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h&h DiabetesCare GmbH
Die h&h DiabetesCare GmbH mit Sitz in Böblingen in Baden-Württemberg ist ein auf die Diabetesversorgung spezialisiertes Medizintechnikunternehmen. Es entwickelt und vertreibt Produkte und Dienstleistungen für das Diabetesmanagement, darunter Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpenzubehör sowie digitale Diabetes-Managementlösungen, die den Alltag von Menschen mit Diabetes unterstützen sollen. Das Angebot richtet sich an Diabetiker in unterschiedlichen Lebenslagen.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von h&h DiabetesCare deckt verschiedene Anforderungen im Diabetesalltag ab. Dazu zählen:
- Blutzuckermessgeräte: Die Geräte sind auf Messgenauigkeit und einfache Bedienung ausgelegt. Die integrierte Software unterstützt das Management der Blutzuckerwerte über Grafiken und Statistiken.
- Teststreifen: Die Teststreifen sind auf die hauseigenen Blutzuckermessgeräte abgestimmt und erlauben eine schnelle Selbsttestung.
- Insulin-Delivery-Systeme: Dazu gehören Insulinpumpen und Zubehör für die Applikation von Insulin zur Unterstützung der Blutzuckerregulation.
- Digitale Lösungen: h&h DiabetesCare bietet Apps und Softwarelösungen zur Erfassung von Gesundheitsdaten. Sie unterstützen die Selbstständigkeit der Patienten und die Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal.
Ergänzend zur Produktentwicklung bietet das Unternehmen Beratungsdienste für Diabetologen, Hausärzte und Patienten an, um die Therapie zu unterstützen. Auch Schulungsprogramme für Patienten und medizinisches Fachpersonal gehören zum Dienstleistungsangebot. Diese Maßnahmen sollen den Umgang mit der Erkrankung und die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patienten erleichtern.
Regulatorische Einordnung
Als Medizintechnikunternehmen unterliegt h&h DiabetesCare den regulatorischen Anforderungen und Qualitätsstandards der Europäischen Union und der deutschen Gesetzgebung. Die Produkte durchlaufen Prüf- und Zulassungsverfahren, bevor sie auf den Markt kommen. Die Qualitätssicherung ist Teil des Unternehmens, und die ISO-Zertifizierungen belegen die Standards in Produktentwicklung und Produktionsprozessen.
Regionale Bedeutung
Böblingen liegt im gleichnamigen Landkreis südwestlich von Stuttgart und gehört zur Metropolregion Stuttgart. In der Region befinden sich neben dem Klinikum Böblingen auch diabetologische Praxen und Forschungsinstitute, die einen Markt für spezialisierte Diabetesversorgungsprodukte bilden. h&h DiabetesCare ist hier mit seinen Produkten für die Diabetesversorgung vertreten.
Besonderheiten des Unternehmens
Ein Merkmal von h&h DiabetesCare ist die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachpersonen und Krankenhäusern in der Region. Über diese Kontakte reagiert das Unternehmen auf die Anforderungen seiner Kunden im Diabetesmanagement. Daneben ist h&h DiabetesCare in Forschung und Entwicklung neuer Technologien tätig, um auf die Anforderungen des Gesundheitsmarktes einzugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung der Öffentlichkeit zum Thema Diabetes. Über Informationsveranstaltungen, Webinare und Schulungen vermittelt h&h DiabetesCare Wissen über die Krankheit und deren Management, was zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung beitragen soll.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu h&h DiabetesCare GmbH
Was macht h&h DiabetesCare GmbH?
h&h DiabetesCare GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Böblingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist h&h DiabetesCare GmbH ansässig?
h&h DiabetesCare GmbH hat seinen Sitz in Böblingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist h&h DiabetesCare GmbH tätig?
h&h DiabetesCare GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Böblingen
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.