Inceptua GmbH

Pharmagrosshandel · Berlin

Inceptua GmbH in Berlin ist ein globaler Pharmedienstleister, der spezialisierte Lösungen für klinische Studienversorgung, Early-Access-Programme und die Belieferung mit nicht zugelassenen Arzneimitteln weltweit anbietet.

Inceptua GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Charlottenstr. 24
10117 Berlin

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Clinical Trial Supply, Early Access & Unlicensed Medicines, Clinical Services

Inceptua GmbH — Profil

Inceptua GmbH ist ein auf Named-Patient-Programme (NPP) spezialisierter Pharmadienstleister mit Sitz in Berlin, gegründet 2015. Das Unternehmen vermittelt Patienten in klinisch kritischen Situationen den Zugang zu noch nicht zugelassenen Arzneimitteln — ein Angebot für Fälle, in denen keine zugelassenen Therapiealternativen verfügbar sind. Dazu arbeitet Inceptua mit Ärzten, Kliniken und pharmazeutischen Herstellern zusammen.

Leistungen und Produkte

Die Dienstleistungen der Inceptua GmbH umfassen die Vermittlung von Zugang zu Arzneimitteln über diverse Programme, darunter Named-Patient-Programme, Compassionate Use und Early Access Programs. Ein besonderes Merkmal von Inceptua ist der Zugang zu klinischen Studienmedikamenten, die beispielsweise in der Onkologie und Neurologie eingesetzt werden. Das Unternehmen ist als Pharmahändler nach § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) zugelassen. Diese regulatorische Einordnung ermöglicht es Inceptua, Arzneimittel unter strengen gesetzlichen Vorgaben zu vertreiben. Zudem arbeitet Inceptua eng mit zahlreichen internationalen Pharmaunternehmen zusammen, um Patienten entsprechende Therapien zu ermöglichen. Zu den Produkten gehören Biologika, Chemotherapeutika und neuartige Arzneimittel, die in der Forschung entwickelt werden.

Standort Berlin / Berlin

Berlin ist als medizinisches und wissenschaftliches Zentrum Deutschlands ein relevanter Standort für Inceptua. Die Stadt beheimatet nicht nur einige der größten Universitätskliniken wie die Charité und das Berlin Institute of Health (BIH), sondern auch zahlreiche Experten auf verschiedenen medizinischen Gebieten. Die Nähe zu diesen Institutionen und Fachärzten ist für Inceptua von großer Bedeutung, da die Zusammenarbeit mit Spezialisten essenziell ist, um die erforderlichen Therapiealternativen über Named-Patient-Programme zu initiieren. Berlin bietet zudem ein aktives Umfeld für biopharmazeutische Unternehmen.

Inceptua pflegt außerdem Kooperationen mit anderen Gesundheitsakteuren, um den Patienten den Zugang zu lebensrettenden Therapien zu gewährleisten. Diese Verbindungen zu Kliniken und Spezialisten ermöglichen es dem Unternehmen, auf die Bedürfnisse der Patienten zu reagieren und individuelle Lösungsansätze zu entwickeln.

Ein weiterer Aspekt der Bedeutung von Inceptua für die Region ist die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von beruflicher Weiterbildung im pharmazeutischen Sektor. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur den Zugang zu Arzneimitteln zu gewährleisten, sondern auch Fachkräfte in der Branche auszubilden und zu halten.

Die Aktivitäten von Inceptua tragen dazu bei, Berlin als Standort für biopharmazeutische Unternehmen zu stärken. Darüber hinaus ist das Unternehmen in der fachlichen Diskussion über den Zugang zu Arzneimitteln vertreten, insbesondere in Bezug auf Patientenrechte und Innovationsförderung im Gesundheitswesen.

Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Berlin | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Inceptua GmbH

Was sind Early-Access-Programme bei Inceptua?

Early-Access-Programme ermöglichen Patienten den Zugang zu Arzneimitteln, die noch nicht offiziell zugelassen sind. Inceptua koordiniert diese Programme weltweit für Pharmahersteller.

Unterstützt Inceptua klinische Studien?

Ja, Inceptua bietet umfassende Clinical-Trial-Supply-Dienstleistungen an, darunter Beschaffung, Verpackung, Kennzeichnung, Lagerung und internationale Distribution.

Wie ist Inceptua international aufgestellt?

Inceptua ist weltweit tätig und betreibt Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien. Das Team spricht mehr als 25 Sprachen für globale Projekte.

