Intersero GmbH

Pharmaunternehmen · Rheingau-Taunus-Kreis

Intersero GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Intersero GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Am Klingenweg 13
65396 Rheingau-Taunus-Kreis

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Plasmaderivierte Arzneimittel, Infusionslösungen, Faktor VIII, Antihämorrhagika

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Unternehmensübersicht

Intersero GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz im Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen vertreibt Arzneimittel und Biologika und bedient nationale sowie internationale Märkte. Die regionale Lage zwischen Wiesbaden und Frankfurt bietet gute Verbindungen zu Logistik- und Forschungspartnern.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Intersero vertreibt Biologika und Spezialtherapeutika in den Bereichen Immunologie, Infektologie und seltenen Erkrankungen. Das Produktportfolio umfasst Therapien für autoimmunologische Erkrankungen, chronische Infektionen und Impfstoffe. Durch die Spezialisierung auf komplexe Wirkstoffe deckt das Unternehmen Nischensegmente im Gesundheitssektor ab. Kooperationen mit Forschungsinstitutionen unterstützen die Produktentwicklung.

  • Immunologie: Biologika zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, die die körpereigene Immunantwort regulieren.
  • Infektologie: Therapeutische Ansätze zur Bekämpfung von bakteriellen und viralen Infektionen, inklusive Impfstoffe.
  • Spezialtherapeutika: Arzneimittel zur Behandlung seltener Erkrankungen, die oft als "Orphan Drugs" klassifiziert werden.

Intersero arbeitet mit Universitäten und privaten Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe zusammen, um marktliche Anforderungen zu erfüllen.

Regulatorische Einordnung und Zulassungsprozesse

Das Unternehmen unterliegt strengen regulatorischen Auflagen nationaler und europäischer Behörden. Der Zulassungsprozess für Arzneimittel umfasst klinische und präklinische Tests sowie Antragsverfahren bei der European Medicines Agency (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Ein Qualitätssicherungsteam überwacht alle Aspekte der Produktentwicklung und -vermarktung und stellt sicher, dass alle Arzneimittel den regulatorischen Anforderungen entsprechen sowie Sicherheit und Wirksamkeit gewährleistet sind.

Rheingau-Taunus und Hessens Pharmaindustrie

Der Rheingau-Taunus-Kreis liegt im Rhein-Main-Ballungsraum westlich von Wiesbaden. Hessen ist mit Unternehmen wie Merck (Darmstadt) und Sanofi (Frankfurt) ein bedeutender Pharmastandort in Deutschland. Intersero nutzt das regionale Netzwerk und die Verkehrsanbindung für Logistik- und Forschungskooperationen.

Fachveranstaltungen, Symposien und Messen in der Region dienen als Austauschplattformen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Experten. Intersero ist in lokalen Netzwerken aktiv und vertritt Brancheninteressen in verschiedenen Gremien.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Intersero GmbH

Was macht Intersero GmbH?

Intersero GmbH ist ein Hersteller und Großhändler von Arzneimitteln aus Blut. Schwerpunkt der Produktion liegt auf Infusionslösungen und Antihämorrhagika. Dazu kommen andere Blutprodukte wie Humanalbumine und intravenöse Immunglobuline. Das Unternehmen ist Zulassungsinhaber von aus Plasma gewonnenen „Faktor VIII“-Präparaten.

Welche Arzneimittel stellt Intersero GmbH her?

Intersero GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Rheingau-Taunus-Kreis. Überblick über die Intersero GmbH Die Intersero GmbH ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Software und digitalen Lösungen spezialisiert Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen