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Arthrovision GmbH: Arthroskopie-Technik aus dem Rheingau-Taunus-Kreis
Arthrovision GmbH aus dem Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen entwickelt und vertreibt arthroskopische Geräte und Systeme für die orthopädische Chirurgie. Die Produkte sind auf minimalinvasive Eingriffe im Gelenkbereich ausgerichtet und sollen sowohl den operativen Ablauf als auch die Genesungsverläufe der Patienten unterstützen. Kliniken und Arztpraxen zählen zu den Hauptabnehmern des Unternehmens.
Leistungen und Produkte
Das Produktangebot von Arthrovision ist umfassend und speziell auf die Bedürfnisse von orthopädischen Chirurgen, Sportkliniken und arthroskopischen Zentren ausgerichtet. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Arthroskopische Instrumente: Diese Instrumente sind entscheidend für minimalinvasive Eingriffe. Sie ermöglichen es Chirurgen, genaue Bewegungen auszuführen und dabei das Gewebe zu schonen.
- Shaversysteme: Diese Systeme sind für das Abtragen von Gewebe und die Schonung von benachbarten Strukturen optimiert. Sie kommen insbesondere bei der Behandlung von Sportverletzungen zum Einsatz.
- Zubehörteile: Neben den Hauptinstrumenten bietet Arthrovision auch zahlreiche Zubehörteile an, die die Nutzung der arthroskopischen Systeme optimal unterstützen.
Die Qualitätsstandards sind durch die CE-Zertifizierung und die Einhaltung der ISO 13485 Normen gesichert, was für Kunden eine hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit beim Einsatz der Produkte garantiert. Das Unternehmen investiert fortlaufend in Forschung und Entwicklung neuer Technologien.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Arthrovision GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die in der EU durch die Medizinprodukteverordnung (MDR) geregelt sind. Das Unternehmen erfüllt die gesetzlichen Vorgaben und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung von Produkten und Anwendungssicherheit. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen für Chirurgen und medizinisches Fachpersonal sollen die praxisnahe Umsetzung aktueller Standards und Technologien in der Operationsroutine sicherstellen.
Regionale Bedeutung
Der Rheingau-Taunus-Kreis gilt als wachsender Standort für Unternehmen der Medizintechnik. Die Lage bietet dem Unternehmen Anbindungen an relevante Märkte und Zielgruppen. In der Region sind zahlreiche Kliniken ansässig, welche die Produkte von Arthrovision regelmäßig in ihre chirurgischen Verfahren integrieren. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von der Nähe zu Forschungsinstitutionen und Fachhochschulen, was den Austausch von Wissen und Technologien fördert.
Arthrovision ist in lokale und regionale Netzwerke eingebunden, was den Kontakt zu anderen Unternehmen, Institutionen und potenziellen Partnern erleichtert. Die Zusammenarbeit mit regionalen Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen trägt dazu bei, die Produkte an die Anforderungen der Anwender anzupassen.
Besonderheiten und Innovationen
Arthrovision GmbH investiert regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien und Verfahren für die Anforderungen der modernen Chirurgie zu erarbeiten. Dabei stehen Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Ergonomie und Sicherheit im Fokus. Die Zusammenarbeit mit Chirurgen bei der Produktentwicklung soll praxisnahe Lösungen liefern, die den Arbeitsalltag im OP unterstützen und die Patientensicherheit erhöhen.
Durch die Teilnahme an Fachmessen und Kongressen präsentiert Arthrovision seine neuesten Entwicklungen und pflegt den Austausch mit Fachkollegen. Diese Aktivitäten stärken auch die Wahrnehmung des Rheingau-Taunus-Kreises als Medizintechnik-Standort.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu Arthrovision GmbH
Was macht Arthrovision GmbH?
Arthrovision GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Arthrovision GmbH ansässig?
Arthrovision GmbH hat seinen Sitz in Rheingau-Taunus-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Arthrovision GmbH tätig?
Arthrovision GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rheingau-Taunus-Kreis
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.