GAMPT mbH Adresse & Kontakt
GAMPT mbH: Profil
Die GAMPT mbH mit Sitz im Saalekreis in Sachsen-Anhalt entwickelt und fertigt Ultraschall-Messtechnik und Strömungssensoren. Das Unternehmen wurde in den späten 1990er Jahren gegründet und hat sein Produktportfolio seither erweitert. Dazu gehören Doppler-Flussmessgeräte und akustische Messsysteme für medizinische und industrielle Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Blutflussmessung mit Technologien für die klinische Praxis und die wissenschaftliche Forschung.
Leistungen und Produkte
GAMPT bietet spezialisierte Produkte für Medizintechnik und Forschung. Zu den Kernprodukten zählen:
- Doppler-Ultraschall-Messsysteme: Diese Systeme dienen in klinischen und wissenschaftlichen Anwendungen der Messung von Blutströmen. Sie werden in der Diagnostik sowie in der Forschung in den Bereichen Kardiologie und Hämatologie eingesetzt.
- Phantom-Testsysteme: Diese Systeme unterstützen die Ultraschall-Qualitätssicherung, indem sie definierte Testbedingungen simulieren und so Ultraschall-Technologien überprüfen.
- Flussmessgeräte: Die Flussmessgeräte sind für Forschungslabore ausgelegt und ermöglichen die Untersuchung des Fließverhaltens in verschiedenen Anwendungsbereichen, etwa in der Grundlagenforschung und der Entwicklung neuer Medizintechnikprodukte.
Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen richtet die GAMPT mbH ihre Produkte an aktuellen wissenschaftlichen Standards aus und entwickelt sie weiter. Das Unternehmen legt Wert auf Qualität und Präzision, was sich in den Anforderungen an die Produktions- und Testverfahren zeigt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Produkte von GAMPT mbH unterliegen internationalen Standards der Medizintechnik. Sie erfüllen die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie relevante ISO-Normen (z.B. ISO 13485). Diese Zertifizierungen belegen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Funktionalität der Produkte. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, damit die Entwicklungen den regulatorischen Rahmenbedingungen und dem technologischen Stand entsprechen.
Standort Saalekreis / Sachsen-Anhalt
Der Saalekreis, in dem die GAMPT mbH ansässig ist, umschließt die Stadt Halle (Saale), einen Wissenschaftsstandort in Mitteldeutschland. Die Nähe zu Einrichtungen wie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Universitätsklinikum Halle und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) eröffnet GAMPT Möglichkeiten zur Kooperation in Forschung und Entwicklung. Diese Partnerschaften unterstützen den Wissensaustausch und die Entwicklung von Technologien und Anwendungen für die Medizintechnik.
Neben der wissenschaftlichen und technologischen Infrastruktur trägt der Standort auch zur regionalen Wirtschaftsentwicklung bei. GAMPT mbH schafft Arbeitsplätze in der Region und unterstützt Bildungseinrichtungen in der Umgebung.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu GAMPT mbH
Was macht GAMPT mbH?
GAMPT mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Saalekreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist GAMPT mbH ansässig?
GAMPT mbH hat seinen Sitz in Saalekreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist GAMPT mbH tätig?
GAMPT mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.