Doppkon GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Doppkon GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Doppkon GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 14:00 Uhr

Adresse

Mühlgasse 22
78549 Tuttlingen

```html

Doppkon GmbH & Co. KG im Überblick

Doppkon GmbH & Co. KG ist ein renommierter Hersteller von Verbindungselementen und Sonderteilen für die Medizintechnik, ansässig in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich auf die präzise Produktion von Schrauben, Bolzen, Gewindeelementen und speziellen Verbindern für chirurgische Instrumente und Implantate spezialisiert. Mit einer starken Ausrichtung auf Innovation und Qualität spielt Doppkon eine zentrale Rolle in der Medizintechnik-Branche und hat sich einen Namen als zuverlässiger Partner für Medizintechnikunternehmen gemacht.

Leistungen und Produkte

Doppkon produziert Verbindungselemente aus hochwertigen Materialien wie Edelstahl, Titan und anderen medizinisch zugelassenen Werkstoffen. Diese werden sowohl in Serienfertigung als auch als Kleinserien entsprechend den spezifischen Kundenvorgaben hergestellt. Die Produktpalette umfasst neben Standardverbindungen auch maßgeschneiderte Lösungen, die speziell auf die Anforderungen der Kunden im Bereich der chirurgischen Instrumente, orthopädischen Implantate und medizinischen Geräten abgestimmt sind. Alle Produkte werden unter strengen Bedingungen nach der Norm ISO 13485 gefertigt, die sicherstellt, dass die Qualität und Sicherheit der Produkte höchsten Anforderungen gerecht wird.

Ein besonderer Fokus liegt auf der kontinuierlichen Produktentwicklung und der Anpassung an neue medizinische Standards, was Doppkon einen Wettbewerbsvorteil in einem dynamischen Markt verschafft. In Zusammenarbeit mit medizinischen Fachleuten und Ingenieuren entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen in der Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement

Die Doppkon GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche durch ihre strikte Einhaltung der geltenden Vorschriften und Normen nicht nur lokal, sondern auch international positioniert. Als Hersteller von medizinischen Produkte unterliegt das Unternehmen den Anforderungen der Europäischen Medizinprodukterichtlinie (MDR) sowie weiteren relevanten Richtlinien. Diese Regelungen betreffen unter anderem die Produktregistrierung, Marktzulassung und die Überwachung nach dem Inverkehrbringen. Doppkon hat daher ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem etabliert, um die Einhaltung dieser Vorschriften zu gewährleisten und kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu fördern.

Darüber hinaus setzt Doppkon auf regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass alle Aspekte der Qualitätssicherung und des Risikomanagements stets im Einklang mit den neuesten regulatorischen Anforderungen stehen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, bekannt als das Herz der deutschen Medizintechnik, beherbergt über 400 Unternehmen in diesem Sektor. Diese Firmen zusammen produzieren etwa 40 Prozent der weltweit eingesetzten chirurgischen Instrumente und sind ein Zentrum für Innovation und technisches Know-how. Für Doppkon GmbH & Co. KG bedeutet dies eine ausgezeichnete Marktposition, von der das Unternehmen in hohem Maße profitiert. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen im Cluster ermöglicht einen regen Austausch von Kenntnissen und Technologien.

Doppkon sieht sich als Teil dieser Dynamik und trägt aktiv zur Weiterentwicklung des Standortes Tuttlingen bei, indem es neue Technologien und Ansätze in die Produktion integriert. Dies zeigt sich auch in der engen Kooperation mit Forschungseinrichtungen und Universitäten, die in der Region ansässig sind.

Regional Bedeutung und Zukunftsperspektiven

Die Bedeutung von Doppkon für die regionale Wirtschaft und das Gesundheitssystem ist nicht zu unterschätzen. Als Zulieferer von Verbindungselementen trägt das Unternehmen maßgeblich zur Qualität und Sicherheit medizinischer Produkte bei. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach zuverlässigen medizinischen Lösungen stetig wächst, blickt Doppkon optimistisch in die Zukunft.

Die Herausforderungen der Digitalisierung und der zunehmenden Automatisierung bietet Doppkon Chancen, seine Produktionsprozesse zu optimieren und neue Märkte zu erschließen. Innovative Technologien wie die additive Fertigung oder die Verwendung intelligenter Materialien könnten die Produktentwicklung und -fertigung weiter vorantreiben. Daher investiert Doppkon kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um die Bedürfnisse des Gesundheitsmarktes optimal zu bedienen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

```

Häufige Fragen zu Doppkon GmbH & Co. KG

Was macht Doppkon GmbH & Co. KG?

Doppkon GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Doppkon GmbH & Co. KG ansässig?

Doppkon GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Doppkon GmbH & Co. KG tätig?

Doppkon GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Doppkon GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik