Max Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Max Pharma GmbH im Überblick
Die Max Pharma GmbH wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich seitdem als einer der führenden pharmazeutischen Großhändler in der Region Nordbayern etabliert. Mit Sitz in Gattendorf im Landkreis Hof beliefert das Unternehmen mehr als 400 Apotheken und medizinische Einrichtungen in ganz Nordbayern sowie angrenzenden Gebieten. Das Unternehmen legt großen Wert auf einen engen Kontakt zu seinen Kunden, um ihre Bedürfnisse umfassend zu verstehen und darauf einzugehen. Dies trägt zur langfristigen Partnerschaft und Zufriedenheit der Apotheken und ihrer Patienten bei. In den letzten Jahren hat sich Max Pharma auch zunehmend mit innovativen Ansätzen zur Effizienzsteigerung im Vertrieb beschäftigt, was sich positiv auf die Servicequalität auswirkt.
Leistungen und Produkte
Max Pharma bringt ein umfangreiches Sortiment an Produkten und Dienstleistungen in den Pharmagroßhandel ein. Dazu zählen Human-Arzneimittel, sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Medikamente, Generika sowie OTC-Produkte. Die Firma arbeitet eng mit verschiedenen Herstellern zusammen, um sicherzustellen, dass Apotheken in ihrer Region stets über die neuesten und am häufigsten nachgefragten Produkte verfügen. Darüber hinaus bietet Max Pharma individuelle Beratung und Schulungen für Apotheken an, um die Qualität der Patientenversorgung zu fördern.
Besonders hervorzuheben ist, dass Max Pharma nach § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) lizenziert ist und alle Abläufe gemäß den Good Distribution Practice (GDP) Richtlinien ausgeführt werden. Dies gewährleistet eine hohe Qualität und Sicherheit in der Lieferkette. Der Standort in der Nähe der tschechischen Grenze ermöglicht es dem Unternehmen, am EU-Parallelimport teilzunehmen, was zu einer erweiterten Produktverfügbarkeit und günstigeren Preisen beiträgt. Im Rahmen dieser Aktivitäten hat Max Pharma strategische Partnerschaften mit Lieferanten in verschiedenen europäischen Ländern entwickelt.
Standort Gattendorf / Bayern
Gattendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Hof in Nordbayern, die strategisch günstig nahe der tschechischen und sächsischen Grenze liegt. Diese geografische Lage hat für die Max Pharma GmbH entscheidende Vorteile: Der Standort ermöglicht den Zugang zu internationalen Märkten und erleichtert den grenzüberschreitenden Transport von Arzneimitteln. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Arzneimitteln und Arzneimittelprodukten stetig steigt, positioniert sich Max Pharma als ein entscheidender Akteur in dieser Region. Die Nähe zur Großstadt Hof, die oft als Wirtschaftsstandort betitelt wird, trägt ebenso zur Attraktivität dieser Lage bei, da sie den Zugang zu einem breiten Netzwerk von Logistikdienstleistern und Fachpersonal ermöglicht.
Die Region profitiert in hohem Maße von der Anwesenheit der Max Pharma GmbH, da das Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch zur lokalen Wirtschaft beiträgt und Innovationen im Gesundheitssektor fördert. Ein lokaler Anbieter im Pharmagroßhandel wie Max Pharma sorgt dafür, dass Apotheken schnell und zuverlässig beliefert werden und damit eine hohe Versorgungsqualität für die Patienten gewährleistet ist.
Darüber hinaus engagiert sich Max Pharma aktiv in der Region, indem es lokale Gesundheitseinrichtungen unterstützt und an verschiedenen Initiativen zur Gesundheitsförderung teilnimmt. Dies stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch das Vertrauen in die Marke Max Pharma als einen verantwortungsbewussten Partner im Gesundheitswesen.
Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Bayern | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Max Pharma GmbH
Seit wann ist Max Pharma GmbH tätig?
Max Pharma GmbH wurde 2005 gegründet und ist seitdem als Pharmagroßhändler für Apotheken und Krankenhäuser aktiv.
