Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG

Medizintechnik · München

Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Eugen-Sänger-Ring 10
85649 München

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Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG im Überblick

Die Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG in München ist die deutsche Niederlassung des amerikanischen Dentalunternehmens Ultradent Products Inc. Gegründet in den 1970er Jahren, hat sich Ultradent als weltweit führender Anbieter von Dentalprodukten etabliert, die in über 75 Ländern vertrieben werden. Die Produktpalette umfasst neben innovativen Zahn-Bleaching-Produkten (Opalescence) auch Endodontieinstrumente, Dentalmaterialien und zahlreiche Hilfsmittel, die auf die Bedürfnisse von Zahnärzten und deren Patienten abgestimmt sind.

Leistungen und Produkte

Das Hauptaugenmerk von Ultradent liegt auf der Bereitstellung hochwertiger Produkte, die sowohl die klinische Effizienz als auch die Patientenzufriedenheit steigern. Das Opalescence-Bleaching-System hat sich zu einem der bekanntesten professionellen Zahnaufhellungs-Systeme weltweit entwickelt. Es bietet Zahnärzten eine Vielzahl von Optionen, um individuelle Aufhellungsbedürfnisse ihrer Patienten zu erfüllen. Neben den Bleaching-Produkten vertreibt Ultradent eine Auswahl an:

  • Wurzelkanalinstrumenten: Diese zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und Effektivität in der Endodontie aus, ermöglichen eine präzise Behandlung und sorgen für verbesserten Patientenkomfort.
  • Dentaladhäsiven: Diese Materialien gewährleisten die langlebige Befestigung von Restaurationen und tragen zu einem ästhetisch ansprechenden Ergebnis bei.
  • Retraktionsfäden: Diese Produkte sind essenziell für eine saubere Präparation von Zähnen vor der Abdrucknahme und bieten präzisere Ergebnisse bei der Zahntechnik.
  • Weitere Dentalmaterialien: Dazu gehören Komposite, Zemente und andere Materialien, die auf der sorgfältigen Forschung und Entwicklung basieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Schulung und Fortbildung von Zahnärzten, in denen Ultradent die neuesten Technologien und Techniken vorstellt. Diese Trainings helfen Zahnärzten, ihre Fähigkeiten zu erweitern und die Anwendung der Produkte zu optimieren.

Regulatorische Einordnung

Als Anbieter von medizintechnischen Produkten unterliegt Ultradent strengen regulatorischen Auflagen. Alle Produkte müssen den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union entsprechen, die die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte gewährleistet. Ultradent verpflichtet sich zur kontinuierlichen Überwachung und Verbesserung der Produktqualität und hält regelmäßige Audits, um den hohen Standards gerecht zu werden. Ein eingehendes Qualitätssicherungssystem stellt sicher, dass alle Produkte den Anforderungen der relevanten Normen entsprechen.

Standort München / Bayern

Die strategische Lage von Ultradent in München, einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Deutschlands, spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Unternehmens. München als bevölkerungsreiche Großstadt mit einer hohen Dichte an Zahnärzten und Dentallabors bietet einen exzellenten Heimatmarkt für Dentalunternehmen. Der Münchner Dentistenverband und die Bayerische Landeszahnärztekammer sind wichtige Partner für Ultradent, da sie eng mit Zahnarztpraxen zusammenarbeiten und den Zugang zu kontinuierlicher Weiterbildung fördern. Darüber hinaus ist die Internationale Dental-Schau (IDS) in Köln, die größte Fachmesse der Dentalbranche, eine bedeutende Plattform für die Präsentation der Ultradent-Produkte und den Austausch mit anderen Fachleuten.

Regional gesehen ist Ultradent nicht nur ein wichtiger Akteur in der bayerischen Zahnarztlandschaft, sondern auch im gesamten deutschen Markt. Forschung und Entwicklung haben in der Unternehmensphilosophie einen hohen Stellenwert, wodurch Ultradent stets an der Spitze technologischer Innovationen bleibt und regelmäßig neue Produkte auf den Markt bringt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG

Was macht Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG?

Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG ansässig?

Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG tätig?

Ultradent Dental medizinische Geräte GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik