Laves-Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1908
Gegründet
Spezialisierungen
Naturheilkunde, Darm- und Immungesundheit, Nahrungsergänzungsmittel
Laves-Arzneimittel GmbH
Die Laves-Arzneimittel GmbH mit Sitz in Hannover vertreibt Generika und apothekenpflichtige Arzneimittel im deutschen Markt. Das Unternehmen beliefert Apotheken sowie den Pharmagroßhandel mit einem Portfolio bewährter Wirkstoffe zu wettbewerbsfähigen Konditionen und richtet sich an Abnehmer, die kosteneffiziente Arzneimittellösungen nachfragen.
Leistungen und Produkte
Laves-Arzneimittel vertreibt eine breite Palette von Generika, die in verschiedenen Therapiebereichen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Schmerzmittel, Antibiotika, Antihypertensiva und Präparate zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Die Produktlinie umfasst auch freiverkäufliche Produkte für die Selbstmedikation, wie etwa Erkältungs- und Allergiemittel. Alle Präparate besitzen eine gültige Arzneimittelzulassung und werden von GMP-zertifizierten Lohnherstellern in Deutschland und der EU produziert. Der Vertrieb erfolgt sowohl über den deutschen Pharmagroßhandel als auch direkt an Apotheken in der Region Hannover.
Regulatorische Einordnung
Die Laves-Arzneimittel GmbH unterliegt den Vorschriften der Arzneimittelgesetzgebung in Deutschland und der Europäischen Union. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Produkte die geforderten Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards erfüllen. Dies ist besonders wichtig, da die Qualität von Arzneimitteln direkt die Gesundheit der Patienten beeinflusst. Regelmäßige Qualitätsprüfungen und Audits durch die zuständigen Behörden stellen sicher, dass alle Produktionsprozesse den aktuellen Regulatory-Frameworks entsprechen.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover ist Landeshauptstadt Niedersachsens und ein etablierter Pharma- und Gesundheitsstandort. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) fungiert als akademisches Zentrum, das Forschung und Entwicklung vorantreibt. Darüber hinaus spielt die Region eine Rolle in der medizinischen Forschung und der klinischen Entwicklung neuer Therapeutika.
Die Verkehrsanbindung über Autobahn, ICE-Trasse und Flughafen erleichtert die Belieferung von Apotheken und Krankenhäusern. Darüber hinaus profitiert Laves-Arzneimittel von der Nähe zu Forschungseinrichtungen und einem vernetzten Gesundheitssektor, was Kooperationsmöglichkeiten schafft.
Besonderheiten von Laves-Arzneimittel
Laves-Arzneimittel setzt nach eigenen Angaben auf umweltfreundliche Technologien und Praktiken, um die ökologischen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit zu reduzieren. Zudem engagiert sich das Unternehmen in sozialen Projekten und fördert lokale Gesundheitsinitiativen.
Das Unternehmen richtet seine Strategie auf Kundenbedürfnisse im deutschen Pharmavertrieb aus und bedient Apotheken sowie Großhandelspartner mit Generika und apothekenpflichtigen Präparaten.
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```Häufige Fragen zu Laves-Arzneimittel GmbH
Was macht Laves-Arzneimittel GmbH?
Laves-Arzneimittel GmbH befasst sich mit der Herstellung von Arzneimitteln und von Nahrungsergänzung auf naturheilkundlicher Basis. Fokus liegt auf der natürlichen Behandlung des Immunsystems und der Stärkung des Magen-Darm-Trakts. Die Anwendungsbereiche der Produkte sind Darmflora, Schleimhäute, Diarrhö, Bauchspeicheldrüsenschwäche und Infektionen im Urogenitaltrakt.
Welche Arzneimittel stellt Laves-Arzneimittel GmbH her?
Laves-Arzneimittel GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Hannover. Einleitung Die Laves-Arzneimittel GmbH ist ein renommierter, unabhängiger und traditioneller Hersteller von pharmazeutischen Produkten. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Giesen, Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.