Rotop Pharmaka AG

Pharmaunternehmen · Dresden

Rotop Pharmaka AG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Dresden, Sachsen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Rotop Pharmaka AG Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 07:00 – 16:30 Uhr

Freitag: 07:00 – 15:30 Uhr

Adresse

Bautzner Landstr. 400
01328 Dresden

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Rotop Pharmaka AG im Überblick

Die Rotop Pharmaka AG aus Dresden ist ein auf Radiopharmazeutika spezialisiertes Pharmaunternehmen in Sachsen. Mit einer soliden Marktstellung in Deutschland und einer wachsenden internationalen Präsenz produziert und vertreibt das Unternehmen radioaktiv markierte Wirkstoffe für die nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie. Die Innovationskraft und Expertise von Rotop platzieren das Unternehmen unter den führenden Herstellern auf diesem Spezialgebiet der Pharmazie.

Insbesondere die hochentwickelten Produktionstechnologien und die sorgfältige Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen ermöglichen es Rotop, qualitativ hochwertigeфармацевтическиые Produkte zu entwickeln. Die Firma lebt von ihrer Forschung und Entwicklung, die stetig neue Lösungen bietet, um den wachsenden Anforderungen in der nuklearmedizinischen Diagnostik gerecht zu werden.

Leistungen und Produkte

Rotop produziert Technetium-99m-Markierungskits und andere Radiotracersubstanzen für die SPECT-Diagnostik in der Nuklearmedizin. Das Produktportfolio umfasst Präparate für Knochenszintigraphie, Myokardszintigraphie und weitere nuklearmedizinische Diagnosestellungen.

  • Technetium-99m-Markierungskits: Diese Kits werden für die Herstellung verschiedener Radiopharmazeutika benötigt und sind essenziell für die modernisierte Diagnose.
  • Radiotracersubstanzen: Eine breite Palette an Radiotracern wird von Rotop speziell für die bildgebende Diagnostik in der Klinik hergestellt.
  • Forschung und Entwicklung: Rotop investiert kontinuierlich in Forschung, um innovative Produkte auf den Markt zu bringen, die den medizinischen Fortschritt fördern.

Alle radioaktiven Arzneimittel werden unter strengen Sicherheitsvorschriften hergestellt und sind als Arzneimittel mit Zulassung geregelt. Rotop Pharmaka AG arbeitet eng mit Behörden und Institutionen des Gesundheitswesens, wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), zusammen, um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten. Die Einhaltung dieser normativen Vorgaben ist sowohl für die Produktionsqualität als auch für die Patientenversorgung unerlässlich.

Standort Dresden / Sachsen

Dresden ist Sachsens Landeshauptstadt und ein wichtiger Wissenschafts- und Technologiestandort. Das Universitätsklinikum Dresden mit seiner nuklearmedizinischen Abteilung und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf als bedeutendes Forschungszentrum für Strahlenphysik und Medizin bilden ein ideales Umfeld für ein Radiopharmazeutikaunternehmen wie Rotop. Diese Standortvorteile ermöglichen den Zugang zu erstklassigen Forschungseinrichtungen und Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Industrie.

Zusätzlich ist die geografische Lage Dresdens von Bedeutung, da sie den einfachen Zugang zu weiteren Gesundheitsinstitutionen innerhalb Deutschlands sowie zu internationalen Märkten sicherstellt. In der Region Sachsen besteht nicht nur eine enge Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch eine hochqualifizierte Arbeitskräftebasis im Bereich der Medizintechnik und Pharmazie. Rotop Pharmaka AG profitiert daher stark von dieser regionalen Bedeutung und den damit verbundenen Kooperationsmöglichkeiten.

Ein weiteres Merkmal, das Rotop von anderen Unternehmen unterscheidet, ist die starke Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und ethisches Handeln in der Produktentwicklung und der Unternehmenspolitik. Dies zeigt sich nicht nur in der Sicherstellung der Produktsicherheit, sondern auch in der Implementierung von umweltfreundlichen Verfahren in der Produktion.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Sachsen | Medizintechnik

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Häufige Fragen zu Rotop Pharmaka AG

Was macht Rotop Pharmaka AG?

Rotop Pharmaka AG stellt Arzneimittel für die nuklearmedizinische Diagnostik her. Außerdem entwickelt sie, stellt her und vertreibt: sterile Kits für die als radioaktiv markierten Arzneimittel. Weiterer Geschäftsbereich ist Herstellung, Vertrieb und Logistik von Radiopharmaka und –chemikalien.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen