Lege artis Pharma GmbH + Co. KG Adresse & Kontakt
Lege artis Pharma GmbH + Co. KG im Überblick
Die Lege artis Pharma GmbH + Co. KG mit Sitz in Tübingen ist ein innovatives Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Spezialpräparaten und Nischenpharmazeutika spezialisiert hat. Gegründet mit dem Ziel, therapeutische Lücken zu schließen, fokussiert sich Lege artis auf Bereiche, in denen herkömmliche Generika nicht die gewünschten Ergebnisse liefern können. Durch diese Spezialisierung sorgt das Unternehmen dafür, dass Patient:innen Zugang zu maßgeschneiderten Therapien erhalten, die auf spezifische medizinische Bedürfnisse abgestimmt sind.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Lege artis Pharma umfasst eine Vielzahl von Spezialpräparaten, die auf verschiedene therapeutische Indikationen abzielen. Dazu gehören unter anderem:
- Dermatologie: Präparate zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis, atopische Dermatitis und Akne.
- Schmerztherapie: Innovative Ansätze zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzen, die in der Regel schwer zu behandeln sind.
- Nischenindikationen: Arzneimittel für seltene Erkrankungen oder therapeutische Bereiche, die von der pharmazeutischen Industrie oft vernachlässigt werden.
Durch enge Kooperationen mit Universitätskliniken und Fachärzten liefert das Unternehmen praxisnahe Lösungen, die die Bedürfnisse von Patient:innen und Mediziner:innen in den Vordergrund stellen. Der Anspruch der Lege artis Pharma, höchste pharmazeutische Qualität zu gewährleisten, wurde durch verschiedene Zulassungen und Zertifizierungen unter Beweis gestellt, welche die strengen regulatorischen Anforderungen der Arzneimittelbehörden in Deutschland und der EU erfüllen.
Regulatorische Einordnung
Die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten unterliegt strengen regulatorischen Prüfungen. Lege artis Pharma ist vollumfänglich compliant mit den Vorschriften der Arzneimittelgesetzgebung. Dies beinhaltet die ordnungsgemäße Durchführung von Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte sowie die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) Standards. Die Produkte werden sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zugelassen, wodurch sichergestellt wird, dass sie höchsten Qualitätsanforderungen genügen und für den Einsatz in der Patientenversorgung geeignet sind.
Standort Tübingen / Baden-Württemberg
Tübingen ist nicht nur eine malerische Stadt, sondern auch ein Zentrum für medizinische Innovationen und Forschung. Die Eberhard Karls Universität, Deutschlands älteste Universität, bietet mit ihrer renommierten medizinischen Fakultät einen fruchtbaren Nährboden für die pharmazeutische Forschung. Das Universitätsklinikum Tübingen sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen sammeln wertvolles Wissen und Expertise, die direkt in die Produktentwicklung von Lege artis einfließen. Diese enge Vernetzung mit akademischen Institutionen ermöglicht es dem Unternehmen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Arzneimittelentwicklung zu integrieren und innovative Lösungen für medizinische Herausforderungen zu entwickeln.
Lege artis Pharma hat sich zudem als regionaler Arbeitgeber etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Region. Die Förderung von Ausbildungsplätzen in der pharmazeutischen Industrie und die Unterstützung lokaler Universitäten durch Praktika und Kooperationen stützen die nächsten Generationen von Forschung und Entwicklung.
Zusammenfassung der besonderen Merkmale
Insgesamt zeichnet sich die Lege artis Pharma GmbH + Co. KG durch ihre strikte Fokussierung auf Nischenmärkte, enge Kooperationen mit der Forschung und den hohen Anspruch an Qualität aus. Ihr Engagement in der medizinischen Gemeinschaft und der Wissensaustausch mit akademischen Institutionen schaffen eine dynamische Basis für die Entwicklung innovativer Arzneimittel, die langfristig zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel
Häufige Fragen zu Lege artis Pharma GmbH + Co. KG
Was macht Lege artis Pharma GmbH + Co. KG?
Lege artis Pharma GmbH + Co. KG stellt als Pharmaunternehmen dentale Arzneimittel und Medizinprodukte für Prothetik und Zahnerhalt im zahnärztlichen Bereich her. In der Endodontie stellt sie Mittel u.a. für die Behandlung von Wurzelkanälen bereit. Im Bereich Prothetik liefert sie verschiedene Hilfsmittel; der Bereich Prophylaxe befasst sich mit Mitteln gegen Gingivitis oder Parodontitis.
Weitere Pharmaunternehmen in Tübingen
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.