Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1905
Gegründet
Spezialisierungen
Hühneraugen- und Hornhautpflege, Fußpflegeprodukte, Druckschutz
Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG — Kurzprofil
Die Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG mit Sitz in Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, entwickelt und produziert Mittel zur Wund- und Hautbehandlung. Das Unternehmen blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts reicht, und ist vor allem durch die Produktlinie Dr. Willmar Schwabe sowie pflegende Körperpräparate bekannt. Das Geschäftsmodell verbindet historisch gewachsene Rezepturen mit pharmazeutischer Entwicklung.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Das Produktportfolio umfasst hautpflegende und medizinische Präparate, die über Apotheken vertrieben werden. Dazu zählen Salben, Cremes und Lotionen mit pflegenden Wirkstoffen. Die Wundheilungsprodukte richten sich an dermatologische Anwendungen sowie die allgemeine Hautpflege. Jedes Produkt wird nach den deutschen Arzneimittelrichtlinien entwickelt, um Sicherheit und Wirksamkeit sicherzustellen.
- Wund- und Heilmittel: Diese Präparate sind speziell zur Unterstützung der Wundheilung und der Linderung von Hautirritationen konzipiert.
- Pflegeprodukte: Neben medizinischen Produkten bietet das Unternehmen auch eine Vielzahl von Pflegecremes und Flüssigseifen an, die zur täglichen Hautpflege beitragen.
- Produkte für spezielle Hautbedürfnisse: Dazu zählen hypoallergene Cremes und Produkte für empfindliche Haut, die dermatologisch getestet sind.
Die Produkte enthalten einen hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen und werden von Fachleuten empfohlen. Die Dr.-Willmar-Schwabe-Linie verbindet traditionelle Heilkunde mit moderner Pharmazie, was sich in der Resonanz der Nutzer zeigt.
Regulatorische Einordnung
Die Lebewohl-Fabrik ist als Pharmaunternehmen in Deutschland registriert und unterliegt den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie der gültigen EG-Richtlinien. Jede Produktentwicklung — von der Formulierung über klinische Studien bis hin zu Produktion und Vertrieb — durchläuft regulatorische Prüfungen. Die Einhaltung der Good Manufacturing Practices (GMP) sowie regelmäßige Audits durch die zuständigen Behörden sichern die Produktqualität über den gesamten Lebenszyklus. Das schafft Akzeptanz bei Verbrauchern und medizinischen Fachkräften.
Regionale Bedeutung
Der Standort Freiburg im Breisgau ist für das Unternehmen prägend. Die Stadt ist ein Zentrum für Forschung und Wissenschaft, was den Austausch mit der Universität Freiburg und anderen Institutionen begünstigt. Die Nähe zur Schweiz, insbesondere zur pharmazeutischen Hochburg Basel, ermöglicht Wissensaustausch und Zugang zu aktuellen Entwicklungen in der Pharmaindustrie. Zudem profitiert das Unternehmen von der Anbindung an europäische Märkte, was den Export der Produkte erleichtert.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Ein Schwerpunkt der Unternehmensstrategie liegt auf kontinuierlicher Forschung und Entwicklung. Durch Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen werden Produkte entwickelt, die auf sich verändernde Anforderungen der Verbraucher eingehen. Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensphilosophie: Die Fertigung berücksichtigt umweltfreundliche Praktiken, und neue Produktlinien werden zunehmend mit nachhaltigen Rohstoffen entwickelt. Diese Maßnahmen sollen den Umwelteinfluss reduzieren und die Akzeptanz bei umweltbewussten Verbrauchern stärken.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG
Was macht Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG?
Lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG hat sich der Fußgesundheit mit Mitteln gegen Hühneraugen und Hornhaut verschrieben. Zu ihrem Sortiment gehören Hühneraugenpflaster und –tinktur, dazu runde oder ovale Druckschutzringe. Die Präparate wirken durch Luftabschluss, Druckentlastung und verschiedene Wirk- und Hilfsstoffe.
Weitere Pharmaunternehmen in Freiburg im Breisgau
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.