen, Thüringen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Leyh Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Sie erreichen uns Mo-Fr 07.00 – 16.00 Uhr

Montag – Freitag von 9:30 – 16:30 Uhr.

Adresse

Im Beierstal 6
98596 Schmalkalden-Meiningen

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Lohnherstellung, Pharmazeutika, Kosmetika

Leyh Pharma GmbH: Pharmaproduktion in Thüringen

Die Leyh Pharma GmbH hat ihren Sitz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen und ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten ausgerichtet. Das Unternehmen ist in der thüringischen Rhön-Region ansässig und unterhält neben dem deutschen Markt auch internationale Kooperationen zur Verbreitung seiner Produkte im Ausland.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Die Leyh Pharma GmbH produziert und vertreibt Arzneimittel und medizinische Produkte gemäß den Qualitätsstandards des deutschen Arzneimittelgesetzes. Das Unternehmen hält mehrere pharmazeutische Produktionszulassungen, die es ihm ermöglichen, verschiedene Arzneimittel herstellen zu können. Der Produktbereich umfasst unter anderem:

  • Humanarzneimittel: Eine Vielzahl von Tabletten, Kapseln und flüssigen Arzneimitteln, die zur Behandlung gängiger Erkrankungen eingesetzt werden.
  • Generika: Nachahmerpräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes für Originalpräparate angeboten werden, um eine erschwingliche Therapie sicherzustellen.
  • Medizinische Spezialprodukte: Produkte zur Unterstützung spezifischer Therapiefelder, unter anderem in der Schmerztherapie und der Onkologie.

In der Produktion liegt ein Schwerpunkt auf der Einhaltung aktueller GMP-Standards (Good Manufacturing Practice). Die Qualitätssicherung und -kontrolle ist fester Bestandteil der Prozesse, um die Sicherheit der Patienten durch geprüfte Produkte zu gewährleisten. Das Unternehmen beliefert Apotheken und medizinische Einrichtungen in Thüringen sowie bundesweit.

Regulatorische Einordnung

Als pharmazeutisches Unternehmen unterliegt Leyh Pharma strengen regulatorischen Vorgaben. Dazu gehören Genehmigungen für die Herstellung, Veränderung und das Inverkehrbringen von Arzneimitteln. Die Einhaltung der Vorschriften wird regelmäßig durch das zuständige Landesamt für Gesundheit und Bezirkshygiene überprüft. Leyh Pharma hält sich an die Europäischen Richtlinien sowie die Vorgaben des Arzneimittelgesetzes und gewährleistet damit den rechtlich konformen Betrieb seiner Produktionsstätten.

Regionale Bedeutung und Einfluss

Thüringen ist ein etablierter Standort der chemisch-pharmazeutischen Industrie, und Leyh Pharma zählt zu den mittelständischen Unternehmen, die zur wirtschaftlichen Stabilität der Region und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Der Austausch mit wissenschaftlichen Institutionen, wie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, bildet eine Grundlage für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft ist Teil der Pharmatradition in Thüringen.

Besonderheiten und Herausforderungen

Leyh Pharma steht, wie viele Unternehmen der Branche, vor Herausforderungen durch technologischen Wandel und steigende Anforderungen an Qualität und Transparenz. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Technologien und Produktionsverfahren, um am Markt bestehen zu können. Die Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung soll die Arzneimittelversorgung langfristig sicherstellen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Thüringen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Leyh Pharma GmbH

Was macht Leyh Pharma GmbH?

Leyh Pharma GmbH produziert als Pharmahersteller Arzneimittel für die Haut, Mittel gegen Erkältungen und rheumatische Beschwerden. In der Lohnherstellung bietet sie einen Service an, der Rezepturentwicklung, Abfüllung, Lagerung und Versand umfasst.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen