Gert Hermann Chirurgische Instrumente Adresse & Kontakt
Gert Hermann Chirurgische Instrumente
Gert Hermann Chirurgische Instrumente fertigt chirurgische Instrumente und hat seinen Sitz im Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen gehört zum erweiterten Medizintechnikcluster der Region Tuttlingen–Sigmaringen, in der zahlreiche Instrumentenhersteller und Zulieferer für die Entwicklung und Herstellung chirurgischer Instrumente angesiedelt sind. Die dichte Zuliefererstruktur der Region erleichtert die Produktion. Hergestellt werden sowohl handgefertigte als auch maschinell gefertigte chirurgische Grundinstrumente für den OP-Einsatz.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment von Gert Hermann Chirurgische Instrumente umfasst Produkte für die Grundausstattung im OP. Dazu zählen:
- Skalpellgriffe: Ergonomisch gestaltet, für den Einsatz bei operativen Eingriffen.
- Klemmen: In verschiedenen Ausführungen erhältlich, angepasst an die Anforderungen unterschiedlicher chirurgischer Disziplinen.
- Scheren: Eingesetzt in der Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Gynäkologie.
- Pinzetten: Für das Greifen von Gewebe und Materialien.
- Nadelhalter: Zur Führung der Nadel während des Nähens, aus robusten Materialien gefertigt.
Die Instrumente werden für den Einsatz in der Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und weiteren Fachgebieten hergestellt. Abnehmer sind OP-Ausstatter, Krankenhäuser sowie Wiederverkäufer von Sterilgutprodukten. Die Herstellungsverfahren und Rohstoffe sind darauf ausgerichtet, dass die Produkte den medizinischen Standards und regulatorischen Vorgaben entsprechen.
Regulatorische Einordnung
Gert Hermann Chirurgische Instrumente unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Die Produkte sind CE-zertifiziert und erfüllen die Richtlinien der Europäischen Union, insbesondere die Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR). Die Überwachung der Herstellungsprozesse und regelmäßige Qualitätskontrollen sind Bestandteil der Fertigung.
Standort Sigmaringen / Baden-Württemberg
Sigmaringen liegt an der Donau zwischen Ulm und Freiburg und gehört zum medizintechnischen Herstellungszentrum der Region. Diese weist eine hohe Dichte an Herstellern und Zulieferern der Medizintechnik auf, mit Verbindungen zu Betrieben der Metallverarbeitung, Oberflächentechnik und Logistik. Über diese Strukturen können Unternehmen wie Gert Hermann Chirurgische Instrumente auf technologische und Marktentwicklungen reagieren.
Die Region um Sigmaringen ist auch ein Bildungsstandort, sodass ausgebildete Fachkräfte für die Industrie zur Verfügung stehen. Forschungseinrichtungen und Kooperationen mit Hochschulen fördern zudem den Austausch von Wissen und die Entwicklung von Technologien, die in die Produktlinien einfließen können.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Gert Hermann Chirurgische Instrumente
Was macht Gert Hermann Chirurgische Instrumente?
Gert Hermann Chirurgische Instrumente ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sigmaringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Gert Hermann Chirurgische Instrumente ansässig?
Gert Hermann Chirurgische Instrumente hat seinen Sitz in Sigmaringen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gert Hermann Chirurgische Instrumente tätig?
Gert Hermann Chirurgische Instrumente ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.