Friendly Sensors AG

Medizintechnik · Jena

Friendly Sensors AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Friendly Sensors AG Adresse & Kontakt

Adresse

August-Bebel-Strasse 10
07743 Jena

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Friendly Sensors AG aus Jena

Die Friendly Sensors AG mit Sitz in Jena, Thüringen, ist ein Medizintechnik-Startup, das sensorgestützte Lösungen entwickelt. Der Standort Jena bietet dem Unternehmen Zugang zu einer ausgeprägten Forschungslandschaft, die unter anderem durch die Carl Zeiss Stiftung und die Friedrich-Schiller-Universität geprägt ist. Dieses Umfeld unterstützt Projekte im Bereich der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Friendly Sensors bietet Produkte und Lösungen rund um sensorbasierte Messtechnik. Dazu gehören:

  • Biometrische Sensoren: Sie erfassen Vitaldaten, die für die Überwachung der Patientengesundheit benötigt werden.
  • Tragbare Monitoring-Systeme: Diese Technik liefert Echtzeitanalysen der Gesundheitsdaten zur laufenden Gesundheitsüberwachung.
  • Diagnosetechnologien: Über Optik- und Sensorsysteme wird die Diagnostik unterstützt, was sich auf die Behandlungsergebnisse auswirken kann.

Das Unternehmen verbindet Elektronik und Software, um Lösungen mit hoher Genauigkeit und Anwendbarkeit im klinischen Alltag zu entwickeln. Ein Teil der Produktentwicklung ist die regulatorische Einordnung, durch die die Produkte Qualitätsstandards und Vorschriften im Gesundheitssektor erfüllen. Dazu zählen unter anderem die Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) sowie spezifische ISO-Normen.

Standort Jena / Thüringen

Jena ist ein Standort für Medizintechnik sowie für Licht- und Optiktechnologien, die in der Gesundheitstechnologie eine Rolle spielen. Der Beutenberg-Campus und der Ernst-Abbe-Campus beherbergen zahlreiche Unternehmen, Forschungsinstitute und Startups. Dieses Umfeld begünstigt den Austausch von Wissen und Technologien.

Die Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen, Entwicklern und Unternehmen ermöglichen es Friendly Sensors, an Projekten im Gesundheitssektor zu arbeiten. Der Standort liegt verkehrsgünstig an der A4, die eine Anbindung an andere Städte wie Erfurt, Leipzig und Dresden bietet. Das erleichtert die Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Messen oder Konferenzen, auf denen das Unternehmen seine Entwicklungen vorstellen kann.

Regulatorische Einordnung und Marktanteil

Die Entwicklung medizinischer Produkte erfordert die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, von der Produktentwicklung über klinische Prüfungen bis zur Markteinführung. Friendly Sensors schult seine Mitarbeiter zu den regulatorischen Anforderungen, damit die Produkte den internationalen Standards entsprechen. Der Markt für Medizintechnik wächst und bietet Anwendungsfelder etwa in der Telemedizin und bei digitalen Gesundheitsanwendungen, in denen sich das Unternehmen positioniert.

Besonderheiten der Friendly Sensors AG

Ein Merkmal der Friendly Sensors AG ist der interdisziplinäre Ansatz, der verschiedene Technologien mit Blick auf Anwendbarkeit und technische Umsetzung kombiniert. Die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft in der Region erlaubt es, neue Ideen zu testen und umzusetzen. Friendly Sensors steht zudem im Austausch mit anderen Akteuren der Branche, um Lösungen für aktuelle Aufgaben im Gesundheitswesen zu entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Thüringen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Friendly Sensors AG

Was macht Friendly Sensors AG?

Friendly Sensors AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Jena. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Friendly Sensors AG ansässig?

Friendly Sensors AG hat seinen Sitz in Jena. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Friendly Sensors AG tätig?

Friendly Sensors AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik