Simmank GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt
Simmank GmbH & Co.KG: Profil
Die Simmank GmbH & Co. KG in Tuttlingen gehört zum dortigen Medizintechnikcluster und stellt chirurgische Instrumente und Medizinprodukte her, die sie auch vertreibt. Gegründet in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, beliefert Simmank Kliniken und chirurgische Einrichtungen in Deutschland und international mit chirurgischen Produkten, die in Tuttlinger Fertigungstradition entstehen. Das Unternehmen richtet seine Produktion an den Anforderungen des Gesundheitswesens und der Patientenversorgung aus.
Leistungen und Produkte
Das Leistungs- und Produktspektrum der Simmank GmbH umfasst chirurgische Instrumente und Medizinprodukte für verschiedene operative Disziplinen wie Orthopädie, Traumatologie, Neurochirurgie und Kardiologie. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Chirurgische Handinstrumente: Manuelle Werkzeuge zur Durchführung von Eingriffen, die in verschiedenen Bereichen der Chirurgie Anwendung finden.
- Minimalinvasive Instrumente: Geräte für gewebeschonende Eingriffe, die die Genesungszeit der Patienten verkürzen.
- Implantate und Prothesen: Produkte für chirurgische Eingriffe wie den Gelenkersatz.
- Reparatur- und Wartungsservice: Neben dem Standardprogramm bietet Simmank auch Sonderanfertigungen und Reparaturleistungen für chirurgische Instrumente an, um die Langlebigkeit und Funktionalität der Geräte zu erhalten.
Die Fertigung erfolgt gemäß den Anforderungen der EU-MDR (Medical Device Regulation), die Sicherheits- und Leistungsstandards für die Produkte festlegt. Über den Austausch von Wissen und Ressourcen innerhalb des Tuttlinger Clusters lassen sich Technologien und Verfahren zügig umsetzen.
Regulatorische Einordnung
Die Simmank GmbH unterliegt den Regularien der Europäischen Union für Medizinprodukte und ist verpflichtet, ihre Produkte fortlaufend zu testen und zu zertifizieren, um die maßgeblichen Normen für Sicherheit und Qualität zu erfüllen. Jedes Medizinprodukt wird umfassend evaluiert, wobei klinische Daten eine Rolle für die Sicherheit im praxisnahen Einsatz spielen. Das Unternehmen hat eigene Verfahren zur Qualitätssicherung implementiert, die die gesetzlichen Anforderungen sowie interne Standards abdecken.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein zentraler Standort der chirurgischen Instrumentenfertigung. Die Konzentration von über 600 Medizintechnikunternehmen in einer Stadt macht Tuttlingen zu einem bedeutenden Industriestandort Deutschlands in diesem Segment. Diese geografische Nähe fördert die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und ermöglicht Synergien bei Forschung, Entwicklung und Fertigung. Über das Cluster, zu dem neben Simmank auch Zulieferer und Forschungseinrichtungen gehören, fließen neue Technologien und Forschungsergebnisse rasch in die Produktion ein.
Auch die Region Baden-Württemberg spielt eine Rolle in der Medizintechnikbranche, da hier Infrastruktur, Fachkräfte und Bildungseinrichtungen für die Entwicklung und Fertigung von Medizinprodukten vorhanden sind. Diese Rahmenbedingungen tragen dazu bei, dass Unternehmen wie Simmank sich weiterentwickeln und im internationalen Wettbewerb bestehen können.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Simmank GmbH & Co.KG
Was macht Simmank GmbH & Co.KG?
Simmank GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Simmank GmbH & Co.KG ansässig?
Simmank GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Simmank GmbH & Co.KG tätig?
Simmank GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.