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Über Pharmagrosshandel

Der pharmazeutische Großhandel ist das Bindeglied zwischen Herstellern und Apotheken: Vollversorgende Großhändler beliefern Deutschlands rund 16.600 Apotheken mehrmals täglich mit einem Sortiment von über 100.000 Artikeln. Die Tätigkeit ist nach § 52a AMG erlaubnispflichtig und an die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) gebunden, von der lückenlosen Kühlkette bis zum Fälschungsschutz über securPharm. Acht vollversorgende Unternehmen mit rund 100 Niederlassungen prägen den Markt; die drei größten, PHOENIX, NOWEDA und Alliance Healthcare, decken zusammen rund drei Viertel ab. Neben den Vollsortimentern gibt es Spezialgroßhändler für Importe, Betäubungsmittel oder gekühlte Biologika. Im Verzeichnis finden Sie zugelassene Pharmagroßhändler nach Bundesland und Stadt, mit Kontaktdaten für die Beschaffung.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Führende Pharmagroßhändler in Deutschland

Vollsortimenter und Spezialgroßhandel

Zulassung nach § 52a AMG und Gute Vertriebspraxis (GDP)

Fälschungsschutz: securPharm und die Lieferkette

Preisbildung im Großhandel

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden

Was macht ein Pharmagroßhandel?

Der pharmazeutische Großhandel kauft Arzneimittel bei Herstellern und beliefert Apotheken und Krankenhäuser. Vollversorger halten das gesamte Sortiment vor und liefern mehrmals täglich, oft innerhalb weniger Stunden. So sichern sie die schnelle Verfügbarkeit in der Fläche.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?

Eine Großhandelserlaubnis nach § 52a Arzneimittelgesetz. Voraussetzung ist die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) mit temperaturgeführter Lagerung, einer sachkundigen verantwortlichen Person und lückenloser Rückverfolgbarkeit. Erteilt wird sie von den Landesbehörden.

Wer sind die größten Pharmagroßhändler in Deutschland?

Zu den führenden Vollversorgern zählen PHOENIX (Mannheim), NOWEDA (Essen), Sanacorp (Planegg) und Alliance Healthcare mit der Marke GEHE (Frankfurt). PHOENIX, NOWEDA und Alliance Healthcare decken zusammen rund drei Viertel des Marktes ab.

Was unterscheidet Vollsortimenter und Spezialgroßhändler?

Ein Vollsortimenter führt herstellerneutral das komplette Arzneimittelsortiment und beliefert alle Apotheken flächendeckend. Ein Spezial- oder Kurzsortimenter bedient Nischen wie Importe, Betäubungsmittel oder gekühlte Biologika. Vollsortimenter sind der Hauptlieferant, Spezialgroßhändler ergänzen.

Wie hoch ist die Großhandelsspanne bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln?

Die Arzneimittelpreisverordnung sieht einen Festzuschlag von 73 Cent je Packung plus höchstens 3,15 Prozent des Abgabepreises vor, gedeckelt bei 37,80 Euro. Bei sehr teuren Arzneimitteln greift die Deckelung.

Was ist securPharm?

securPharm ist das deutsche System zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen. Seit Februar 2019 trägt jede Packung rezeptpflichtiger Arzneimittel einen individuellen 2D-Code und eine Erstöffnungssicherung; Großhandel und Apotheke prüfen die Echtheit Ende zu Ende.

Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagroßhandel?

Sehr wichtig. Viele Arzneimittel, etwa Impfstoffe und Biologika, müssen durchgehend gekühlt gelagert und transportiert werden. Die GDP-Leitlinien verlangen eine kontinuierliche Temperaturüberwachung über die gesamte Lieferkette.

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?

Auf Sanoliste sind Pharmagroßhändler nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Website. So finden Apotheken und Kliniken gezielt Vollsortimenter und Spezialgroßhändler in ihrer Region.

Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler, was ist der Unterschied?

Ein Pharmagroßhändler besitzt, lagert und liefert Arzneimittel physisch und braucht eine Erlaubnis nach § 52a AMG. Ein Arzneimittelvermittler stellt nur den Handel zwischen Parteien her, ohne selbst Eigentum an der Ware zu erwerben, und ist registrierungspflichtig.

Warum gibt es Lieferengpässe trotz Großhandel?

Der Großhandel hält Lager vor und sucht bei Engpässen Alternativen, kann fehlende Produktion aber nicht ersetzen. Ursachen liegen meist bei Herstellung und Wirkstoffversorgung; der Gesetzgeber hat 2023 mit dem Lieferengpassbekämpfungsgesetz reagiert.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel