ELCAT GmbH Adresse & Kontakt
Profil der ELCAT GmbH
Die ELCAT GmbH wurde in den frühen 2000er Jahren gegründet und ist seither in der Medizintechnikbranche tätig. Das Unternehmen hat seinen Sitz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern und entwickelt und produziert dort Elektrostimulationsgeräte und elektrotherapeutische Systeme. ELCAT ist im Bereich der Muskel- und Schmerztherapie tätig und arbeitet an der Weiterentwicklung der eingesetzten Technologien.
Leistungen und Produkte
ELCAT bietet Elektrostimulationsgeräte für die Schmerztherapie, Rehabilitation und Sportmedizin an. Zu den Kernprodukten zählen TENS-Geräte (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) und EMS-Systeme (Elektrische Muskelstimulation), die zur Schmerzlinderung und zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt werden. TENS-Geräte geben elektrische Impulse ab, um Schmerzen zu lindern, während die EMS-Systeme der Muskelkraft und Erholung dienen. Ergänzend bietet ELCAT einen Biofeedback-Apparat an, der Physiotherapeuten über Echtzeitdaten zur Muskelaktivität bei der Wiederherstellung von Bewegungsabläufen unterstützt.
Die Produkte von ELCAT sind CE-zertifiziert und fallen gemäß der europäischen Richtlinie über Medizinprodukte in die Klasse IIa. Damit erfüllen sie die regulatorischen Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit für die Endverbraucher. ELCAT testet und optimiert seine Produkte fortlaufend, was in der Medizintechnik von Bedeutung ist.
Besonderheiten und Entwicklung
Die ELCAT GmbH investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Technologietrends und Forschungsansätze aufzugreifen. Diese Arbeit fließt in die Weiterentwicklung der Produkte und in die Therapieergebnisse für die Anwender ein. Zudem arbeitet ELCAT mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um den Wissensaustausch zu fördern und neue Ansätze in der Elektrostimulationstechnik zu untersuchen.
ELCAT legt zudem Wert auf benutzerfreundliche Produkte. Die Bedienoberfläche der Geräte ist so gestaltet, dass sowohl Fachpersonal in Praxen als auch Patienten sie nutzen können. Die Schulung von Anwendern, insbesondere in Physiotherapie und Rehabilitation, spielt dabei ebenfalls eine Rolle, um gute Therapieresultate zu erzielen.
Standort Bad Tölz-Wolfratshausen / Bayern
Bad Tölz-Wolfratshausen ist neben der umgebenden Natur auch ein Standort für Unternehmen aus dem Technikbereich. Die Lage im Alpenvorland, rund eine Stunde von München entfernt, verschafft ELCAT Zugang zu Fachkräften sowie eine Anbindung an Kunden und Partner im medizinischen Sektor. Die Region hat sich in den letzten Jahren als Standort für Medizintechnik entwickelt, auch durch die Kooperation mit anderen Unternehmen und Institutionen in der Nähe.
Der Standort in Bad Tölz-Wolfratshausen ermöglicht ELCAT zudem, in einem Umfeld zu arbeiten, das von Tradition und technischer Entwicklung geprägt ist. Diese Kombination spielt bei der Entwicklung von Lösungen und der Zusammenarbeit mit Kunden und Region eine Rolle.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu ELCAT GmbH
Was macht ELCAT GmbH?
ELCAT GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist ELCAT GmbH ansässig?
ELCAT GmbH hat seinen Sitz in Bad Tölz-Wolfratshausen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist ELCAT GmbH tätig?
ELCAT GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Bad Tölz-Wolfratshausen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.