HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG aus Coesfeld
Die HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG aus Coesfeld in Nordrhein-Westfalen stellt Edelstahl-Transportwagen, Regalsysteme und Arbeitstische her, die für den Einsatz in Krankenhäusern, Kliniken und Großküchen ausgelegt sind. Das Unternehmen ist seit langem in der Medizintechnik tätig und hat sich auf hygienische Edelstahl-Einrichtungen für den Klinik- und Versorgungsbereich spezialisiert. Gestaltung und Funktion der Produkte sind auf diese Einsatzbereiche abgestimmt.
Leistungen und Produkte
HUPFER produziert eine breite Palette von Produkten, die für den medizinischen Einsatz entworfen sind. Dazu gehören:
- Stationsplattformen: Mobiles Equipment zur Unterstützung der Arbeit in verschiedenen Stationen.
- OP-Instrumentierwagen: Robuste Wagen, die speziell für den Einsatz im Operationssaal entwickelt wurden.
- Apothekenwagen: Fahrzeuge für den sicheren Transport von Medikamenten und Materialien innerhalb des Klinikbetriebs.
- Bettengestellwagen: Lösungen für den Transport von Patientenliegeflächen.
- Speiseverteilwagen: Hygiene-optimierte Wagen zur Distribution von Speisen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Alle Produkte sind aus lebensmittelechtem Edelstahl gefertigt, der den Anforderungen im Gesundheitswesen entspricht. Die Designs sind auf die Bedingungen in Sterilisationsabteilungen und Intensivstationen zugeschnitten und auf Hygiene- und Sicherheitsstandards ausgerichtet.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von HUPFER unterliegen den Richtlinien und Normen der Medizintechnik. Dazu zählen unter anderem die Anforderungen der ISO 13485, die für Qualitätsmanagementsysteme im Bereich Medizinprodukte gilt. Darüber hinaus erfüllt das Unternehmen die europäischen Richtlinien für medizinische Geräte (MDR), wodurch die Artikel den geltenden Sicherheits- und Leistungsstandards entsprechen.
Regionale Bedeutung
Coesfeld, im westlichen Münsterland gelegen, ist Teil eines Netzwerkes von Gesundheitsdienstleistern und Medizintechnikfirmen. Dieses Netzwerk profitiert von der Nähe zum Universitätsklinikum Münster (UKM), einem der größten Universitätskliniken Deutschlands. Die geografische Lage bietet HUPFER Zugang zu einem breiten Kundenkreis sowie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Die Ausrichtung der Region im Gesundheitswesen wirkt sich auf die Produktentwicklung von HUPFER aus.
Besonderheiten der HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG
Ein Merkmal von HUPFER ist die individuelle Anpassbarkeit der Produkte, mit der das Unternehmen spezifische Kundenanforderungen berücksichtigt. Die Produktgestaltung wird laufend weiterentwickelt, sodass aktuelle technische Entwicklungen in der Medizintechnik in die Produktlinien einfließen. Damit ist HUPFER im Markt der Krankenhausausrüstung vertreten.
Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Region und zur wirtschaftlichen Stabilität von Coesfeld bei. HUPFER setzt auf eine langfristige Unternehmensführung und bietet Berufsausbildung sowie Weiterbildung an, um Fachkräfte zu sichern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG
Was macht HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG?
HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Coesfeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG ansässig?
HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Coesfeld. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG tätig?
HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.