Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1881
Gegründet
700+
Mitarbeiter
Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG im Überblick
Die Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Salzgitter (Niedersachsen). Seit seiner Gründung im Jahr 1881 hat sich das Unternehmen als eines der ältesten und renommiertesten Arzneimittelfirmen Deutschlands etabliert. Bis heute befindet sich das Unternehmen im Besitz der Gründerfamilie, was eine starke Verbindung zu den Wurzeln und Werten des Unternehmens widerspiegelt. Schaper & Brümmer ist besonders aktiv in den Bereichen Phytopharmaka, Homöopathika und OTC-Produkte (Over-the-Counter), was die hervorragende Position des Unternehmens in der Branche unterstreicht. Aktuell beschäftigen etwa 700 Mitarbeitende am Standort Salzgitter, die sich für die Entwicklung und Produktion hochwertiger Arzneimittel engagieren.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Hauptaugenmerk von Schaper & Brümmer liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb pflanzlicher und homöopathischer Arzneimittel. Von besonderer Bedeutung ist das bekannteste Produkt des Unternehmens, Sinupret. Dieses pflanzliche Präparat bietet Unterstützung bei akuten und chronischen Sinusitiden sowie Erkältungskrankheiten. Sinupret hat sich nicht nur in Deutschland als eines der meistverkauften pflanzlichen Arzneimittel etabliert, sondern ist auch in zahlreichen europäischen Ländern zugelassen. Ein weiteres bekanntes Produkt ist Esberitox, ein Echinacea-Hausmittel, das zur Stärkung des Immunsystems entwickelt wurde und große Beliebtheit genießt.
Zusätzlich zu diesen Flagship-Produkten bietet Schaper & Brümmer eine breite Palette an Homöopathika an, die auf die Linderung verschiedener Beschwerden ausgelegt sind, darunter allergische Reaktionen, Magen-Darm-Störungen und Schmerzen. Die Vertriebsstrategie konzentriert sich hauptsächlich auf Apotheken, wodurch das Unternehmen langfristige Beziehungen zu pharmazeutischen Fachkräften aufbauen kann. Es ist erwähnenswert, dass alle Produkte ausschließlich am Standort in Salzgitter nach den strengen Richtlinien der Guten Herstellungspraxis (GMP) produziert werden, was höchste Qualität und Sicherheit garantiert.
Geschichte & Regulierung
Die Geschichte von Schaper & Brümmer erstreckt sich über mehr als 140 Jahre, während derer das Unternehmen kontinuierlich sein Sortiment an pflanzlichen und naturheilkundlichen Präparaten erweitert hat. Die Unternehmensphilosophie, die auf Tradition, Innovation und Qualität basiert, spiegelt sich in den langanhaltenden Kundenbeziehungen und der hohen Markenakzeptanz wider. Schaper & Brümmer ist ein aktives Mitglied im Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) sowie im Kooperationsverband Phytopharmaka. Diese Mitgliedschaften zeigen das Engagement des Unternehmens für die Einhaltung strenger Qualitätsstandards und die aktive Mitgestaltung in der Branche.
Alle Produkte von Schaper & Brümmer unterliegen der regulativen Kontrolle durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass auch neu entwickelte Produkte umfassend auf Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität geprüft werden, bevor sie auf den Markt gelangen. Darunter fallen nicht nur die bereits etablierten Arzneimittel, sondern auch innovative Neuentwicklungen, die den wachsenden Anforderungen an pflanzliche und homöopathische Therapien gerecht werden. Das Unternehmen investiert stetig in Forschung und Entwicklung, um den sich ändernden Bedürfnissen der Verbraucher und der Gesundheitsbranche gerecht zu werden.
Regionale Bedeutung & Besonderheiten
Schaper & Brümmer hat nicht nur auf nationaler, sondern auch auf regionaler Ebene eine signifikante Bedeutung. Als einer der größten Arbeitgeber in Salzgitter trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei und bietet zahlreichen Personen qualifizierte Arbeitsplätze. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Forschungsinstituten und Hochschulen fördert den Austausch von Wissen und unterstützt die Entwicklung innovativer Produkte.
Ein besonderes Merkmal von Schaper & Brümmer ist das Engagement für Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Praktiken, welches sich in der gesamten Produktionskette widerspiegelt. Das Unternehmen setzt auf ressourcenschonende Verfahren und verwendet nachhaltige Rohstoffe, wo immer es möglich ist. Diese Ansätze zielen darauf ab, eine umweltbewusste Produktlinie zu schaffen, die den heutigen Anforderungen an Gesundheit und Umwelt gerecht wird und gleichzeitig die hohe Qualität der Produkte von Schaper & Brümmer gewährleistet.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Niedersachsen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG
Was macht Schaper & Brümmer?
Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG stellt pflanzliche Arzneimittel für verschiedene Anwendungsgebiete her. Dabei nutzt es altbekannte Heilpflanzen, die mit modernen Methoden verarbeitet werden. Die Mittel sind anwendbar bei Erkältungs- und Harnwegerkrankungen, bei diversen Frauenleiden und Wechseljahrsbeschwerden.
Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken
Weitere Pharmaunternehmen in Salzgitter
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.