Geratherm Respiratory GmbH

Medizintechnik · Bad Kissingen

Geratherm Respiratory GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bad Kissingen, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Geratherm Respiratory GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Sparkassenpassage 1
97688 Bad Kissingen

Geratherm Respiratory GmbH im Überblick

Geratherm Respiratory GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Spirometrie- und Lungenfunktionsgeräten spezialisiert hat. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1990 von Dr. Thomas J. C. Geratherm in Bad Kissingen, Bayern. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich Geratherm Respiratory als eine feste Größe in der Medizintechnik etabliert, insbesondere im Bereich der Atemwegserkrankungen. Die innovativen Produkte des Unternehmens unterstützen pneumologische Praxen, Kliniken und sportmedizinische Einrichtungen dabei, präzise Diagnosen zu stellen und die Behandlung von Atemwegserkrankungen zu optimieren.

Leistungen und Produkte

Geratherm Respiratory bietet eine Vielzahl fortschrittlicher Spirometer an, die von einfachen Einmal-Turbinen bis hin zu vollautomatischen Diagnostiksystemen reichen. Diese Geräte ermöglichen umfassende Lungenfunktionstests wie die Bestimmung von FVC (forcierte Vitalkapazität), FEV1 (forciertes Exspirationsvolumen in einer Sekunde), TLC (totale Lungenkapazität) und DLCO (Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid). Alle Produkte sind nach den Richtlinien der American Thoracic Society (ATS) und der European Respiratory Society (ERS) entwickelt worden und werden weltweit in pneumologischen Abteilungen kontinuierlich eingesetzt.

Zusätzlich zu Spirometern entwickelt Geratherm Respiratory auch Peak-Flow-Meter, die entscheidend für das Monitoring von Patienten mit Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sind. Diese Geräte ermöglichen den Patienten, ihre Atemflussraten zu überwachen und in enger Zusammenarbeit mit ihren Ärzten individuelle Behandlungspläne zu erstellen. Atemgasanalysatoren des Unternehmens bieten ebenfalls wertvolle Daten zur Beurteilung des Gasaustauschs in der Lunge, was für die Diagnose und Überwachung von Lungenerkrankungen unerlässlich ist.

Ein weiteres bemerkenswertes Produkt ist der spirometrische Schulungsassistent, der medizinisches Fachpersonal bei der Durchführung von Lungenfunktionsuntersuchungen unterstützt. Der integrierte Schulungsmodus hilft, die richtige Technik zu gewährleisten und die Ergebnisse zu optimieren.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Geratherm Respiratory GmbH hält alle notwendigen Zertifizierungen und erfüllt die regulatorischen Anforderungen, die für Medizintechnikprodukte in Europa und anderen Märkten erforderlich sind. Die Produkte sind nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert und verfügen über das CE-Zeichen, was die Einhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards gewährleistet. Die kontinuierliche Qualitätskontrolle und Produktüberwachung sind wesentliche Bestandteile des Unternehmensansatzes, um eine gleichbleibend hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Geräte zu garantieren. Außerdem unterhält das Unternehmen ein aktives Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig auditiert wird, um sicherzustellen, dass sowohl interne Prozesse als auch Produkte höchsten Standards entsprechen.

Bedeutung für die Region

Bad Kissingen ist nicht nur für seine idyllische Lage und Geschichte als Kurstadt bekannt, sondern auch für seine bedeutende Rolle im Gesundheitswesen. Geratherm Respiratory GmbH leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze in einer Vielzahl von Bereichen, einschließlich Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Das Unternehmen kooperiert eng mit lokalen Bildungseinrichtungen, um Fachkräfte für die Medizintechnik auszubilden und zu fördern. Dieser Austausch ist für beide Seiten von Vorteil und unterstützt die Innovationskraft in der Region.

Ein weiterer Aspekt des Engagements von Geratherm Respiratory ist die Beteiligung an regionalen Gesundheitsinitiativen und Forschungsvorhaben. Das Unternehmen fördert den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Gesundheitssektor, um die Versorgungsqualität in der Region weiter zu steigern. Dadurch wird nicht nur die Entwicklung neuer Produkte vorangetrieben, sondern auch ein wertvolles Netzwerk innerhalb der Medizintechnikbranche gefördert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

Häufige Fragen zu Geratherm Respiratory GmbH

Was macht Geratherm Respiratory GmbH?

Geratherm Respiratory GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bad Kissingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Geratherm Respiratory GmbH ansässig?

Geratherm Respiratory GmbH hat seinen Sitz in Bad Kissingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Geratherm Respiratory GmbH tätig?

Geratherm Respiratory GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik