Geyer Umformtechnik GmbH Adresse & Kontakt
Geyer Umformtechnik GmbH
Die Geyer Umformtechnik GmbH mit Sitz in Berlin fertigt Umform- und Stanzteile und beliefert unter anderem die Medizintechnikbranche. Das Unternehmen produziert Umformteile aus Metall für verschiedene Industrien, darunter Medizintechnik, Elektronik und Maschinenbau. Geyer Umformtechnik ist seit über zwei Jahrzehnten in der Branche tätig. Berlin bietet als Standort mit ausgeprägter Produktionstiefe ein Umfeld für die Weiterentwicklung der eingesetzten Technologien und Dienstleistungen.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Geyer Umformtechnik umfasst Stanzteile, Biegeteile und Tiefziehteile, die nach Kundenspezifikation gefertigt werden. Im Bereich der Medizintechnik produziert das Unternehmen Komponenten, die den Normen und regulatorischen Anforderungen der Branche entsprechen, insbesondere nach ISO 13485. Alle Medizintechnikprodukte werden dabei durch ein Qualitätsmanagementsystem begleitet, das auf die Anforderungen der Branche ausgerichtet ist.
- Stanzteile: Gefertigte Teile für verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik und anderen Industrien.
- Biegeteile: Komponenten mit definierter Formgebung und Materialeigenschaften für medizintechnische Geräte.
- Tiefziehteile: Die Prozessgenauigkeit ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien für Masken und Gehäuse.
- Prototypen und Musterteile: Geyer Umformtechnik begleitet Kunden von der Konzeptionsphase bis zur Serienfertigung mit Prototypen zur Designvalidierung.
- Serienfertigung: Fertigung unterschiedlicher Losgrößen entsprechend den jeweiligen Kundenanforderungen.
Mit diesem Angebot bedient Geyer Umformtechnik verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik, etwa für chirurgische Instrumente, medizinische Geräte oder medizinische Technologien.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller in der Medizintechnik unterliegt die Geyer Umformtechnik GmbH regulatorischen Anforderungen. Die Einhaltung der ISO 13485 stellt sicher, dass die Produkte unter kontrollierten Bedingungen und unter Berücksichtigung der Qualitätssicherungsstandards gefertigt werden. Diese Rahmenbedingungen dienen der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte im Gesundheitswesen. Zudem befasst sich das Unternehmen mit den Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR), damit die Produkte den europäischen Standards entsprechen.
Standort Berlin / Berlin
Berlin ist ein Produktionsstandort in Deutschland sowie ein Zentrum für Forschung und Entwicklung, das Unternehmen aus der Medizintechnik anzieht. Die Stadt bietet Infrastruktur, ein breites Kulturangebot und Vernetzungsmöglichkeiten mit Branchenakteuren, Hochschulen und Forschungsinstituten. Geyer Umformtechnik nutzt diese Standortvorteile und hat sich auf den Zugang zum Berliner und ostdeutschen Industriemarkt ausgerichtet. Die Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Fachinstitutionen unterstützt die Entwicklung neuer Produkte.
Durch die Verbindung von technischem Know-how und neuen Ansätzen kann Geyer Umformtechnik den Anforderungen der Medizintechnikbranche begegnen und zur Weiterentwicklung medizinischer Technologien beitragen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Geyer Umformtechnik GmbH
Was macht Geyer Umformtechnik GmbH?
Geyer Umformtechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Geyer Umformtechnik GmbH ansässig?
Geyer Umformtechnik GmbH hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Geyer Umformtechnik GmbH tätig?
Geyer Umformtechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.