Welche Besonderheit bietet Max Pharma im Bereich Onkologie?
Max Pharma hält 99 % der onkologischen Zytostatika ständig auf Lager und gewährleistet so eine zuverlässige und schnelle Versorgung.
Bietet Max Pharma auch Logistikservices für Pharmahersteller an?
Ja, Max Pharma erbringt Lager- und Distributionsdienstleistungen für pharmazeutische Hersteller als eigenständige Logistiksparte.
Was ist das securPharm-System?
securPharm ist das deutsche System zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln. Seit Februar 2019 müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel beim Großhandel und in der Apotheke über den Data-Matrix-Code auf der Verpackung verifiziert werden. Das System schützt vor Arzneimittelfälschungen in der legalen Lieferkette.
Wie schnell liefert der Pharmagroßhandel?
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland beliefert Apotheken in der Regel mehrmals täglich – oft innerhalb von 1-3 Stunden nach Bestellung. Dieses Vollsortiment-Modell mit Schnellbelieferung ist ein wesentlicher Bestandteil der flächendeckenden Arzneimittelversorgung und weltweit nahezu einzigartig.
Was ist eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG?
Die Großhandelserlaubnis ist die behördliche Genehmigung für den Großhandel mit Arzneimitteln. Sie wird von der zuständigen Landesbehörde erteilt und setzt angemessene Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal, ein GDP-konformes Qualitätsmanagementsystem und eine verantwortliche Person voraus.
Pharmagrosshandel in Deutschland
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Pharmagrosshandel nach Standort
Über Pharmagrosshandel
Der Pharmagrosshandel verbindet Hersteller mit Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist die Tätigkeit nach § 52a AMG erlaubnispflichtig. Wer eine Großhandelserlaubnis bekommen will, muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) erfüllen: temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit, qualifiziertes Personal. Die flächendeckende Versorgung der 18.000 Apotheken und Tausender Krankenhäuser sichern rund 15 Vollsortimenter, darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Über 100 Spezialgroßhändler decken Nischen ab: Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkette, Biologika. Im Verzeichnis: alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, Kontaktdaten und Spezialisierung für die zielgenaue Lieferantensuche.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung
Apotheken, Krankenhausapotheken und Arztpraxen finden hier alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler nach § 52a AMG. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat ausgewiesen. Direkter Kontakt für Anfrage, Belieferungsabkommen oder Notfallbeschaffung in jedem Eintrag.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte, Biologika, Insuline, Impfstoffe, erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel beschafft, lagert und verteilt Arzneimittel an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. Die Tätigkeit ist in Deutschland nach § 52a AMG erlaubnispflichtig.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?
Vorgeschrieben ist die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation und die Einhaltung der EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?
Zugelassene Großhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Erlaubnis nach § 52a AMG, inklusive Spezialisierungen wie Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Vollsortimenter oder Spezialgroßhändler?
Vollsortimenter führen das komplette Sortiment der am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefern Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden, auch nachts. Bundesweit aktive Vollsortimenter sind NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was bedeutet Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat, in dem sie günstiger angeboten werden, in ein anderes EU-Land reimportiert. In Deutschland fördert das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 129 SGB V Parallelimporte: Apotheken sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, preisgünstigere Reimporte abzugeben. Parallelimporteure brauchen eine Einfuhrgenehmigung und eine Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen direkt vertriebener Produkte.
Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Sehr. Temperaturempfindliche Arzneimittel wie Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden. Der Großhandel ist verantwortlich für validierte Kühllager, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Temperaturmonitoring und qualifizierte Versandverpackungen. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 verlangen Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und ein dokumentiertes Abweichungsmanagement. Jede Temperaturabweichung ist zu dokumentieren und kann zur Sperrung einer Charge führen.
Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler?
Der Großhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Bestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er braucht eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und GDP-konforme Lagerbedingungen. Der Vermittler dagegen handelt nicht selbst mit der Ware, er vermittelt nur Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne Besitz. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.