Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH Adresse & Kontakt
Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH
Die Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Der Betrieb fertigt Präzisionsdrehteile und Gasfedern und ist seit der Gründung im Jahr 1982 in der Medizintechnik sowie in weiteren Industrien tätig. Mit CNC-Technologie produziert das Unternehmen Komponenten, die in medizinischen Geräten und chirurgischen Instrumenten zum Einsatz kommen.
Leistungen und Produkte
Das Produktspektrum umfasst Präzisionsdrehteile aus Metall und aus speziellen Kunststoffen. Einen Schwerpunkt bildet die Herstellung von Gasdruckfedern. Die Produkte werden in der Medizintechnik eingesetzt, insbesondere in chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Geräten, sowie in weiteren industriellen Prozessen, die Präzision und Zuverlässigkeit erfordern.
Die Fertigung erfolgt nach festen Qualitätsstandards. Die ISO 13485 Zertifizierung stellt sicher, dass die medizintechnischen Bauteile die relevanten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllen. So beliefert Gebrüder Dreher Kunden in Tuttlingen ebenso wie Maschinen- und Gerätebauunternehmen bundesweit.
Regulatorische Einordnung
Als Zulieferer der Medizintechnik unterliegt die Gebrüder Dreher GmbH regulatorischen Vorgaben, die Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Produkte betreffen. Maßgeblich ist die Einhaltung der europäischen Normen für die Herstellung von Medizinprodukten. Die Produktionsprozesse werden regelmäßig überprüft und angepasst, um Funktionalität und Sicherheit der Produkte sicherzustellen. Außerdem bildet das Unternehmen seine Mitarbeiter weiter, um den jeweiligen Stand der Technik und Regulierung abzudecken.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als ein zentraler Standort für Chirurgische Instrumentierung. Mit über 400 ansässigen Medizintechnikunternehmen in unmittelbarer Nähe ergibt sich für Gebrüder Dreher ein Umfeld für Austausch und Kooperationen innerhalb des Clusters. Die Vernetzung eröffnet Synergieeffekte sowie Zugang zu Technologien und Markttrends.
Die geografische Lage und die Branchenkompetenz der Tuttlinger Unternehmen prägen die Region als Standort für die Medizintechnik. Gebrüder Dreher nutzt den Austausch mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um Produktqualität und -vielfalt weiterzuentwickeln. Die verkehrstechnische Anbindung der Region ist zudem für nationale und internationale Kundenbeziehungen von Vorteil.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Die Produktentwicklung der Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist auf die Zusammenarbeit mit den Kunden ausgerichtet. Gemeinsam werden maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen erarbeitet. Bei Fertigungstechniken und Materialien setzt das Unternehmen auf nachhaltige Verfahren, die ökologischen Standards entsprechen und den CO2-Fußabdruck verringern.
Für die Zukunft plant das Unternehmen, das Produktportfolio mit Technologien wie 3D-Druck und automatisierten Fertigungsmethoden zu erweitern. Auch im Bereich der Smart-Medical-Technologies will Gebrüder Dreher gemeinsam mit Partnern in der Branche Lösungen entwickeln.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH
Was macht Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH?
Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ansässig?
Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH tätig?
Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.