Elekta GmbH Hamburg Adresse & Kontakt
Profil der Elekta GmbH Hamburg
Die Elekta GmbH Hamburg ist die deutsche Niederlassung des schwedischen Medizintechnikkonzerns Elekta, der 1972 gegründet wurde und Systeme für Strahlentherapie und Radiochirurgie entwickelt. Der Konzern hat seinen Ursprung in der Entwicklung medizinischer Technologien für die Krebsbehandlung und investiert laufend in Forschung und Entwicklung. In Hamburg vertreibt und betreut das Unternehmen Linearbeschleuniger, Gamma Knife-Systeme sowie onkologische Softwarelösungen für Kliniken in Deutschland.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio der Elekta GmbH Hamburg umfasst Geräte und Softwarelösungen. Zu den Hauptprodukten gehören die Versa HD Linearbeschleuniger für die präzise Strahlentherapie. Diese Systeme behandeln Tumore gezielt und schonen dabei das umgebende gesunde Gewebe. Hinzu kommt das Gamma Knife für die stereotaktische Radiochirurgie, das auf die Behandlung von Hirntumoren und anderen intrakraniellen Erkrankungen ausgelegt ist. Die Monaco-Bestrahlungsplanungssoftware ist ein zentraler Bestandteil des Angebots, mit der Ärzte Behandlungspläne nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten erstellen.
Das Angebot geht über die Lieferung der Produkte hinaus. Elekta bietet Installationen, Schulungen für Ärzte und medizinisches Personal sowie klinische Anwendungsunterstützung in onkologischen Zentren an. Diese Leistungen unterstützen die Integration der Technologien in den klinischen Alltag.
Standort Hamburg
Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands, verfügt mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie mehreren onkologischen Zentren über ein dichtes Gesundheitsumfeld. Diese Einrichtungen sind in medizinischer Forschung und Behandlung aktiv und ermöglichen Elekta die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Entwicklung und Anwendung der Technologien.
Der Standort Hamburg liegt zentral in Norddeutschland und ist verkehrlich gut angebunden. Von hier aus bedient Elekta Kliniken in ganz Norddeutschland sowie in den Benelux-Staaten und bietet unterstützende Dienstleistungen an.
Über die wirtschaftliche Bedeutung hinaus wirkt Elekta auch in der Region. Durch die Bereitstellung von Medizintechnik trägt das Unternehmen zur Krebsbehandlung bei und unterstützt die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Die Schulungs- und Weiterbildungsangebote für medizinisches Fachpersonal fördern die fachliche Entwicklung in der Region.
Die Elekta GmbH Hamburg ist damit in der Medizintechnik-Branche tätig und leistet einen Beitrag zur medizinischen Versorgung und zur Wirtschaft der Region.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg
Häufige Fragen zu Elekta GmbH Hamburg
Was macht Elekta GmbH Hamburg?
Elekta GmbH Hamburg ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Elekta GmbH Hamburg ansässig?
Elekta GmbH Hamburg hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Elekta GmbH Hamburg tätig?
Elekta GmbH Hamburg ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Hamburg
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.