Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG im Überblick
Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist ein renommierter Präzisionsdreher und innovativer Fertigungsdienstleister für die Medizintechnikindustrie aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg. Mit langjähriger Erfahrung und spezifischem Know-how ist das Unternehmen auf die hochpräzise CNC-Bearbeitung von Metallteilen für medizintechnische Anwendungen spezialisiert. Über die reinen Fertigungsaktivitäten hinaus bietet das Unternehmen auch Entwicklungsdienstleistungen an, die den gesamten Produktzyklus abdecken, von der Prototypenfertigung bis zur Serienproduktion.
Leistungen und Produkte
Das Unternehmen fertigt nicht nur Dreh- und Frästeile, sondern bietet auch eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleistungen an. Zu den Materialien, die verarbeitet werden, zählen Edelstahl, Titan und andere medizinisch zugelassene Werkstoffe, die den strengen Anforderungen der Branche genügen.
- Chirurgische Instrumente: Komponenten, die in minimalinvasiven und traditionellen chirurgischen Verfahren Anwendung finden.
- Implantate: Hochpräzise gefertigte Teile für orthopädische und dentalmedizinische Implantate, die höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen.
- Diagnosegeräte: Bauteile für verschiedene Diagnosegeräte, die in Kliniken und Labors zum Einsatz kommen.
Alle Produkte werden nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO 13485 zertifiziert hergestellt und entsprechen den Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR). Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen kontinuierlich in der Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen in der Medizintechnik zu finden.
Regulatorische Einordnung
Die Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG operiert in einem strengen regulatorischen Umfeld, das für die Medizintechnikbranche von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Einhaltung von Vorschriften wie der ISO 13485 und der MDR sichert das Unternehmen nicht nur die Konformität seiner Produkte, sondern gewährleistet auch höchste Patientensicherheit. Das Unternehmen bleibt über Änderungen in den regulatorischen Anforderungen stets informiert und passt seine Produktionsprozesse entsprechend an, um zeitgemäße Standards zu erfüllen.
Standort Enzkreis / Baden-Württemberg
Der Enzkreis in Baden-Württemberg ist nicht nur geografisch ideal gelegen, sondern auch ein Zentrum für Präzisionstechnik und Metallverarbeitung. Die Region zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Unternehmen in der Medizintechnik und verwandten Branchen aus. Mit der Nähe zu Schlüsselstandorten wie Tuttlingen, Stuttgart und Heidelberg profitiert die Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG von kurzen Wegen zu Partnern, Lieferanten und Kunden. Dies fördert nicht nur die Effizienz in der Produktions- und Lieferkette, sondern ermöglicht auch enge Kooperationen in Forschung und Entwicklung.
Die wirtschaftliche Stabilität der Region und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften sind weitere entscheidende Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken. Hinzu kommt, dass die Region über ein umfangreiches Netzwerk von Fachhochschulen und Universitäten verfügt, die für Kooperationen in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Medizintechnik zur Verfügung stehen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG
Was macht Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG?
Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ansässig?
Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG tätig?
Dr. Ing. Manfrid Dreher GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.