F&W Frey & Winkler GmbH

Medizintechnik · Enzkreis

F&W Frey & Winkler GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

F&W Frey & Winkler GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Benzstraße 13
75203 Enzkreis

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F&W Frey & Winkler GmbH im Überblick

F&W Frey & Winkler GmbH ist ein Innovationsführer im Bereich der Medizintechnik mit Sitz im Enzkreis, Baden-Württemberg. Gegründet mit dem Ziel, hochpräzise Komponenten zu entwickeln, hat sich das Unternehmen einen Namen als zuverlässiger Partner in der Medizintechnik, Automobilindustrie und Elektronikindustrie gemacht. Dank modernster Technologien und einem hochqualifizierten Team zeichnet sich das Unternehmen durch seine Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung und Innovation aus und bedient eine Vielzahl von Kunden in Deutschland und Europa.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Frey & Winkler umfasst eine breite Palette an Leistungen, die speziell auf die Anforderungen der Medizintechnik abgestimmt sind. Dazu gehören:

  • Dreh- und Frästeile aus hochqualitativen Kunststoffen und Legierungen.
  • Montagebaugruppen, die alle notwendigen Komponenten in einem einzigen Schritt bereitstellen, wodurch die Effizienz und Präzision erhöht werden.
  • Biokompatible Kunststoffkomponenten, die unter strengen hygienischen und medizinischen Bedingungen hergestellt werden und in der Diagnostik und Chirurgie eingesetzt werden.
  • Metallteile und Hybridbaugruppen, die in hochkomplexen medizinischen Implantaten Anwendung finden.

Die Fertigung erfolgt gemäß der Norm ISO 13485, die für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik steht. Dies unterstreicht die strengen Anforderungen, die die Produkte von Frey & Winkler erfüllen müssen, um höchstmögliche Sicherheitsstandards zu garantieren.

Regulatorische Einordnung

F&W Frey & Winkler GmbH unterliegt den strengen Vorschriften der Europäischen Union bezüglich Medizintechnik. Die Produkte müssen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 erfüllen, die sowohl für die Sicherheit als auch für die Effektivität von Medizinprodukten entscheidend ist. Das Unternehmen hat dafür verschiedene Zertifizierungen und Audits erfolgreich durchlaufen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte alle notwendigen medizinischen Anforderungen erfüllen. Diese regulatorische Einordnung ist entscheidend für das Vertrauen in die Medizintechnik-Produkte des Unternehmens und unterstützt die Marktakzeptanz.

Standort Enzkreis / Baden-Württemberg

Der Enzkreis im nördlichen Schwarzwald ist eine wirtschaftlich dynamische Region, die eine lange Tradition in der Kunststoff- und Metallverarbeitung hat. Diese geographische Lage begünstigt nicht nur den Zugang zu hochwertigen Rohstoffen, sondern ermöglicht auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen innovativen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Durch die Nähe zu bedeutenden Städten wie Pforzheim und Karlsruhe profitieren die Unternehmen von einem stark vernetzten Wirtschaftsumfeld und einem qualifizierten Arbeitsmarkt, der Fachkräfte in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Technologie hervorbringt.

Frey & Winkler hat sich zudem in der lokalen Gemeinschaft fest etabliert, engagiert sich in der regionalen Ausbildung und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Indem das Unternehmen Lehrlinge ausbildet und Praktika anbietet, fördert es den Einstieg junger Talente in die Medizintechnik-Branche und trägt zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.

Besonderheiten des Unternehmens

Ein herausragendes Merkmal der F&W Frey & Winkler GmbH ist die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die spezifischen Bedürfnisse ihrer Kunden. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auf individuelle Anforderungen eingehen, was es ermöglicht, auch spezielle Aufträge und Kleinserien effizient zu realisieren. Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um technologische Fortschritte in die Produktentwicklung zu integrieren und somit stets an der Spitze der Innovation im Bereich Medizintechnik zu bleiben.

Zudem setzt die F&W Frey & Winkler GmbH auf Nachhaltigkeit. Die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien und Prozessen wird in der Produktion berücksichtigt, um die ökologischen Fußabdrücke der Produkte zu minimieren und den Anforderungen an nachhaltige Entwicklung gerecht zu werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu F&W Frey & Winkler GmbH

Was macht F&W Frey & Winkler GmbH?

F&W Frey & Winkler GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist F&W Frey & Winkler GmbH ansässig?

F&W Frey & Winkler GmbH hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist F&W Frey & Winkler GmbH tätig?

F&W Frey & Winkler GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik