Tillotts Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Tillotts Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Tillotts Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kurfürstendamm 170
10707 Berlin

Tillotts Pharma GmbH im Überblick

Tillotts Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des in der Schweiz ansässigen Pharmaunternehmens Tillotts Pharma AG, das sich als Fachspezialist für die Forschung, Entwicklung und Vermarktung von therapeutischen Lösungen im Bereich der Gastroenterologie etabliert hat. Mit dem Hauptsitz in Berlin spielt die Niederlassung eine entscheidende Rolle in der europäischen Unternehmensstrategie und ist zentral für die Distribution von innovativen Therapien zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) in Deutschland.

Gastroenterologie und entzündliche Darmerkrankungen

In der spezialisierten Produktlinien von Tillotts Pharma finden sich bewährte Medikamente wie Asacol und Octasa, die Mesalazin enthalten und hauptsächlich zur Therapie von Colitis ulcerosa eingesetzt werden. Neben diesen wichtigen Wirkstoffen umfasst das Portfolio auch andere Mesalazin-basierte Formulierungen, die in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich sind, darunter Tabletten, Suppositorien und Einläufe. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von therapeutischen Anwendungen konzentriert sich Tillotts Pharma darauf, die Lebensqualität von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) maßgeblich zu verbessern.

Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Tillotts Pharma ist die enge Zusammenarbeit mit Gastroenterologen und spezialisierten Darmzentren, um optimal auf die Bedürfnisse von Patienten einzugehen. Diese Kooperationen fördern den Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unterstützen die Entwicklung von individualisierten Therapieansätzen für CED-Patienten.

Regulatorische Einordnung

Tillotts Pharma operiert im Rahmen strenger regulatorischer Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dadurch wird sichergestellt, dass alle Produkte den höchsten Standards hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit entsprechen. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und klinische Studien, um die Wirksamkeit ihrer Produkte zu belegen, insbesondere in der Behandlung von komplexen Krankheitsbildern wie entzündlichen Darmerkrankungen.

Standort Berlin

Der Standort Berlin ist nicht nur geografisch strategisch gelegen, sondern auch ein Zentrum für medizinische Forschung und Innovation. Die Nähe zu zahlreichen Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen ermöglicht einen lebhaften Austausch mit der akademischen Gastroenterologie. Tillotts Pharma nutzt diese Ressourcen, um fortschrittliche Studien durchzuführen und neue Behandlungsmöglichkeiten für CED-Patienten zu erforschen. Das Unternehmen ist gewillt, aktiv zur Verbesserung des Wissens über entzündliche Darmerkrankungen beizutragen und bietet regelmäßig Schulungen für medizinisches Personal an, um neueste Forschungen effizient in die Praxis zu implementieren.

Besonderheiten und regionale Bedeutung

Tillotts Pharma hat sich im deutschen Gesundheitssystem als bedeutender Akteur etabliert, vor allem im Bereich der Gastroenterologie. Die Spezialisierung auf entzündliche Darmerkrankungen stellt sicher, dass das Unternehmen nicht nur Medikamente vertreibt, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Aufklärung und Behandlung dieser Erkrankungen leistet. Ein besonderes Augenmerk legt Tillotts dabei auf die Bedürfnisse von Patienten und Ärzten, was durch zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Patientenversorgung deutlich wird.

Außerdem engagiert sich Tillotts Pharma in Berliner Netzwerken, um den Austausch zwischen Fachleuten und Organisationen, die sich mit CED beschäftigen, zu fördern. Zusammen mit weiteren Ansätzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit hilft dies, ein umfassendes Verständnis für die Herausforderungen in der Behandlung von CED zu entwickeln.

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Häufige Fragen zu Tillotts Pharma GmbH

Was macht Tillotts Pharma GmbH?

Tillotts Pharma GmbH hat sich auf die Gesundheit des Verdauungssystems spezialisiert. Therapiegebiete sind u.a. entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, mikroskopische Kolitis und verschiedene Infektionserkrankungen. Bei der Arzneiherstellung arbeitet sie mit einer speziellen Technologie, um die Wirkstoff-Freisetzung zu optimieren.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen