Genthner GmbH SystemTechnologie

Medizintechnik · Enzkreis

Genthner GmbH SystemTechnologie ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Genthner GmbH SystemTechnologie Adresse & Kontakt

Adresse

Gewerbestrasse 40
75217 Enzkreis

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Genthner GmbH SystemTechnologie im Überblick

Genthner GmbH SystemTechnologie aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg ist ein innovatives Systemtechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von hochpräzisen technischen Systemen und Komponenten spezialisiert hat. Mit einer starken Fokussierung auf die Medizintechnik bedient das Unternehmen auch weitere technologieorientierte Industrien. Die Geographische Lage des Enzkreises im nördlichen Baden-Württemberg zwischen Pforzheim und Karlsruhe gilt als vorteilhaft, da sie die Anbindung an wichtige Verkehrswege und einen florierenden Wirtschaftsraum gewährleistet.

Leistungen und Produkte

Die Genthner GmbH bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen und Produkten. Dazu gehören die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Speziallösungen, die maßgeschneidert auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Insbesondere in der Medizintechnik werden Produkte wie Prüf- und Diagnosesysteme, Mikrosystemtechnik und Robotersysteme hergestellt. Diese Produkte finden Anwendung in unterschiedlichen Bereichen, wie der Patientenüberwachung, der Chirurgie und in bildgebenden Verfahren.

Das Unternehmen hat sich insbesondere durch seine Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft einen Namen gemacht. Regelmäßige Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Universitäten ermöglichen es Genthner, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und innovative Produkte zu entwickeln. Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf Qualität und Sicherheit, welches durch die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben, wie der ISO 13485, die für Hersteller von Medizinprodukten relevant sind, deutlich wird.

  • Entwicklung und Konstruktion: maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Kundenanforderungen.
  • Fertigung: hochpräzise Baugruppen und Systeme in modernen Produktionsumgebungen.
  • Regulatorische Einhaltung: Strikte Orientierung an internationalen Standards für Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Im Rahmen der Medizintechnik unterliegt die Genthner GmbH strengen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union durch die Richtlinie über Medizinprodukte (MDR) und international durch Normen wie ISO 13485 definiert sind. Diese Vorschriften stellen sicher, dass die Produkte nicht nur technisch funktional sind, sondern auch höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in seine Qualitätssicherungssysteme und Schulungen, um diese Standards einzuhalten.

Dank dieser hohen Standards kann die Genthner GmbH mit verschiedenen medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, um neue Innovationen im Gesundheitswesen zu entwickeln und anzuwenden. Hierbei wird besonderen Wert auf die Aspekte der Biokompatibilität und der Sterilisierbarkeit der Produkte gelegt, um den unterschiedlichen Anforderungen der Medizintechnik gerecht zu werden.

Standort Enzkreis / Baden-Württemberg

Der Enzkreis ist als Europas Medizintechnik-Zentrum bekannt und ermöglicht es Unternehmen wie der Genthner GmbH, Teil eines dynamischen Umfelds zu sein. Die Region hat sich in den letzten Jahren als wichtiger Standort für Forschung und Entwicklung etabliert, was nicht zuletzt auf die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungszentren und der Industrie zurückzuführen ist. Das Wirtschaftscluster Medizintechnik in dieser Gegend fördert Synergien und Innovationen und bietet Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften.

Darüber hinaus profitieren Unternehmen im Enzkreis von einer hervorragenden Infrastruktur, die sowohl Straßennetz als auch Verkehrsverbindungen zu wichtigen Messen und Veranstaltungen im Bereich Medizintechnik umfasst. Dies fördert nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern bietet auch den ansässigen Unternehmen wie Genthner kontinuierliche Wachstumschancen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Genthner GmbH SystemTechnologie

Was macht Genthner GmbH SystemTechnologie?

Genthner GmbH SystemTechnologie ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Genthner GmbH SystemTechnologie ansässig?

Genthner GmbH SystemTechnologie hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Genthner GmbH SystemTechnologie tätig?

Genthner GmbH SystemTechnologie ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik