JULING-med

Medizintechnik · Wittenberg

JULING-med ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Wittenberg, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

JULING-med Adresse & Kontakt

Adresse

Straße der Jugend 5
06869 Wittenberg

```html

JULING-med in Wittenberg

JULING-med mit Sitz in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt vertreibt medizintechnische Produkte und bietet zugehörige Dienstleistungen an. Wittenberg liegt in Sachsen-Anhalt an der Elbe zwischen Halle und Berlin und ist durch Martin Luther und die Reformationsgeschichte bekannt. JULING-med beliefert medizinische Einrichtungen und Arztpraxen in der Region mit Medizinprodukten und technischem Service. Das Unternehmen ist in der lokalen Gesundheitsversorgung aktiv und führt Produkte aus den Bereichen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst den Vertrieb medizintechnischer Produkte und Verbrauchsmaterialien sowie Beratung für Praxen und kleinere Kliniken im Landkreis Wittenberg. Die Produktpalette reicht von chirurgischen Instrumenten, Diagnosetools und bildgebenden Verfahren bis hin zu Verbrauchsmaterialien wie Verbandsstoffen und Desinfektionsmitteln. Zudem führt das Unternehmen Geräte zur Patientenüberwachung und Telemedizin, die in ländlichen Gebieten an Bedeutung gewinnen. Bei der Auswahl von Lieferanten und Partnern legt JULING-med Wert auf gleichbleibende Produktqualität.

Ein Bestandteil der Dienstleistungen ist die Beratung, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Praxis und Klinik abgestimmt wird. Neben dem Verkauf bietet das Unternehmen technischen Support und Wartung für medizintechnische Geräte an. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil, um über gesetzliche Vorgaben und technische Neuerungen auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Regulatorische Einordnung

JULING-med arbeitet in einem stark regulierten Umfeld und richtet sich nach den geltenden Vorschriften für Medizinprodukte. Das Unternehmen achtet darauf, dass die vertriebenen Produkte die Anforderungen der Europäischen Union erfüllen, insbesondere die Medizinprodukteverordnung (MDR - Medical Device Regulation). JULING-med setzt auf Rückverfolgbarkeit und führt regelmäßige Qualitätsprüfungen durch. Darüber hinaus steht der Betrieb mit den zuständigen Gesundheitsbehörden in Kontakt, um über Änderungen in der Gesetzgebung informiert zu bleiben.

Regionale Bedeutung

Die Tätigkeit von JULING-med in der Region Wittenberg geht über die reine Belieferung hinaus. In einem strukturschwachen Landkreis, in dem viele medizinische Fachkräfte abwandern, trägt das Unternehmen zur lokalen Gesundheitsinfrastruktur bei. JULING-med unterstützt den Austausch zwischen Ärzten, Kliniken und Fachpersonal. Neben der Bereitstellung von Produkten beteiligt sich das Unternehmen an regionalen Bildungsprogrammen zu neuen Technologien und deren Anwendung im medizinischen Bereich.

Die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern hilft dabei, saisonale oder unerwartete Anforderungen schnell zu erfüllen, etwa in Krisenzeiten wie der COVID-19-Pandemie. Die Möglichkeit, rasch auf Bedarfsschwankungen zu reagieren, prägt die Rolle von JULING-med in der Region.

Besonderheiten

JULING-med verbindet technisches Know-how mit Ortskenntnis. Das Team bringt Fachwissen aus der Medizintechnik sowie Kenntnis der konkreten Anforderungen mit, mit denen Ärzte und Pflegekräfte vor Ort konfrontiert sind. In Schulungen und Workshops wird Wissen an das medizinische Fachpersonal im Landkreis weitergegeben.

Daneben bietet JULING-med Lösungen an, die über standardisierte Produkte hinausgehen. Durch die Kundennähe kann das Unternehmen auf individuelle Anforderungen und Wünsche eingehen und so eine persönliche Betreuung leisten.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen-Anhalt oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu JULING-med

Was macht JULING-med?

JULING-med ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wittenberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist JULING-med ansässig?

JULING-med hat seinen Sitz in Wittenberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist JULING-med tätig?

JULING-med ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie JULING-med müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik