Pinter Guss GmbH

Medizintechnik · Deggendorf

Pinter Guss GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Deggendorf, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Pinter Guss GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Brunnwiesenstrasse 2
94469 Deggendorf

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Pinter Guss GmbH im Überblick

Pinter Guss GmbH, ansässig im Landkreis Deggendorf in Bayern, ist ein hochspezialisiertes Gießerei-Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Medizintechnikkomponenten aus Metall fokussiert hat. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen als wichtiger Player in der Branche etabliert, indem es nicht nur Guss- und Druckgussteile aus Aluminium, sondern auch aus anderen Metallen produziert. Diese hochwertigen Produkte finden Anwendung in verschiedenen Sektoren, darunter Medizintechnik, Maschinenbau und Automobilindustrie. Der Standort Deggendorf, malerisch am Zusammenfluss von Donau und Isar gelegen, bietet eine hervorragende logistische Anbindung, die sich positiv auf die Produktion und Distribution der Produkte auswirkt.

Leistungen und Produkte

Pinter Guss zeichnet sich durch die Fertigung von Aluminiumdruckgussteilen und Metallgussteilen aus, die maßgeblich zur Funktionalität medizintechnischer Geräte beitragen. Zu den Kernprodukten gehören medizintechnische Gehäuse, Halterungen und Funktionsbauteile, die präzise nach Kundenzeichnungen und in Serienfertigung hergestellt werden. Die Produktion erfolgt gemäß höchsten Qualitätsstandards, wobei alle Prozesse ISO 13485-konform gestaltet sind. Dies stellt sicher, dass alle hergestellten Komponenten den strengen Anforderungen der Medizinprodukte-Verordnung (MDR) entsprechen und sichergestellt ist, dass die Patienten- und Anwendersicherheit stets im Vordergrund steht.

  • Präzision und Qualität: Alle Produkte werden in einem hochautomatisierten Fertigungsprozess hergestellt, der eine hohe Reproduzierbarkeit und exakte Maße garantiert.
  • Kundenorientierung: Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um individuelle Lösungen zu entwickeln, die spezifischen Anforderungen und Einsatzbedingungen gerecht werden.
  • Regulatorische Einordnung: Pinter Guss agiert innerhalb der strengen Regulierungen des Medizintechnikmarktes und hat sich auf die kontinuierliche Verbesserung seiner Produktionsstandards verpflichtet.
  • Produktvielfalt: Neben der Medizintechnik beliefert das Unternehmen auch den Maschinenbau und die Automobilindustrie mit hochwertigen Gussprodukten, die spezielle Anforderungen an Festigkeit und Langlebigkeit erfüllen.

Standort Deggendorf / Bayern

Deggendorf, die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, stellt einen bedeutenden Wirtschaftsstandort in Niederbayern dar. Geografisch strategisch gelegen zwischen Passau und Straubing, bietet die Region verschiedene Vorteile für Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie, wie z.B. eine gut ausgebaute Infrastruktur und Zugang zu qualifizierten Fachkräften. Pinter Guss profitiert von diesem regionalen Potenzial, indem es nicht nur lokale Zulieferer einbezieht, sondern auch enge Kooperationen mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen pflegt. Diese Netzwerkarbeit trägt zur Innovationskraft des Unternehmens bei und ermöglicht es, stets auf die sich verändernden Anforderungen des Marktes zu reagieren.

Darüber hinaus engagiert sich Pinter Guss auch in der regionalen Gemeinschaft, indem es Ausbildungsplätze für junge Menschen schafft und somit zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Region beiträgt. Die Kombination aus technologischer Expertise und sozialer Verantwortung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Pinter Guss GmbH

Was macht Pinter Guss GmbH?

Pinter Guss GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Deggendorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Pinter Guss GmbH ansässig?

Pinter Guss GmbH hat seinen Sitz in Deggendorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Pinter Guss GmbH tätig?

Pinter Guss GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik