Ellecom

Medizintechnik · Frankfurt am Main

Ellecom ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Adresse

Mainzer Landstraße
60329 Frankfurt am Main

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Ellecom aus Frankfurt am Main

Ellecom mit Sitz in Frankfurt am Main entwickelt, vertreibt und wartet medizintechnische Systeme. Der Standort in Hessen, in der Mainmetropole Frankfurt, bindet das Unternehmen in ein Umfeld mit internationaler Vernetzung und medizinisch-fachlicher Expertise ein.

Frankfurt ist ein wirtschaftliches Zentrum und beheimatet zugleich zahlreiche Forschungseinrichtungen und Fachkliniken. Dieser Austausch erleichtert Ellecom den Technologietransfer und die Aufnahme neuer technischer Entwicklungen in die Produktpalette.

Leistungen und Produkte

Ellecom bietet medizintechnische Produkte und Systeme, die auf die Anforderungen von Gesundheitseinrichtungen ausgerichtet sind. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:

  • Medizinische Geräte: Dazu gehören diagnostische Geräte, Überwachungssysteme und Operationstechnologie für Kliniken und ambulante Einrichtungen.
  • Verbrauchsmaterialien: Das Unternehmen liefert Sterilprodukte, OP-Bedarf und Verbrauchsmaterial für den Ablauf in der Patientenversorgung.
  • Kundenspezifische Lösungen: Neben Standardprodukten bietet Ellecom auch Lösungen an, die auf die Bedürfnisse von Kliniken und Arztpraxen abgestimmt sind.

Zum Dienstleistungsangebot gehören Fachberatungen, Schulungen für das medizinische Personal und ein After-Sales-Service. Das Unternehmen betreut seine Kunden auch nach dem Kauf und unterstützt bei der korrekten Verwendung und Wartung der Produkte.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Ellecom sind gemäß den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) zertifiziert. Das Unternehmen führt regelmäßige Kontrollen und Qualitätsprüfungen durch, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und die Sicherheit der Produkte zu belegen. Dazu gehört die Kommunikation über Sicherheitsstandards sowie die Auswertung von Rückmeldungen aus dem Klinikalltag, um Produkte zu überarbeiten.

Ellecom betreibt Forschung und Entwicklung und gestaltet neue Produkte in Zusammenarbeit mit Kliniken und medizinischen Fachgesellschaften. Über diese Kooperationen richtet das Unternehmen die Produkte am Bedarf der Gesundheitseinrichtungen und an absehbaren Entwicklungen im Gesundheitswesen aus.

Standort Frankfurt am Main / Hessen

Der Standort Frankfurt am Main hat Bedeutung für die medizinische Versorgung der Region. Mit dem Universitätsklinikum Frankfurt, dem Krankenhaus Nordwest sowie spezialisierten Fachkliniken ist die Stadt ein Akteur im Gesundheitssektor. Diese Einrichtungen arbeiten teils mit Ellecom zusammen, woraus sich ein Austausch über Informationen und Entwicklungen ergibt.

Die Anbindung über S-Bahn, U-Bahn und die Autobahnen A3, A5 und A66 ermöglicht Ellecom, im gesamten Rhein-Main-Gebiet auf die Anforderungen seiner Kunden zu reagieren. Über diese Infrastruktur ist das Unternehmen lokal wie regional in der Medizintechnik tätig.

Ellecom nimmt an Fachmessen und Konferenzen teil und pflegt dort den Austausch mit anderen Fachleuten und Interessierten der Branche.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hessen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Ellecom

Was macht Ellecom?

Ellecom ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Ellecom ansässig?

Ellecom hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ellecom tätig?

Ellecom ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik