Simmank GmbH & Co.KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Simmank GmbH & Co.KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Simmank GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

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Ettlensegart 15
78532 Tuttlingen

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Simmank GmbH & Co.KG im Überblick

Die Simmank GmbH & Co. KG in Tuttlingen ist ein Unternehmen des weltberühmten Tuttlinger Medizintechnikclusters, das chirurgische Instrumente und Medizinprodukte herstellt und vertreibt. Gegründet in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, hat Simmank sich einen Namen als vertrauenswürdiger Anbieter hochwertiger Produkte in der Medizintechnik erarbeitet. Das Unternehmen beliefert Kliniken und chirurgische Einrichtungen in Deutschland und weltweit mit hochwertigen chirurgischen Produkten, die nach den Qualitätsstandards der Tuttlinger Tradition gefertigt werden. Mit einem starken Fokus auf Innovation und Qualität ist Simmank in der Lage, den wachsenden Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht zu werden und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung zu leisten.

Leistungen und Produkte

Das Leistungs- und Produktspektrum der Simmank GmbH umfasst chirurgische Instrumente und Medizinprodukte für verschiedene operative Disziplinen wie Orthopädie, Traumatologie, Neurochirurgie und Kardiologie. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:

  • Chirurgische Handinstrumente: Manuelle Werkzeuge zur Durchführung von Eingriffen, die in verschiedenen Bereichen der Chirurgie Anwendung finden.
  • Minimalinvasive Instrumente: Geräte, die eine sanfte, gewebeschonende Chirurgie ermöglichen und somit die Genesungszeit der Patienten verkürzen.
  • Implantate und Prothesen: Hochwertige Produkte, die zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit chirurgischen Eingriffen wie Gelenkersatz dienen.
  • Reparatur- und Wartungsservice: Neben dem Standardprogramm bietet Simmank auch Sonderanfertigungen und Reparaturleistungen für chirurgische Instrumente an, um die Langlebigkeit und Funktionalität der Geräte zu gewährleisten.

Die Fertigung erfolgt gemäß den strengen Anforderungen der EU-MDR (Medical Device Regulation), die sicherstellen, dass alle Produkte hohen Sicherheits- und Leistungsstandards entsprechen. Durch den Austausch von Wissen und Ressourcen innerhalb des Tuttlinger Clusters können innovative Technologien und Verfahren schnell implementiert werden, was die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter stärkt.

Regulatorische Einordnung

Die Simmank GmbH unterliegt den Regularien der Europäischen Union für Medizinprodukte und ist verpflichtet, ihre Produkte kontinuierlich zu testen und zu zertifizieren, um die ausschlaggebenden Normen für Sicherheit und Qualität zu erfüllen. Jedes Medizinprodukt wird umfassend evaluiert, wobei klinische Daten eine entscheidende Rolle spielen, um die Sicherheit im praxisnahen Einsatz zu gewährleisten. Das Unternehmen hat eigene Verfahren zur Qualitätssicherung implementiert, die nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch interne Qualitätsstandards festlegen, die kontinuierlich verbessert werden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist das globale Zentrum der chirurgischen Instrumentenfertigung. Die einzigartige Konzentration von über 600 Medizintechnikunternehmen in einer Stadt macht Tuttlingen zu einem der bedeutendsten Industriestandorte Deutschlands in diesem Segment. Diese geografische Nähe fördert die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und ermöglicht Synergien bei Forschung, Entwicklung und Fertigung. Die enge Zusammenarbeit innerhalb des Clusters, zu dem neben Simmank auch zahlreiche Zulieferer und Forschungseinrichtungen gehören, stellt sicher, dass neueste Technologien und Forschungsergebnisse rasch in die Produktionen einfließen können.

Darüber hinaus spielt die Region Baden-Württemberg eine zentrale Rolle in der Medizintechnikbranche, da hier die Infrastruktur, die Fachkräfte und die Bildungseinrichtungen für eine erfolgreiche Entwicklung und Fertigung von Medizinprodukten vorhanden sind. Die Innovationskraft und der Unternehmergeist in der Region tragen dazu bei, dass Unternehmen wie Simmank sich ständig weiterentwickeln und der internationalen Konkurrenz standhalten können.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Simmank GmbH & Co.KG

Was macht Simmank GmbH & Co.KG?

Simmank GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Simmank GmbH & Co.KG ansässig?

Simmank GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Simmank GmbH & Co.KG tätig?

Simmank GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik