SPREITZER GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
SPREITZER GmbH & Co. KG im Überblick
Die SPREITZER GmbH & Co. KG in Tuttlingen ist ein renommierter Hersteller chirurgischer Instrumente im Tuttlinger Medizintechnikcluster. Der Familienname Spreitzer steht für eine langjährige Tradition des Tuttlinger Handwerks – eine Fertigkeit in der Herstellung chirurgischer Instrumente, die über Generationen weitergegeben wurde. Gegründet im Jahr 1973, hat das Unternehmen seither kontinuierlich an Reputation und technologischer Expertise gewonnen. SPREITZER hat es sich zur Aufgabe gemacht, die höchste Qualität in der Medizintechnik zu gewährleisten.
Leistungen und Produkte
SPREITZER fertigt chirurgische Instrumente für verschiedene operative Disziplinen, darunter die Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Traumatologie, Gynäkologie sowie die Urologie. Das umfangreiche Portfolio umfasst sowohl Standardinstrumente als auch Spezialanfertigungen, die nach den individuellen Anforderungen der medizinischen Fachkräfte entwickelt werden. Die Verwendung hochwertiger Werkstoffe wie Edelstahl und Titan garantiert die Langlebigkeit und Funktionalität der Instrumente.
Ein wichtiger Aspekt der Unternehmensphilosophie ist die Qualitätssicherung. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, die für die Herstellung von Medizinprodukten erforderlich ist, und erfüllt die strengen Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass alle Produkte nicht nur sicher sind, sondern auch in ihrer Funktionalität den höchsten Standards entsprechen.
Die fortlaufende Forschung und Entwicklung ermöglichen es SPREITZER, innovative Lösungen anzubieten und auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse im Gesundheitswesen einzugehen, während die Kundenbetreuung sicherstellt, dass die Befürfnisse der Anwender stets im Mittelpunkt stehen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
SPREITZER ist nicht nur ein Teil des Tuttlinger Clusters, sondern trägt auch aktiv zu dessen Wachstum und Innovationskraft bei. Diese einzigartige Clusterstruktur fördert die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen und sorgt für eine hohe Dichte an Kompetenzträgern im Bereich Medizintechnik. Durch die Nähe zu anderen Fachbetrieben wird ein Austausch von Wissen und Erfahrungen gefördert, was der gesamten Region zugutekommt.
Die Exportquote Tuttlinger Unternehmen in das außereuropäische Ausland liegt durchschnittlich bei über 70%, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region unterstreicht. SPREITZER selbst ist in zahlreichen Ländern aktiv und beliefert Gesundheitseinrichtungen weltweit. Der jährliche Auftritt bei der MEDICA-Messe in Düsseldorf stellt einen zentralen Zeitpunkt dar, um die Produktneuheiten vorzustellen und internationale Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.
Darüber hinaus engagiert sich SPREITZER in der Weiterbildung und Förderung junger Talente in der Medizintechnik. Mit praxisnahen Ausbildungsprogrammen und Kooperationen mit technischen Schulen trägt das Unternehmen aktiv zur Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses in der Region bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
``` Diese Erweiterung des HTML-Contents bietet einen detaillierten Einblick in die SPREITZER GmbH & Co. KG, vereint spezifische Informationen über ihre Produktbereiche, regulatorische Anforderungen und regionale Bedeutung, sowie besondere Initiativen des Unternehmens.Häufige Fragen zu SPREITZER GmbH & Co. KG
Was macht SPREITZER GmbH & Co. KG?
SPREITZER GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist SPREITZER GmbH & Co. KG ansässig?
SPREITZER GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist SPREITZER GmbH & Co. KG tätig?
SPREITZER GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.