Hollister Incorporated Adresse & Kontakt
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Hollister Incorporated im Überblick
Hollister Incorporated aus München ist die deutsche Niederlassung des weltweit agierenden Medizintechnikunternehmens Hollister, das 1921 in den USA gegründet wurde. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Produkte im Bereich der Stoma-Versorgung, der Kontinenzprodukte sowie der Wundversorgung spezialisiert. Mit einer beeindruckenden Geschichte von über 100 Jahren in der Medizintechnik gehört Hollister zu den Marktführern in der Branche. Die Münchener Niederlassung spielt eine zentrale Rolle in der europäischen Strategie des Unternehmens und trägt aktiv zur Weiterentwicklung innovativer Produkte bei.
Leistungen und Produkte
Hollister vertreibt in Deutschland ein umfassendes Portfolio an Stoma-Versorgungssystemen, das Produkte für Kolostomie, Ileostomie und Urostomie umfasst. Hierbei stehen die Kundenzufriedenheit und der Komfort der Anwender an erster Stelle. Die Verwendung innovativer Materialien und Technologien, wie die Marken CeraSkin, Moderma und Dansac, zeichnet sich durch fortschrittliche Hautschutztechnologien und benutzerfreundliche Stoma-Systeme aus, die den Anforderungen der Anwender gerecht werden.
Zusätzlich bietet Hollister Wundversorgungsprodukte an, die auf spezielle Bedürfnisse von Patienten mit chronischen und akuten Wunden zugeschnitten sind. Das Blasenmanagement-System von Hollister umfasst sowohl Katheter als auch Zubehör, die das Leben von Menschen mit Blasenfunktionsstörungen erheblich verbessern können. Ein bedeutender Bereich des Unternehmens ist auch die Schulung und Unterstützung von Pflegepersonal, um die Anwendung der Produkte optimal zu gestalten und den Patienten die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen.
- Produktbereich Stomaversorgung: Stomabeutel, Hautschutzsysteme und Zubehör.
- Wundversorgung: Innovative Produkte zur Behandlung akuter und chronischer Wunden.
- Blasenmanagement: Katheter-Lösungen und entsprechende Hilfsmittel.
- Schulungsangebote: Umfassende Weiterbildung für Pflegepersonal und Stoma-Anwender.
Regulatorische Einordnung
Hollister Incorporated erfüllt alle relevanten europäischen und deutschen regulatorischen Anforderungen für Medizintechnik. Alle Produkte sind nach der medizinproduktegesetzlichen Richtlinie konform und verfügen über die CE-Kennzeichnung, was belegt, dass sie den EU-Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dies gewährleistet, dass die Produkte nicht nur effektiv, sondern auch sicher für die Anwender sind. Darüber hinaus unterliegt das Unternehmen strengen Qualitätsmanagementsystemen gemäß ISO 13485, was für eine kontinuierliche Verbesserung und höchste Qualitätsstandards in der Produktentwicklung sorgt.
Regionale Bedeutung
Der Standort München ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Deutschland, sondern auch ein Zentrum der Medizintechnik. Die ansässigen Institutionen, wie das Klinikum der LMU und das Klinikum rechts der Isar, gehören zu den führenden medizinischen Einrichtungen und bieten Hollister wertvolle Kooperationsmöglichkeiten für klinische Studien und den Austausch über innovative Behandlungsmethoden. Diese Verbindungen fördern nicht nur die Produktentwicklung, sondern ermöglichen auch eine schnelle Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes und der Patienten.
Zusätzlich engagiert sich Hollister aktiv in der Gemeinschaft, fördert Stoma- und Wundpflege-Events und ist in verschiedenen Fachverbänden und Organisationen aktiv, um eine höhere Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Patienten mit Stoma- und Wundversorgung zu erzielen. Solche Initiativen stärken die Stellung Hollisters als vertrauenswürdiger Partner im Gesundheitswesen und unterstreichen dessen Verpflichtung zu herausragender Patientenversorgung.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Hollister Incorporated
Was macht Hollister Incorporated?
Hollister Incorporated ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hollister Incorporated ansässig?
Hollister Incorporated hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hollister Incorporated tätig?
Hollister Incorporated ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.