Daiichi Sankyo Deutschland GmbH

Pharmaunternehmen · München

Daiichi Sankyo Deutschland GmbH ist der europäische Hauptsitz des japanischen Pharmaunternehmens mit Schwerpunkten in Onkologie (Antikörper-Wirkstoff-Konjugate), Kardiologie (Edoxaban) und einem Produktionsstandort in Pfaffenhofen.

Daiichi Sankyo Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Zielstattstr. 48
81379 München

Unternehmensprofil

2005

Gegründet

17.000+

Mitarbeiter

Zertifizierungen

ISO

Spezialisierungen

Kardiologie, Onkologie, Antiinfektiva und Antithrombotika

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Daiichi Sankyo Deutschland GmbH

Daiichi Sankyo Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der japanischen Daiichi Sankyo Co., Ltd. Der Konzern entstand 2005 durch die Fusion der beiden Unternehmen Daiichi Pharmaceutical und Sankyo Company. Mit rund 17.000 Mitarbeitern global ist die deutsche Niederlassung in München für Vertrieb und Medical Affairs der Daiichi-Sankyo-Produkte in Deutschland zuständig. Die Unternehmensstrategie konzentriert sich auf therapeutische Lösungen für medizinische Bedürfnisse mit Unterstützung durch die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten des Mutterkonzerns.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Daiichi Sankyo ist in den Bereichen Onkologie und Herz-Kreislauf tätig. Im Onkologie-Bereich wird Enhertu (Trastuzumab Deruxtecan), ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), bei HER2-positivem Brustkrebs, Magenkrebs und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs eingesetzt und in Deutschland in Zusammenarbeit mit AstraZeneca vermarktet. Im Herz-Kreislauf-Bereich bietet das Unternehmen Lixiana (Edoxaban) an, ein direktes orales Antikoagulans zur Behandlung und Prävention venöser Thromboembolien sowie zur Schlaganfallprävention bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern.

Das Unternehmen konzentriert sich auf ADC-Technologien, die Antikörper mit zytotoxischen Wirkstoffen kombinieren. Die Onkologie-Pipeline umfasst fortgeschrittene Entwicklungsprogramme und Kandidaten in frühen klinischen Phasen.

Forschung & Strategie

Daiichi Sankyo konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf Onkologie. Das Unternehmen investiert in klinische Studien und moderne Technologien, darunter die Antibody Drug Conjugate (ADC) Plattform, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte zu optimieren.

In Deutschland unterliegen alle Produkte der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Die Münchner Niederlassung arbeitet als Teil des europäischen Headquarters mit Forschungseinrichtungen und Marktpartnern zusammen und unterstützt damit die Patientenversorgung in Deutschland.

Das Unternehmen trägt durch seine Produkte und Initiativen zur Gesundheitsversorgung bei und arbeitet an der Patientenaufklärung und Therapietreue.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Daiichi Sankyo Deutschland GmbH

Was macht Daiichi Sankyo Deutschland?

Daiichi Sankyo Deutschland GmbH hat eine breite Palette an Angeboten zur medizinischen Versorgung. Schwerpunkte liegen auf Gefäßerkrankungen, Krebs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen