Fareva Deutschland GmbH

Lohnhersteller · Feucht

Deutsche Tochter des französischen Lohnherstellers Fareva, spezialisiert auf Herstellung pharmazeutischer Spezialitäten.

Fareva Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Nürnberger Str. 12
90537 Feucht

Unternehmensprofil

1998

Gegründet

10.000+

Mitarbeiter

Fareva Deutschland GmbH im Überblick

Fareva Deutschland GmbH ist die deutsche Gesellschaft der Fareva-Gruppe, einem der größten unabhängigen CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) der Welt mit Hauptsitz in Tours (Frankreich). Die Fareva-Gruppe wurde 1998 gegründet und hat sich seither zu einem bedeutenden Akteur in der Pharma- und Kosmetikindustrie entwickelt, die rund 20 Produktionsstandorte in Europa, Nordamerika und Afrika umfasst. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 10.000 Mitarbeitende. Der Standort in Feucht, im mittelfränkischen Bayern, ist spezialisiert auf die Herstellung von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten und spielt eine zentrale Rolle in der Strategie der Fareva-Gruppe, um innovative Lösungen für seine Kunden zu bieten.

Tätigkeitsfeld & Spezialisierung

Fareva ist ein Vollservice-CDMO und produziert ein umfangreiches Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen. Dazu gehören feste Formen wie Tabletten, Kapseln und Sachets, flüssige Formen wie Sirupe, orale Lösungen und Suspensionen, Halbfeste Formen wie Cremes, Salben und Gele sowie Aerosole und Sprays. Ergänzend produziert das Unternehmen eine Vielzahl kosmetischer Produkte. Der Standort Feucht beliefert sowohl nationale als auch internationale Pharmaunternehmen und Kosmetikmarken, was die globale Reichweite und das Vertrauen in die Qualität der Produkte unterstreicht.

Ein wesentliches Merkmal von Fareva ist die umfassende Dienstleistungspalette, die über die reine Produktion hinausgeht. Das Unternehmen bietet Entwicklungsservices an, die von der Formulierung über Stabilitätsprüfungen bis hin zu Herstellungsprozessen reichen. Ebenso werden analytische Dienstleistungen bereitgestellt, um die Qualität und Sicherheit der Produkte konsequent zu gewährleisten. Zudem unterstützt Fareva seine Kunden in regulatorischen Angelegenheiten und bietet maßgeschneiderte Verpackungsservices, die optimal auf die jeweiligen Produktanforderungen abgestimmt sind. Dieses ganzheitliche Angebot ermöglicht es Fareva, Kunden aus verschiedenen Bereichen zu bedienen, darunter Big Pharma, Generikahersteller, Biotech-Unternehmen und FMCG-Konzerne.

GMP-Compliance & Regulierung

Ein grundlegender Aspekt der Geschäftsstrategie von Fareva ist die strikte Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) Standards. Alle Firmenstandorte produzieren gemäß den hohen Qualitätsstandards der EU-GMP und werden regelmäßig von externen Behörden wie dem BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte), der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur), der FDA (U.S. Food and Drug Administration) und weiteren relevanten Stellen inspiziert. Fareva hält die entsprechenden GMP-Zertifizierungen für alle Produktionsbereiche, was nicht nur die Integrität der Produkte sicherstellt, sondern auch das Vertrauen der Kunden in die erbrachten Dienstleistungen festigt. Darüber hinaus ist Fareva Mitglied in bedeutenden internationalen CDMO-Verbänden, was das Engagement des Unternehmens für Branchenstandards und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung verdeutlicht.

Bedeutung für die Region

Die Fareva Deutschland GmbH hat für die Region Feucht und darüber hinaus eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Als bedeutender Arbeitgeber trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert die lokale Wirtschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und andere Unternehmen in der Umgebung agiert Fareva zudem als wertvoller Partner in der Ausbildung von Fachkräften im pharmazeutischen und kosmetischen Sektor. Die Investitionen von Fareva in modernste Technologien und Produktionsmethoden haben zudem dazu beigetragen, Feucht als einen wichtigen Standort innerhalb der globalen Fareva-Gruppe zu etablieren.

Die Kombination aus hoher Fertigungskompetenz, Engagement in Forschung und Entwicklung sowie die strenge Einhaltung regulatorischer Anforderungen positioniert Fareva Deutschland GmbH als einen führenden Lohnhersteller der Branche, der nicht nur die Bedürfnisse seiner Kunden erfüllt, sondern auch zur Weiterentwicklung der Branche und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Bayern oder alle pharmazeutischen Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Fareva Deutschland GmbH

Was macht Fareva Deutschland GmbH?

Deutsche Tochter des französischen Lohnherstellers Fareva, spezialisiert auf Herstellung pharmazeutischer Spezialitäten.

Wo befindet sich Fareva Deutschland GmbH?

Fareva Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Feucht. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Fareva Deutschland GmbH tätig?

Fareva Deutschland GmbH ist in der Lohnhersteller-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) führt ausschließlich die Auftragsfertigung durch. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an – von der Formulierungsentwicklung über Scale-up bis zur Prozessvalidierung. Fareva Deutschland GmbH ist als Lohnhersteller in diesem Markt tätig.

Was ist eine Qualified Person (QP)?

Die Qualified Person (QP) ist eine nach § 14 AMG gesetzlich vorgeschriebene sachkundige Person, die jede Arzneimittelcharge vor der Freigabe zum Verkauf prüft und freigibt. Die QP trägt die persönliche Verantwortung dafür, dass jede Charge gemäß GMP hergestellt und geprüft wurde.

Welche Zertifizierungen benötigt ein Lohnhersteller?

Lohnhersteller benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, ein GMP-Zertifikat auf Basis regelmäßiger Behördeninspektionen und je nach Auftraggeber zusätzliche Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 13485 (für Medizinprodukte) oder FDA-Registrierung für den US-Markt.

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Über Lohnhersteller

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organization, CMO) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen, ohne Zulassungsinhaber zu sein. Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen der zuständigen Landesbehörde. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards, gut ausgebildeter Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten ein international gefragter CMO-Standort. Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst stetig, da Pharmaunternehmen und Biotech-Startups zunehmend Kapazitäten auslagern. GMP-zertifizierte Lohnhersteller sind hier nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung auffindbar.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den richtigen Lohnhersteller für Ihr Produkt finden

Bei der CMO-Auswahl sind GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Produktionskapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und nachgewiesene Referenzprojekte ausschlaggebend. Sanoliste erfasst alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Nützlich für Pharmaunternehmen, Biotech-Startups und Zulassungsinhaber bei der Partnersuche.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er benötigt dafür eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und unterliegt den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice). Lohnhersteller bieten Dienstleistungen entlang der gesamten Produktionskette an.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller für Arzneimittel benötigen eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen durch die zuständigen Landesbehörden. Die Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse ist vorgeschrieben.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller für mein Arzneimittel aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität sowie Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Eine direkte Anfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung gemäß GMP-Anforderungen sind obligatorisch. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG erfasst.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum ist sie für Lohnhersteller wichtig?

Die Sachkundige Person (Qualified Person, QP) gemäß § 14 AMG ist für die Freigabe jeder Arzneimittelcharge verantwortlich. Sie bestätigt per Unterschrift, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber produzieren, ist die QP-Funktion besonders kritisch, da sie die Verantwortung für Fremdaufträge trägt. Die QP muss die im AMG definierten akademischen Mindestqualifikationen (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Qualitätskontrolle nachweisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem CMO und einem CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt ausschließlich die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und die Herstellung von klinischen Prüfmustern (IMP) für Phase I bis III. CDMOs sind für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups besonders wertvoll, da sie den gesamten Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdecken.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller an?

Deutsche Lohnhersteller decken das gesamte Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen ab: Feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionslösungen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Systeme (Pflaster) sowie biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufe OEB 4/5.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller