medwaves GmbH Adresse & Kontakt
Profil der medwaves GmbH
Die medwaves GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Starnberg, Bayern. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Mikrowellenablationssystemen für die präzise, minimal-invasive Behandlung von Tumoren. Die Rechtsform als GmbH bildet den organisatorischen Rahmen für die Tätigkeit im stark regulierten Medizintechnikmarkt. Technologische Entwicklung und klinische Forschung greifen dabei im Bereich onkologischer Behandlungsmethoden ineinander.
Leistungen und Produkte
Das Hauptprodukt von medwaves ist ein Mikrowellenablationssystem für die bildgesteuerte, perkutane Tumortherapie. Das System setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
- Mikrowellengenerator: Ein Gerät, das Mikrowellenenergie erzeugt, mit der Tumorgewebe zerstört wird.
- Ablationssonden: Sonden, die in das Tumorgewebe eingeführt werden und die Mikrowellenenergie gezielt abgeben.
- Planungssoftware: Software zur Planung und Durchführung der Ablation, die Echtzeit-Bildgebung einbindet und das Anpassen der Behandlung an den Einzelfall erlaubt.
Das Verfahren bietet eine minimal-invasive Alternative zur chirurgischen Tumorresektion. Durch den gezielten Einsatz von Mikrowellen lässt sich gesundes Gewebe schonen, was sich auf die postoperative Genesung der Patienten auswirkt. Die Bedienung der Systeme ist auf den Einsatz durch medizinische Fachkräfte ausgelegt.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von medwaves unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die in der EU durch die Medical Device Regulation (MDR) festgelegt sind. Das Unternehmen setzt Qualitäts- und Risikomanagementsysteme ein, die die Konformität der Systeme mit den geltenden Anforderungen sicherstellen. Hinzu kommt eine Ausrichtung auf die Zertifizierung nach ISO 13485, die speziell für Medizintechnikunternehmen gilt. Diese Nachweise betreffen die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sowie die Nachvollziehbarkeit der Herstellungsprozesse.
Regionale Bedeutung
Der Standort Starnberg in Bayern verschafft der medwaves GmbH Zugang zu einem Netzwerk medizinischer und Forschungseinrichtungen. Die Nähe zu onkologischen Zentren wie dem LMU Klinikum, dem Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Krebsforschungszentrum eröffnet Kooperationsmöglichkeiten. Diese Einrichtungen setzen Technologien in der Krebsbehandlung ein und kommen damit als Partner von Unternehmen wie medwaves in Betracht.
Starnberg liegt zudem in einer Region mit ausgebauter Infrastruktur, einer dichten medizinischen Versorgungslandschaft und qualifizierten Fachkräften. Das erleichtert medwaves den Aufbau von Partnerschaften mit Fachleuten der Onkologie und interventionellen Radiologie, was in die Entwicklungs- und Marktstrategie des Unternehmens einfließt.
Besonderheiten und Schwerpunkte
Ein Merkmal von medwaves ist die laufende Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Verbesserung von Effizienz und Sicherheit der Produkte. Neben der Mikrowellenablation arbeitet das Unternehmen an der Einbindung bildgebender Verfahren und datengestützter Lösungen, um die Behandlungsergebnisse weiter zu verbessern. Ein Teil der Forschung findet in Zusammenarbeit mit akademischen Partnern statt, sodass neue Erkenntnisse direkt in die Produktentwicklung einfließen.
Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die minimal-invasive Chirurgie weiterzuentwickeln und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern
```Häufige Fragen zu medwaves GmbH
Was macht medwaves GmbH?
medwaves GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Starnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist medwaves GmbH ansässig?
medwaves GmbH hat seinen Sitz in Starnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist medwaves GmbH tätig?
medwaves GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.