Unternehmensprofil
1959
Gegründet
500+ (DEXCEL global)
Mitarbeiter
DEXCEL Pharma GmbH: Profil und Tätigkeitsfeld
DEXCEL Pharma GmbH in Aschaffenburg, Bayern/Hessen, ist die deutsche Tochtergesellschaft von DEXCEL Pharma Technologies Ltd., einem israelischen Pharmaunternehmen, das auf Arzneimittelformulierungen und Drug Delivery Systeme spezialisiert ist. DEXCEL verfügt über patentierte Retard-Formulierungen und ist in der pharmazeutischen Branche etabliert. Die Anbindung an internationale Forschungs- und Entwicklungsteams in Israel ermöglicht den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Produktentwicklung.
Tätigkeitsfeld und Produkte
DEXCEL entwickelt und vertreibt Arzneimittel mit definierten Freisetzungsprofilen, insbesondere Retard-Formen, die eine kontrollierte Wirkstofffreisetzung ermöglichen. Diese Technologien sind besonders relevant für die Therapie chronischer Erkrankungen, da sie die Compliance der Patienten erhöhen und gleichzeitig die therapeutische Wirksamkeit verbessern. Zu den bekanntesten Produkten gehört Isoptin RR, eine Verapamil-Retard-Tablette, die zur Behandlung von Hypertonie und Angina pectoris eingesetzt wird. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen eine Vielzahl von kardiovaskulären Generika als kosteneffiziente Alternativen zu Markenprodukten.
Ein Schwerpunkt von DEXCEL liegt in der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen für andere Pharmaunternehmen. Die Lohnentwicklung umfasst Nebenprodukte und Spezialformulierungen, die auf die spezifischen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind, wobei DEXCEL über mehrere Drug Delivery Patente verfügt. Dies belegt die Flexibilität des Unternehmens gegenüber unterschiedlichen Anforderungen im Gesundheitsmarkt.
DEXCEL Pharma Technologies und der Standort Aschaffenburg
DEXCEL Pharma Technologies wurde 1959 in Israel gegründet und ist Teil der ICTS Group, die in verschiedenen Industrien aktiv ist. Das Unternehmen ist in Europa, den USA und Israel tätig und hat Aschaffenburg als Standort für seine europäischen Aktivitäten gewählt. Die Lage ermöglicht eine Zusammenarbeit mit Akteuren der pharmazeutischen Industrie sowie Forschungseinrichtungen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.
Aschaffenburg bietet geografische Anbindung und ein wirtschaftliches Umfeld mit Fachkräften im Gesundheitssektor. Die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird genutzt, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Produktentwicklung einzubinden.
Neben der Produktion von Arzneimitteln legt DEXCEL auch großen Wert auf Qualitätssicherung und Compliance mit den regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen agiert unter den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie den Bestimmungen der Food and Drug Administration (FDA) in den USA. Diese regulatorischen Standards definieren den Qualitätsrahmen, unter dem DEXCEL seine Produkte entwickelt und vertreibt.
DEXCEL Pharma GmbH ist als Anbieter von Arzneimitteln mit Spezialisierung auf Drug Delivery sowie als Arbeitgeber in der Region Aschaffenburg präsent. Der Fokus liegt auf Forschung, Entwicklung und Einhaltung regulatorischer Standards im europäischen Pharmamarkt.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu DEXCEL Pharma GmbH
Was macht DEXCEL Pharma GmbH?
DEXCEL Pharma GmbH hat sich der Herstellung preisgünstiger Generiker und Nahrungsergänzungsmitteln verschrieben. Sie bieten medizinische Produkte an bei Erkältung, Allergien, Migräne, Schmerzen und Fieber. Weiter sind im Sortiment Mittel zur Unterstützung und Gesundung von Herz-Kreislauf, Magen-Darm und Haut und Nägeln.
Welche Arzneimittel stellt DEXCEL Pharma GmbH her?
DEXCEL Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Aschaffenburg. Überblick über DEXCEL Pharma GmbH Die DEXCEL Pharma GmbH ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von qualitativ hochw Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.