Technolas Perfect Vision GmbH Adresse & Kontakt
Technolas Perfect Vision GmbH
Die Technolas Perfect Vision GmbH mit Sitz in München entwickelt und produziert ophthalmologische Lasersysteme. Das Unternehmen entstand aus der Fusion der Excimerlaser-Hersteller Technomed und Aesculap-Meditec. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Lösungen für die refraktive Augenchirurgie, die die Sehqualität von Patienten auch bei komplexen Augenerkrankungen verbessern sollen.
Leistungen und Produkte
Technolas Perfect Vision bietet Lasersysteme für die Augenchirurgie an. Das Produktportfolio umfasst:
- Excimerlaser: Grundlage für Verfahren wie LASIK, LASEK und TransPRK, mit denen sich Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus korrigieren lassen.
- Femtosekundenlaser: Diese Technologie wird unter anderem bei Kataraktoperationen eingesetzt; die VICTUS-Laserplattform von Technolas dient der Behandlung. Solche Systeme erlauben präzisere und für den Patienten schonendere Eingriffe.
- AMARIS-Linie: Diese Produktlinie von Schwind eye-tech-solutions ergänzt das Angebot von Technolas. Die AMARIS-Laser arbeiten mit adaptiven Behandlungsalgorithmen und hoher Geschwindigkeit, was kürzere Heilungszeiten ermöglicht.
Die Produkte von Technolas werden in Deutschland und international in Augenkliniken und Refraktionszentren eingesetzt.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Alle Produkte von Technolas Perfect Vision unterliegen regulatorischen Anforderungen. Die Lasersysteme sind CE-zertifiziert und entsprechen den Richtlinien der Europäischen Union für medizinische Geräte. Zudem sind sie von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen. Damit erfüllen die Geräte die Anforderungen der Qualitätssicherung; Sicherheit und Wirksamkeit wurden für die klinische Praxis getestet.
Regionale Bedeutung und Partnernetzwerk
München ist ein Standort der Ophthalmologie mit Fachleuten aus dem In- und Ausland. Technolas arbeitet mit Institutionen wie dem Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Universitätsaugenklinik München zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen klinische Studien und die Weiterentwicklung der Technologien. Über die Beteiligung an wissenschaftlichen Veranstaltungen und Workshops trägt Technolas zudem zum fachlichen Austausch in der Augenheilkunde bei.
Besonderheiten der Technologien
Die Technologien von Technolas sind auf Präzision und Geschwindigkeit ausgelegt. Femtosekundenlaser ermöglichen eine weniger invasive Behandlung der Hornhaut und verkürzen die Behandlungszeiten. Zusätzlich bindet Technolas Bildgebungsverfahren in seine Systeme ein, um die Behandlungsgenauigkeit zu erhöhen. Diese Technologien sind das Ergebnis fortlaufender Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die sich an den Anforderungen von Augenärzten und Patienten orientiert.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore
```Häufige Fragen zu Technolas Perfect Vision GmbH
Was macht Technolas Perfect Vision GmbH?
Technolas Perfect Vision GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Technolas Perfect Vision GmbH ansässig?
Technolas Perfect Vision GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Technolas Perfect Vision GmbH tätig?
Technolas Perfect Vision GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.