Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Enzkreis

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Hauptstraße 72
75331 Enzkreis

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Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG im Überblick

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist ein renommierter Präzisionsdreher und innovativer Fertigungsdienstleister für die Medizintechnikindustrie aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg. Mit langjähriger Erfahrung und spezifischem Know-how ist das Unternehmen auf die hochpräzise CNC-Bearbeitung von Metallteilen für medizintechnische Anwendungen spezialisiert. Über die reinen Fertigungsaktivitäten hinaus bietet das Unternehmen auch Entwicklungsdienstleistungen an, die den gesamten Produktzyklus abdecken, von der Prototypenfertigung bis zur Serienproduktion.

Leistungen und Produkte

Das Unternehmen fertigt nicht nur Dreh- und Frästeile, sondern bietet auch eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleistungen an. Zu den Materialien, die verarbeitet werden, zählen Edelstahl, Titan und andere medizinisch zugelassene Werkstoffe, die den strengen Anforderungen der Branche genügen.

  • Chirurgische Instrumente: Komponenten, die in minimalinvasiven und traditionellen chirurgischen Verfahren Anwendung finden.
  • Implantate: Hochpräzise gefertigte Teile für orthopädische und dentalmedizinische Implantate, die höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen.
  • Diagnosegeräte: Bauteile für verschiedene Diagnosegeräte, die in Kliniken und Labors zum Einsatz kommen.

Alle Produkte werden nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO 13485 zertifiziert hergestellt und entsprechen den Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR). Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen kontinuierlich in der Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen in der Medizintechnik zu finden.

Regulatorische Einordnung

Die Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG operiert in einem strengen regulatorischen Umfeld, das für die Medizintechnikbranche von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Einhaltung von Vorschriften wie der ISO 13485 und der MDR sichert das Unternehmen nicht nur die Konformität seiner Produkte, sondern gewährleistet auch höchste Patientensicherheit. Das Unternehmen bleibt über Änderungen in den regulatorischen Anforderungen stets informiert und passt seine Produktionsprozesse entsprechend an, um zeitgemäße Standards zu erfüllen.

Standort Enzkreis / Baden-Württemberg

Der Enzkreis in Baden-Württemberg ist nicht nur geografisch ideal gelegen, sondern auch ein Zentrum für Präzisionstechnik und Metallverarbeitung. Die Region zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Unternehmen in der Medizintechnik und verwandten Branchen aus. Mit der Nähe zu Schlüsselstandorten wie Tuttlingen, Stuttgart und Heidelberg profitiert die Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG von kurzen Wegen zu Partnern, Lieferanten und Kunden. Dies fördert nicht nur die Effizienz in der Produktions- und Lieferkette, sondern ermöglicht auch enge Kooperationen in Forschung und Entwicklung.

Die wirtschaftliche Stabilität der Region und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften sind weitere entscheidende Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken. Hinzu kommt, dass die Region über ein umfangreiches Netzwerk von Fachhochschulen und Universitäten verfügt, die für Kooperationen in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Medizintechnik zur Verfügung stehen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG

Was macht Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG?

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ansässig?

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG tätig?

Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik