Pari Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1906
Gegründet
Pari Pharma GmbH im Überblick
Pari Pharma GmbH ist die Pharmatochter der PARI GmbH, einem deutschen Spezialisten für Inhalationstherapie mit langer Tradition. Das Unternehmen wurde gegründet, um die Lebensqualität von Patienten mit Atemwegserkrankungen signifikant zu verbessern. Mit Hauptsitz in München entwickelt und vertreibt Pari innovative Inhalationstherapien und Vernebler-Systeme, die auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Die Produkte des Unternehmens sind nicht nur in Deutschland, sondern auch international, in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Märkten zugelassen.
Inhalationstherapie und Mukoviszidose
PARI hat sich nachhaltig als einer der führenden Hersteller von elektrischen Inhalationsgeräten, insbesondere der eFlow Technologie, etabliert. Diese hochmoderne Verneblersystemlösung wird als medizinisches Gerät eingestuft und ist entscheidend für die Behandlung von Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose. Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu einer kontinuierlichen Verschlechterung der Lungenfunktion führt. Das Flaggschiffprodukt der Pari Pharma, das PARI eFlow Technology, kombiniert modernste Vernebeltechnologie mit bewährten Arzneimitteln. Besonders hervorzuheben ist die Anwendung in Verbindung mit Tobramycin-Inhalationslösung, die als Alternative zum TOBI Podhaler eingesetzt wird und daher eine wichtige Therapieoption für Mukoviszidose-Patienten darstellt.
Mit einem klaren Fokus auf Drug-Device-Combinations entwickelt Pari Pharma gemeinsam mit verschiedenen Pharmaunternehmen innovative Therapien. Diese Kooperationen zielen darauf ab, die Effektivität von Behandlungen zu steigern und sicherzustellen, dass die Benutzer die Medikamente optimal inhalieren können. Dies zeigt das Engagement von Pari für Forschung und Entwicklung, das in einer Vielzahl von Studien dokumentiert ist und kontinuierlich neue therapeutische Perspektiven eröffnet.
Regulatorische Einordnung
Pari Pharma operiert unter den strengen Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie nationaler Aufsichtsbehörden. Die Produkte müssen umfangreiche klinische Studien durchlaufen, um Zulassungen zu erhalten. Sowohl die Inhalationsgeräte als auch die damit verbundenen Arzneimittel unterliegen dabei umfassenden Sicherheits- und Effizienzkontrollen. Pari Pharma hat sich verpflichtet, alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und eine hohe Qualität in der Produktentwicklung zu gewährleisten. Dies hat dem Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern ein hohes Vertrauen bei Pflegekräften und Ärzten eingebracht.
Standort München
München, als Sitz von Pari Pharma, bietet nicht nur eine zentrale Lage, sondern auch Zugang zu einem dichten Netzwerk an medizinischen Experten, Forschungseinrichtungen sowie eine kulturell offene Innovationsatmosphäre. Durch die enge Zusammenarbeit mit Lungenspezialisten, Universitäten und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie kann das Unternehmen sicherstellen, dass die entwickelten Produkte den aktuellen medizinischen Standards entsprechen und in der praktischen Anwendung bestmöglich genutzt werden.
Die Produktionsstätten und Forschungsabteilungen befinden sich in Starnberg, einer Stadt in der Nähe von München, wo hochmoderne Technologien zum Einsatz kommen. Die Fertigung erfolgt nach höchsten Qualitätsstandards, was sich in der robusten und zuverlässigen Leistung der Inhalationsgeräte widerspiegelt. Diese Region hat eine bedeutende Rolle in der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie in Deutschland und beheimatet mehrere namhafte Unternehmen, mit denen Pari Pharma zusammenarbeitet.
Weitere Pharmaunternehmen in Deutschland | Pharmaunternehmen in München | Pharmaunternehmen in Bayern
```Häufige Fragen zu Pari Pharma GmbH
Was macht Pari Pharma GmbH?
Pari Pharma GmbH stellt für Ärzte, Apotheker und Patienten Medizinprodukte her mit dem Schwerpunkt auf Inhalationsgeräten. Sie erforscht und entwickelt Geräte zur Diagnose, Prophylaxe und Therapie von Atemwegserkrankungen und bietet auch Komplettlösungen in Kombination von Medikament und Inhalationsgerät an.
Weitere Pharmaunternehmen in München
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.