h&h DiabetesCare GmbH

Medizintechnik · Böblingen

h&h DiabetesCare GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Böblingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

h&h DiabetesCare GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Klosterstrasse 1
71229 Böblingen

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h&h DiabetesCare GmbH im Überblick

h&h DiabetesCare GmbH ist ein auf Diabetesversorgung spezialisiertes Medizintechnikunternehmen aus Böblingen in Baden-Württemberg. Das Unternehmen hat sich ganz der Entwicklung und dem Vertrieb innovativer Produkte und Dienstleistungen für das Diabetesmanagement verschrieben. Hierzu gehören unter anderem hochpräzise Blutzuckermessgeräte, ein breites Sortiment an Insulinpumpenzubehör sowie digitale Diabetes-Managementlösungen, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes signifikant zu verbessern. Als aktiver Teil der Gesundheitswirtschaft hat h&h DiabetesCare einen klaren Fokus auf die Bedürfnisse von Diabetikern in verschiedenen Lebenslagen.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von h&h DiabetesCare umfasst eine Vielzahl an Produkten, die den unterschiedlichen Anforderungen von Diabetikern gerecht werden. Hierzu zählen:

  • Blutzuckermessgeräte: Diese Geräte zeichnen sich durch ihre hohe Messgenauigkeit und Benutzerfreundlichkeit aus. Die integrierte Software ermöglicht ein einfaches Management der Blutzuckerwerte durch Grafiken und Statistiken.
  • Teststreifen: Die Teststreifen sind speziell auf die hauseigenen Blutzuckermessgeräte abgestimmt und bieten eine unkomplizierte und schnelle Durchführung der Selbsttestung.
  • Insulin-Delivery-Systeme: Hierzu gehören Insulinpumpen sowie Zubehör, das eine präzise Applikation von Insulin ermöglicht und somit eine optimale Blutzuckerregulation unterstützt.
  • Digitale Lösungen: h&h DiabetesCare bietet Apps und Softwarelösungen, die die Patienten bei der strukturierten Erfassung ihrer Gesundheitsdaten unterstützen. Diese digitalen Lösungen fördern die Selbständigkeit des Patienten und ermöglichen eine bessere Kommunikation mit dem medizinischen Fachpersonal.

Zusätzlich zur Produktentwicklung bietet das Unternehmen umfassende Beratungsdienste für Diabetologen, Hausärzte und Patienten an. Ziel ist es, die Therapie zu optimieren und bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Auch Schulungsprogramme für Patienten und medizinisches Fachpersonal sind ein wesentlicher Bestandteil des Dienstleistungsangebots. Durch diese Maßnahmen werden Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patienten gefördert.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen in der Medizintechnik unterliegt h&h DiabetesCare strengen regulatorischen Anforderungen und Qualitätsstandards, die durch die Europäische Union und deutsche Gesetzgebungen vorgegeben werden. Alle Produkte durchlaufen umfassende Prüf- und Zulassungsverfahren, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Die Qualitätssicherung ist integraler Bestandteil des Unternehmens, und die ISO-Zertifizierungen belegen die hohen Standards in der Produktentwicklung sowie der Produktionsprozesse.

Regionale Bedeutung

Böblingen liegt im gleichnamigen Landkreis südwestlich von Stuttgart und ist Teil der wirtschaftsstarken Metropolregion Stuttgart, einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Die Region beherbergt nicht nur das Klinikum Böblingen, sondern auch zahlreiche diabetologische Praxen und Forschungsinstitute, die einen relevanten Markt für spezialisierte Diabetesversorgungsprodukte darstellen. h&h DiabetesCare nimmt dabei eine Schlüsselposition ein, indem es innovative nachhaltige Lösungen bereitstellt, die sich positiv auf die Gesundheit von Diabetikern auswirken.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine der besonderen Stärken von h&h DiabetesCare ist die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachpersonen und Krankenhäusern in der Region. Diese Partnerschaften ermöglichen es dem Unternehmen, direkt auf die Bedürfnisse seiner Kunden und die Herausforderungen im Diabetesmanagement zu reagieren. Zudem engagiert sich h&h DiabetesCare in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien, um den sich stets ändernden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht zu werden und um weiterhin innovative Produkte anzubieten.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Aufklärung und Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit über das Thema Diabetes. Durch Informationsveranstaltungen, Webinare und Schulungen fördert h&h DiabetesCare das Wissen über die Krankheit und deren Management, was zur frühzeitigen Erkennung und besseren Behandlung beiträgt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu h&h DiabetesCare GmbH

Was macht h&h DiabetesCare GmbH?

h&h DiabetesCare GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Böblingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist h&h DiabetesCare GmbH ansässig?

h&h DiabetesCare GmbH hat seinen Sitz in Böblingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist h&h DiabetesCare GmbH tätig?

h&h DiabetesCare GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik