medico verde GmbH: nachhaltige Medizintechnik aus Aschaffenburg
Die medico verde GmbH mit Sitz in Aschaffenburg, Hessen, entwickelt und vertreibt Medizinprodukte mit Fokus auf Umweltverträglichkeit. Der Nachhaltigkeitsgedanke betrifft alle Geschäftsbereiche, vom Materialeinkauf bis zur Produktion. Die Produkte sollen medizinischen Standards entsprechen und zugleich die Umweltbelastung senken.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von medico verde umfasst nachhaltige Verbandstoffe, biologisch abbaubare Einmalprodukte sowie ökologisch hergestellte Medizinprodukte. Zu den Kernprodukten zählen:
- Nachhaltige Verbandstoffe: Diese Produkte bestehen aus natürlichen, regenerativen Materialien und sind zertifiziert.
- Biologisch abbaubare Einmalprodukte: Diese Produkte zersetzen sich innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens und reduzieren so den Plastikmüll in Gesundheitseinrichtungen.
- Ökologisch produzierte Medizinprodukte: Hierzu zählen Instrumente und Materialien, die unter fairen Bedingungen und mit geringem ökologischem Fußabdruck hergestellt werden.
Das Angebot richtet sich an Arztpraxen und Kliniken sowie an Gesundheitsnetzwerke und Initiativen mit Umweltbezug. Über Schulungen und Informationsveranstaltungen informiert medico verde Fachkräfte im Gesundheitsbereich über nachhaltige Alternativen für den medizinischen Alltag.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Die Produkte der medico verde GmbH erfüllen die regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union, insbesondere die Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie die entsprechenden ISO-Normen. Das Unternehmen verfügt über verschiedene Zertifikate zur Qualität und Sicherheit seiner Produkte. Diese Nachweise belegen Gesundheitseinrichtungen, dass die Produkte den geltenden Standards entsprechen und umweltverträglich sind.
Regionale Bedeutung
Als Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ist die medico verde GmbH in einem wirtschaftlich aktiven Raum tätig. Die geografische Lage ermöglicht eine schnelle Belieferung regionaler Arztpraxen und Kliniken. Das Unternehmen richtet sein Angebot auf die Anforderungen der Patienten und auf ein wachsendes Umweltbewusstsein aus.
Die Integration nachhaltiger Produkte in die regionalen Gesundheitssysteme wird durch lokale Initiativen sowie durch die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen begleitet, um neue Produkte und Lösungen zu entwickeln.
Gesellschaftliche Verantwortung und Zukunftsperspektiven
Die medico verde GmbH investiert in Umweltschutzprojekte und leistet Aufklärungsarbeit zur Bedeutung nachhaltiger Gesundheitssysteme. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, sich im Bereich nachhaltige Medizintechnik in Europa zu positionieren, sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen.
Durch fortlaufende Forschung an umweltfreundlichen Materialien und Herstellungstechniken will medico verde sein Angebot an die Anforderungen des Marktes anpassen. Für die kommenden Jahre sind weitere Entwicklungen vorgesehen, die für Gesundheitseinrichtungen und Endverbraucher relevant sind.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Pflegeheime Übersicht
```Häufige Fragen zu medico verde GmbH
Was macht medico verde GmbH?
medico verde GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aschaffenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist medico verde GmbH ansässig?
medico verde GmbH hat seinen Sitz in Aschaffenburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist medico verde GmbH tätig?
medico verde GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.