Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Winkelstraße 4
78592 Tuttlingen

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Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH im Überblick

Die Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, das sich auf die Herstellung von hochpräzisen Drehteilen und Gasfedern spezialisiert hat. Seit der Gründung im Jahr 1982 hat sich das Unternehmen einen hervorragenden Ruf in der Medizintechnik und in anderen Industrien erarbeitet. Durch den Einsatz modernster CNC-Technologie gelingt es Gebrüder Dreher, Komponenten von höchster Qualität und Präzision herzustellen, die in verschiedenen medizinischen Geräten und chirurgischen Instrumenten Anwendung finden.

Leistungen und Produkte

Das Produktspektrum der Gebrüder Dreher umfasst eine breite Palette an Präzisionsdrehteilen, die sowohl aus Metall als auch aus speziellen Kunststoffen gefertigt werden. Besondere Expertise hat das Unternehmen in der Herstellung von Gasdruckfedern, die für ihre zuverlässigen betriebsmechanischen Eigenschaften geschätzt werden. Diese Produkte finden Anwendung in der Medizintechnik, insbesondere in chirurgischen Instrumenten, medizintechnischen Geräten sowie in weiteren industriellen Prozessen, die Präzision und Zuverlässigkeit erfordern.

Alle Produkte werden unter Berücksichtigung strenger Qualitätsstandards gefertigt. Die ISO 13485 Zertifizierung stellt sicher, dass die medizintechnischen Bauteile die relevanten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllen. Dies ermöglicht es Gebrüder Dreher, nicht nur Kunden aus Tuttlingen zu bedienen, sondern auch bundesweit Maschinen- und Gerätebauunternehmen mit hochwertigen Bauteilen zu versorgen.

Regulatorische Einordnung

Die Gebrüder Dreher GmbH ist in der Medizintechnik durch zahlreiche regulatorische Vorgaben eingebunden, die sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung ihrer Produkte auswirken. Die Einhaltung der europäischen Normen für die Herstellung von Medizinprodukten ist für das Unternehmen von herausragender Bedeutung. Alle Produktionsprozesse werden regelmäßig überprüft und verbessert, um sowohl die Funktionalität als auch die Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um stets auf dem neuesten Stand der Technik und Regulierung zu bleiben.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Der Standort Tuttlingen gilt als das weltweite Zentrum für Chirurgische Instrumentierung und bietet Gebrüder Dreher eine hervorragende Grundlage für Geschäftsanbahnung und -entwicklung. Mit über 400 ansässigen Medizintechnikunternehmen in unmittelbarer Nähe unterstützt das Unternehmen kontinuierlichen Austausch und Kooperationen innerhalb des Clusters. Diese enge Vernetzung ermöglicht nicht nur Synergieeffekte, sondern auch einen direkten Zugang zu innovativen Technologien und neuen Markttrends.

Die besondere geografische Lage und die ausgeprägte Branchenkompetenz der Tuttlinger Unternehmen machen die Region zu einem attraktiven Standort für die Medizintechnik. Gebrüder Dreher profitiert von dieser Dynamik und kann durch den intensiven Austausch mit anderen innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen kontinuierlich seine Produktqualität und -vielfalt verbessern. Zudem ist die verkehrstechnisch günstige Anbindung der Region ein weiterer Vorteil, insbesondere für nationale und internationale Kundenbeziehungen.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Ein wesentliches Merkmal der Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ihr innovativer Ansatz in der Produktentwicklung sowie ihre Kundenorientierung. Das Unternehmen arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die spezifische Anforderungen erfüllen. Zudem setzt Gebrüder Dreher auf nachhaltige Fertigungstechniken und Materialien, die ökologischen Standards entsprechen und den CO2-Fußabdruck minimieren.

Die Zukunftsvision des Unternehmens beinhaltet die kontinuierliche Erweiterung des Produktportfolios durch innovative Technologien wie 3D-Druck und automatisierte Fertigungsmethoden. Auch im Bereich der Smart-Medical-Technologies will Gebrüder Dreher neue Standards setzen und gemeinsam mit Partnern in der Branche wegweisende Lösungen entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH

Was macht Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH?

Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ansässig?

Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH tätig?

Gebrüder Dreher Drehteile & Gasfedern GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik