Fareva Deutschland GmbH

Lohnhersteller · Feucht

Deutsche Tochter des französischen Lohnherstellers Fareva, spezialisiert auf Herstellung pharmazeutischer Spezialitäten.

Fareva Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Nürnberger Str. 12
90537 Feucht

Unternehmensprofil

1981

Gegründet

13000

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Pharma-Lohnherstellung, Beauty & Makeup, Haushalts- und Industrieprodukte

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Unternehmensstruktur und Standorte

Fareva Deutschland GmbH ist die deutsche Tochter der Fareva-Gruppe, eines der größten unabhängigen CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) mit Sitz in Tours (Frankreich). Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und betreibt rund 20 Produktionsstandorte in Europa, Nordamerika und Afrika. Die Gesamtbelegschaft umfasst etwa 10.000 Mitarbeitende. Der Standort Feucht in Mittelfranken produziert pharmazeutische und kosmetische Produkte und ist ein zentraler Bestandteil der Fareva-Strategie zur Kundenversorgung.

Tätigkeitsfeld & Spezialisierung

Fareva bietet Vollservice-CDMO-Leistungen an und produziert ein breites Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen: feste Formen wie Tabletten, Kapseln und Sachets, flüssige Formen wie Sirupe, orale Lösungen und Suspensionen, Halbfeste Formen wie Cremes, Salben und Gele sowie Aerosole und Sprays. Zusätzlich stellt das Unternehmen kosmetische Produkte her. Der Standort Feucht beliefert nationale und internationale Pharmaunternehmen sowie Kosmetikmarken.

Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die reine Produktion hinaus. Fareva bietet Entwicklungsservices von der Formulierung über Stabilitätsprüfungen bis zu Herstellungsprozessen an. Analytische Dienstleistungen gewährleisten die Qualität und Sicherheit der Produkte. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei regulatorischen Fragen und bietet maßgeschneiderte Verpackungsservices. Dadurch bedient Fareva Kunden aus unterschiedlichen Bereichen: Big Pharma, Generikahersteller, Biotech-Unternehmen und FMCG-Konzerne.

GMP-Compliance & Regulierung

Alle Fareva-Standorte produzieren nach den EU-GMP-Standards und werden regelmäßig von externen Behörden inspiziert, darunter das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte), die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur), die FDA (U.S. Food and Drug Administration) und weitere relevante Stellen. Das Unternehmen hält GMP-Zertifizierungen für alle Produktionsbereiche. Fareva ist Mitglied in bedeutenden internationalen CDMO-Verbänden.

Bedeutung für die Region

Fareva Deutschland GmbH ist als Arbeitgeber ein wirtschaftlich bedeutender Akteur in der Region Feucht. Das Unternehmen kooperiert mit Bildungseinrichtungen und anderen Betrieben vor Ort und trägt zur Ausbildung von Fachkräften im pharmazeutischen und kosmetischen Sektor bei. Investitionen in Produktionstechnologien haben Feucht als Standort innerhalb der Fareva-Gruppe gestärkt.

Fareva Deutschland GmbH bietet als Lohnhersteller Fertigungskompetenz, Entwicklungs- und Regulatory-Services sowie strenge Einhaltung behördlicher Anforderungen und trägt damit zur Versorgung seiner Kunden und zur regionalen Wirtschaft bei.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Bayern oder alle pharmazeutischen Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Fareva Deutschland GmbH

Was macht Fareva Deutschland GmbH?

Deutsche Tochter des französischen Lohnherstellers Fareva, spezialisiert auf Herstellung pharmazeutischer Spezialitäten.

Wo befindet sich Fareva Deutschland GmbH?

Fareva Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Feucht. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Fareva Deutschland GmbH tätig?

Fareva Deutschland GmbH ist in der Lohnhersteller-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) führt ausschließlich die Auftragsfertigung durch. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an – von der Formulierungsentwicklung über Scale-up bis zur Prozessvalidierung. Fareva Deutschland GmbH ist als Lohnhersteller in diesem Markt tätig.

Was ist eine Qualified Person (QP)?

Die Qualified Person (QP) ist eine nach § 14 AMG gesetzlich vorgeschriebene sachkundige Person, die jede Arzneimittelcharge vor der Freigabe zum Verkauf prüft und freigibt. Die QP trägt die persönliche Verantwortung dafür, dass jede Charge gemäß GMP hergestellt und geprüft wurde.

Welche Zertifizierungen benötigt ein Lohnhersteller?

Lohnhersteller benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, ein GMP-Zertifikat auf Basis regelmäßiger Behördeninspektionen und je nach Auftraggeber zusätzliche Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 13485 (für Medizinprodukte) oder FDA-Registrierung für den US-Markt.

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Über Lohnhersteller

Lohnhersteller, in der Branche Contract Manufacturing Organization (CMO) oder, mit Entwicklungsleistungen, CDMO, produzieren Arzneimittel im Auftrag anderer Unternehmen, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. Das Spektrum reicht von der galenischen Entwicklung über Tablettierung, Lohnabfüllung und Verpackung bis zur Sterilherstellung und Biologika-Produktion. In Deutschland brauchen Auftragshersteller eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen die EU-GMP-Regeln einhalten und über eine sachkundige Person (Qualified Person) verfügen; eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die Verantwortung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Zu den bekannten Anbietern zählen Aenova, Rottendorf, Vetter und Boehringer Ingelheim. Im Verzeichnis finden Sie Lohnhersteller nach Bundesland und Stadt, mit Kontaktdaten für die Auftragsfertigung.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Leistungsspektrum der Auftragsfertigung

Führende Lohnhersteller in Deutschland

Herstellungserlaubnis § 13 AMG und GMP

Qualified Person und Qualitätssicherungsvereinbarung

Trends: Biologika, Sterilproduktion und Reshoring

Den passenden Lohnhersteller finden

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller produziert Arzneimittel im Auftrag eines anderen Unternehmens, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. In der Branche spricht man von CMO oder, mit Entwicklungsleistungen, von CDMO. Das Spektrum reicht von der Tablettierung über die Lohnabfüllung bis zur sterilen oder biologischen Produktion.

Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?

Eine CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt die reine Auftragsfertigung. Eine CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen wie galenische Formulierung, Scale-up und Prozessvalidierung.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Sie brauchen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen die EU-Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) einhalten und über eine sachkundige Person verfügen. Die zuständige Landesbehörde erteilt die Erlaubnis und inspiziert die Betriebe regelmäßig.

Was ist eine Qualified Person (QP)?

Die sachkundige Person nach § 14 AMG zertifiziert jede Charge und bestätigt, dass sie gemäß Zulassung und GMP hergestellt und geprüft wurde, bevor das Produkt freigegeben wird. Ohne diese Freigabe darf eine Charge nicht in den Verkehr gebracht werden.

Warum lagern Pharmafirmen die Produktion aus?

Auftragsfertigung verschafft zusätzliche und flexible Kapazitäten, Zugang zu speziellen Darreichungsformen und Technologien ohne eigene Investitionen sowie Kostenvorteile. Besonders bei steriler Produktion und Biologika ist spezialisiertes Know-how gefragt.

Wer sind führende Lohnhersteller in Deutschland?

Zu den bekannten Anbietern mit deutschem Sitz oder Großstandort zählen Aenova (Starnberg), Rottendorf Pharma (Ennigerloh), Vetter Pharma (Ravensburg), Losan Pharma sowie Boehringer Ingelheim mit der Biologika-Sparte BioXcellence in Biberach.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller?

Das Spektrum reicht von festen oralen Formen wie Tabletten und Kapseln über flüssige und halbfeste Formen bis zu sterilen Injektabilia, Fertigspritzen und biologischen Arzneimitteln. Viele Anbieter sind auf bestimmte Technologien spezialisiert.

Was regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung?

Die Qualitätssicherungsvereinbarung legt die Aufgaben- und Verantwortungsteilung zwischen Auftraggeber und Lohnhersteller schriftlich und lückenlos fest, einschließlich Auditrechten. Die Gesamtverantwortung für das zugelassene Produkt bleibt beim Zulassungsinhaber.

Wie finde ich den richtigen Lohnhersteller?

Auf Sanoliste sind Lohnhersteller nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Website. So finden Pharmaunternehmen gezielt Partner für eine bestimmte Darreichungsform, Sterilproduktion oder Biologika-Fertigung.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Lohnhersteller – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Lohnhersteller