Michael Hauser GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Michael Hauser GmbH & Co. KG
Die Michael Hauser GmbH & Co. KG fertigt Präzisionsinstrumente und chirurgische Komponenten in Tuttlingen in Baden-Württemberg. Das Familienunternehmen wird in der dritten Generation geführt und produziert medizintechnische Spezialteile für Instrumentenhersteller und Medizingerätelieferanten in der Region und weltweit. Das Unternehmen wurde 1950 gegründet und ist seither in der Medizintechnikbranche aktiv.
Leistungen und Produkte
Das Unternehmen fertigt chirurgische Feinteile, Schraubenkomponenten, Griffe und Spezialwerkzeuge für die Medizintechnikindustrie aus Edelstählen und Titanlegierungen. Neben Standardprodukten bietet die Michael Hauser GmbH auch maßgeschneiderte Lösungen an, die auf die Anforderungen der Kunden ausgerichtet sind. Der Fokus liegt auf präziser Fertigung und Qualitätskontrollen.
Die Produktion erfolgt nach den Qualitätsnormen gemäß ISO 13485, um die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung zu erfüllen. Damit richtet das Unternehmen seine Prozesse auf Patientensicherheit und Produktqualität aus. Eingesetzte Fertigungstechnologien wie CNC-Bearbeitung und additive Fertigungsverfahren ermöglichen die Herstellung komplexer Bauteile mit geringen Toleranzen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Michael Hauser GmbH ist gemäß der EU-Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) als Hersteller klassifiziert und erfüllt die regulatorischen Anforderungen für Herstellung und Vertrieb ihrer Produkte. Dazu gehören eine umfassende Dokumentation und ein Prüfprozess, der die Übereinstimmung der Produkte mit den internationalen Standards sicherstellt. Das Unternehmen arbeitet mit Zulassungsbehörden und unabhängigen Prüfinstituten zusammen, um die Konformität seiner Produkte nachzuweisen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als globales Zentrum für chirurgische Instrumente. Mehr als 400 Unternehmen in diesem Cluster produzieren zusammen rund 40 Prozent der weltweit eingesetzten Chirurgieinstrumente. Die Stadt hat sich über Jahrzehnte einen Standort für Forschung, Entwicklung und Fertigung in der Medizintechnik aufgebaut. Als Tuttlinger Familienbetrieb nutzt die Michael Hauser GmbH dieses Industrienetzwerk, das den Austausch von Fachwissen und den Zugang zu neuen Technologien erleichtert.
Die regionale Verankerung zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die zur Weiterentwicklung beiträgt. So bleibt das Unternehmen im Inland und auf internationalen Märkten wettbewerbsfähig.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Die Michael Hauser GmbH konzentriert sich auf qualifizierte und weiterentwickelte Produkte. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit in der Produktion und nutzt dafür umweltverträgliche Materialien und energiesparende Maschinen. Zudem engagiert sich die Firma in sozialen Projekten in der Region.
Für die Zukunft plant das Unternehmen, seine Produktpalette zu diversifizieren und neue Märkte zu erschließen. Digitale Transformation und Industrie 4.0 stehen ebenfalls auf der Agenda, um Effizienz und Vernetzung der Produktionsprozesse weiter auszubauen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Michael Hauser GmbH & Co. KG
Was macht Michael Hauser GmbH & Co. KG?
Michael Hauser GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Michael Hauser GmbH & Co. KG ansässig?
Michael Hauser GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Michael Hauser GmbH & Co. KG tätig?
Michael Hauser GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.