Lege artis Pharma GmbH + Co. KG

Pharmaunternehmen · Tübingen

Lege artis Pharma GmbH + Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Tübingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Lege artis Pharma GmbH + Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Breitwasenring 1
72135 Tübingen

Lege artis Pharma GmbH + Co. KG im Überblick

Die Lege artis Pharma GmbH + Co. KG mit Sitz in Tübingen ist ein innovatives Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Spezialpräparaten und Nischenpharmazeutika spezialisiert hat. Gegründet mit dem Ziel, therapeutische Lücken zu schließen, fokussiert sich Lege artis auf Bereiche, in denen herkömmliche Generika nicht die gewünschten Ergebnisse liefern können. Durch diese Spezialisierung sorgt das Unternehmen dafür, dass Patient:innen Zugang zu maßgeschneiderten Therapien erhalten, die auf spezifische medizinische Bedürfnisse abgestimmt sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Lege artis Pharma umfasst eine Vielzahl von Spezialpräparaten, die auf verschiedene therapeutische Indikationen abzielen. Dazu gehören unter anderem:

  • Dermatologie: Präparate zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis, atopische Dermatitis und Akne.
  • Schmerztherapie: Innovative Ansätze zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzen, die in der Regel schwer zu behandeln sind.
  • Nischenindikationen: Arzneimittel für seltene Erkrankungen oder therapeutische Bereiche, die von der pharmazeutischen Industrie oft vernachlässigt werden.

Durch enge Kooperationen mit Universitätskliniken und Fachärzten liefert das Unternehmen praxisnahe Lösungen, die die Bedürfnisse von Patient:innen und Mediziner:innen in den Vordergrund stellen. Der Anspruch der Lege artis Pharma, höchste pharmazeutische Qualität zu gewährleisten, wurde durch verschiedene Zulassungen und Zertifizierungen unter Beweis gestellt, welche die strengen regulatorischen Anforderungen der Arzneimittelbehörden in Deutschland und der EU erfüllen.

Regulatorische Einordnung

Die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten unterliegt strengen regulatorischen Prüfungen. Lege artis Pharma ist vollumfänglich compliant mit den Vorschriften der Arzneimittelgesetzgebung. Dies beinhaltet die ordnungsgemäße Durchführung von Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte sowie die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) Standards. Die Produkte werden sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zugelassen, wodurch sichergestellt wird, dass sie höchsten Qualitätsanforderungen genügen und für den Einsatz in der Patientenversorgung geeignet sind.

Standort Tübingen / Baden-Württemberg

Tübingen ist nicht nur eine malerische Stadt, sondern auch ein Zentrum für medizinische Innovationen und Forschung. Die Eberhard Karls Universität, Deutschlands älteste Universität, bietet mit ihrer renommierten medizinischen Fakultät einen fruchtbaren Nährboden für die pharmazeutische Forschung. Das Universitätsklinikum Tübingen sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen sammeln wertvolles Wissen und Expertise, die direkt in die Produktentwicklung von Lege artis einfließen. Diese enge Vernetzung mit akademischen Institutionen ermöglicht es dem Unternehmen, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Arzneimittelentwicklung zu integrieren und innovative Lösungen für medizinische Herausforderungen zu entwickeln.

Lege artis Pharma hat sich zudem als regionaler Arbeitgeber etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Region. Die Förderung von Ausbildungsplätzen in der pharmazeutischen Industrie und die Unterstützung lokaler Universitäten durch Praktika und Kooperationen stützen die nächsten Generationen von Forschung und Entwicklung.

Zusammenfassung der besonderen Merkmale

Insgesamt zeichnet sich die Lege artis Pharma GmbH + Co. KG durch ihre strikte Fokussierung auf Nischenmärkte, enge Kooperationen mit der Forschung und den hohen Anspruch an Qualität aus. Ihr Engagement in der medizinischen Gemeinschaft und der Wissensaustausch mit akademischen Institutionen schaffen eine dynamische Basis für die Entwicklung innovativer Arzneimittel, die langfristig zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel

Häufige Fragen zu Lege artis Pharma GmbH + Co. KG

Was macht Lege artis Pharma GmbH + Co. KG?

Lege artis Pharma GmbH + Co. KG stellt als Pharmaunternehmen dentale Arzneimittel und Medizinprodukte für Prothetik und Zahnerhalt im zahnärztlichen Bereich her. In der Endodontie stellt sie Mittel u.a. für die Behandlung von Wurzelkanälen bereit. Im Bereich Prothetik liefert sie verschiedene Hilfsmittel; der Bereich Prophylaxe befasst sich mit Mitteln gegen Gingivitis oder Parodontitis.

Lege artis Pharma GmbH + Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen